Ausbildung ist für viele Menschen der direkte Einstieg in einen anerkannten Beruf und verbindet fachliches Lernen mit praktischer Erfahrung. Auf dieser Startseite der Bildungsbibel erhalten Sie eine umfassende Orientierung zu Ausbildungsberufen, Voraussetzungen, Bewerbung, dualem System, Vergütung, Förderung, Berufsbildungsgesetz, Berichtsheft, Teilzeit, Umschulung und weiteren wichtigen Themen.
Sie können von hier aus gezielt zu einzelnen Berufen, kostenlosen Bewerbungsvorlagen und ausführlichen Ratgebern wechseln. Zusätzlich erfahren Sie, wie Sie einen passenden Ausbildungsplatz finden, welche Rechte und Pflichten gelten, welche Kosten und Fördermöglichkeiten wichtig sind und welche Alternativen es gibt, wenn der klassische Weg nicht zu Ihrer Situation passt.
Die wichtigsten Themen auf einen Blick
- Sie lernen die Unterschiede zwischen dualer, schulischer, außerbetrieblicher und Teilzeit-Ausbildung kennen.
- Sie finden Ausbildungsberufe aus Informatik, Gesundheit, Handwerk, Industrie, Handel, Logistik, Elektronik und weiteren Bereichen.
- Sie erhalten Hilfen für Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung.
- Sie erfahren, welche Rolle Betrieb, Berufsschule, Kammer und Ausbildungsordnung spielen.
- Sie können sich über Ausbildungsvergütung, gesetzliche Mindestvergütung und Berufsausbildungsbeihilfe informieren.
- Sie finden Informationen zu Berufsbildungsgesetz, Probezeit, Kündigung und Ausbildungsnachweis.
- Sie erhalten kostenlose Muster und Vorlagen für Bewerbung, Berichtsheft und weitere typische Situationen.
- Sie lernen Alternativen wie duales Studium und Umschulung kennen.
- Sie können über die aktuellen Beiträge der Bildungsbibel direkt zu neuen Ratgebern wechseln.
Tipp der Bildungsbibel: Nutzen Sie diese Seite als Ausgangspunkt. Wenn Sie bereits einen Beruf im Blick haben, wechseln Sie direkt in den passenden Berufsbereich. Wenn Sie noch unsicher sind, beginnen Sie mit Berufswahl, Zukunftsfeldern und den Voraussetzungen für eine Ausbildung.
Was ist eine Ausbildung?
Eine Ausbildung vermittelt berufliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die für eine qualifizierte Tätigkeit erforderlich sind. In Deutschland gibt es mehrere Ausbildungswege. Besonders bekannt ist die duale Berufsausbildung mit den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Daneben bestehen schulische Bildungsgänge, außerbetriebliche Angebote und besondere gesetzlich geregelte Ausbildungsformen.
Die duale Ausbildung endet in einem anerkannten Ausbildungsberuf in der Regel mit einer Abschluss- oder Gesellenprüfung. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit dauert dieser Weg je nach Beruf üblicherweise zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Das aktuelle Verzeichnis des Bundesinstituts für Berufsbildung führt 324 anerkannte Ausbildungsberufe nach Berufsbildungsgesetz beziehungsweise Handwerksordnung auf.
Eine Ausbildung ist damit keine allgemeine Schulbildung, sondern auf berufliche Handlungsfähigkeit ausgerichtet. Sie lernen beispielsweise Arbeitsabläufe, Fachwissen, den Umgang mit Werkzeugen oder Software, Kundenkontakt, Qualitätssicherung, rechtliche Rahmenbedingungen und die selbstständige Bearbeitung typischer beruflicher Aufgaben.
Eine aktuelle Übersicht anerkannter Berufe und Ausbildungsordnungen finden Sie beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Für die praktische Berufswahl bietet außerdem die Bundesagentur für Arbeit Informationen zu Ausbildungswegen und Ausbildungsplätzen.
Welche Arten der Berufsausbildung gibt es?
Der Begriff Ausbildung umfasst unterschiedliche Wege. Welche Form zu Ihnen passt, hängt vom Beruf, Ihren schulischen Voraussetzungen, Ihrer Lebenssituation und Ihren beruflichen Zielen ab.
| Ausbildungsweg | Lernorte | Typische Merkmale |
|---|---|---|
| duale Berufsausbildung | Betrieb und Berufsschule | Praxis im Unternehmen, Unterricht in der Berufsschule, Ausbildungsvergütung |
| schulische Berufsausbildung | Berufsfachschule, Fachschule oder vergleichbare Schule, teilweise Praktika | stärker schulisch organisiert, je nach Beruf unterschiedliche Vergütungs- und Kostenregelungen |
| außerbetriebliche Berufsausbildung | Bildungsträger, Berufsschule und Praxisbetriebe | unter bestimmten Voraussetzungen geförderter Weg, wenn ein regulärer betrieblicher Platz nicht erreichbar ist |
| Teilzeitberufsausbildung | wie bei der regulären dualen Form, aber mit reduzierter täglicher oder wöchentlicher Ausbildungszeit | flexibler Zeitumfang, Ausbildungsdauer kann sich verlängern |
| duales Studium | Hochschule und Unternehmen | Verbindung von Studium und intensiver Praxis, teilweise mit zusätzlichem Berufsabschluss |
Bei einer dualen Ausbildung besteht rechtlich grundsätzlich keine bundesweit einheitliche Vorgabe für einen bestimmten Schulabschluss. Ausbildungsbetriebe können jedoch selbst festlegen, welche schulischen Voraussetzungen sie von Bewerbern erwarten. Bei schulischen Bildungsgängen gelten dagegen je nach Beruf und Bundesland konkrete Zugangsvoraussetzungen.
Duale und schulische Ausbildung vergleichen
Eine duale Ausbildung eignet sich besonders für Menschen, die früh praktisch arbeiten und gleichzeitig theoretische Grundlagen erwerben möchten. Sie schließen einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb und erhalten eine Vergütung. Die Berufsschule ergänzt die praktische Qualifizierung durch berufsbezogenen und allgemeinbildenden Unterricht.
Eine schulische Ausbildung findet dagegen überwiegend an einer beruflichen Schule statt. Je nach Beruf sind Praktika oder längere praktische Phasen integriert. Typische Beispiele finden sich im Gesundheits-, Sozial- oder Assistenzbereich. Vergütung, Schulgeld und Fördermöglichkeiten unterscheiden sich deutlich nach Beruf und Träger.
Welche Form besser ist, lässt sich nicht allgemein beantworten. Prüfen Sie, wie stark Sie praktisch arbeiten möchten, ob Sie während der Ausbildung ein regelmäßiges Einkommen benötigen, welche Zugangsvoraussetzungen gelten und welcher Abschluss für Ihren Wunschberuf vorgeschrieben ist.
Wie lange dauert eine Ausbildung?
Bei dualen Ausbildungsberufen beträgt die reguläre Ausbildungsdauer je nach Beruf meist zwei, drei oder dreieinhalb Jahre. Die konkrete Dauer steht in der jeweiligen Ausbildungsordnung. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Ausbildung verkürzt oder verlängert werden.
Eine Verkürzung kann beispielsweise aufgrund schulischer Vorbildung, einer bereits vorhandenen Qualifikation oder überdurchschnittlicher Leistungen infrage kommen. Über die Voraussetzungen entscheiden die zuständigen Stellen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen. Bei Schwierigkeiten oder längeren Unterbrechungen kann eine Verlängerung möglich oder erforderlich sein.
Wer eine Ausbildung in Teilzeit absolviert, reduziert die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit. Nach § 7a BBiG darf diese Reduzierung höchstens 50 Prozent betragen. Die Gesamtdauer verlängert sich entsprechend und grundsätzlich höchstens bis zum Eineinhalbfachen der regulären Dauer. Details finden Sie in unserem Beitrag zur Teilzeitausbildung.
Welche Voraussetzungen braucht man?
Die Voraussetzungen für eine Ausbildung hängen stark vom Beruf ab. Für eine duale Berufsausbildung schreibt das Gesetz grundsätzlich keinen bestimmten Schulabschluss vor. In der Praxis legen Betriebe jedoch eigene Anforderungen fest. Je nach Beruf werden Hauptschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss oder Hochschulreife bevorzugt.
Neben Schulnoten spielen häufig persönliche und fachliche Voraussetzungen eine Rolle. Dazu können Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft, handwerkliches Geschick, mathematisches Verständnis, Kommunikationsfähigkeit, technisches Interesse, körperliche Eignung oder sorgfältiges Arbeiten gehören.
Bei einzelnen Berufen gelten zusätzliche gesetzliche oder gesundheitliche Anforderungen. Prüfen Sie daher immer das konkrete Berufsbild und die jeweilige Ausbildungsordnung. Auch ein Praktikum kann helfen, bevor Sie sich verbindlich für einen Beruf entscheiden.
Berufe mit Zukunft für die Ausbildung finden

Die einzelnen Ausbildungsberufe auf der Bildungsbibel enthalten eine kurze Beschreibung, Informationen zu Voraussetzungen, Dauer, Inhalten und Vergütung sowie eine Einschätzung zu beruflichen Perspektiven. Dadurch können Sie Berufe systematisch vergleichen, statt sich nur an bekannten Berufsbezeichnungen zu orientieren.
Im Bereich Berufe mit Zukunft finden Sie die Berufsbereiche übersichtlich gegliedert:
Berufswahl: Welcher Ausbildungsberuf passt zu Ihnen?
Die Entscheidung für eine Ausbildung sollte nicht nur vom aktuellen Gehalt oder von einem bekannten Berufsnamen abhängen. Ein passender Beruf verbindet Ihre Interessen, Stärken, gewünschte Arbeitsweise und realistische Beschäftigungsmöglichkeiten.
Fragen Sie sich zum Beispiel:
- Arbeite ich lieber mit Menschen, Daten, Technik, Maschinen, Lebensmitteln oder Materialien?
- Möchte ich überwiegend praktisch, kaufmännisch, kreativ oder analytisch arbeiten?
- Bevorzuge ich Büro, Werkstatt, Baustelle, Labor, Verkauf, Pflegeeinrichtung oder wechselnde Einsatzorte?
- Welche Schulfächer liegen mir?
- Welche Arbeitszeiten kann und möchte ich akzeptieren?
- Welche körperlichen oder gesundheitlichen Anforderungen passen zu mir?
- Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet der Beruf nach der Ausbildung?
Eine Ausbildung wird häufig über mehrere Jahre absolviert und bildet die Grundlage für die spätere Berufstätigkeit. Nutzen Sie daher Praktika, Berufsmessen, Berufsberatung, Unternehmensbesuche und Gespräche mit Menschen aus dem jeweiligen Beruf.
Das BIBB modernisiert Ausbildungsordnungen fortlaufend. Im aktuellen Ausbildungsjahr treten 22 modernisierte duale Berufe in Kraft, darunter zahlreiche Berufe der Bauwirtschaft. Digitalisierung, nachhaltiges Wirtschaften und veränderte Arbeitsprozesse fließen zunehmend in die Ausbildungsinhalte ein. Eine Ausbildung ist deshalb kein statisches Modell, sondern wird an Entwicklungen der Arbeitswelt angepasst.
Ausbildungsordnung, Rahmenplan und betrieblicher Ausbildungsplan
Bei anerkannten dualen Ausbildungsberufen wird nicht allein vom Betrieb entschieden, was während der Ausbildung vermittelt wird. Die jeweilige Ausbildungsordnung legt bundesweit zentrale Mindeststandards fest. Dazu gehören unter anderem Berufsbezeichnung, Ausbildungsdauer, zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Anforderungen an Prüfungen.
Der Ausbildungsrahmenplan konkretisiert die sachliche und zeitliche Gliederung der betrieblichen Inhalte. Auf dieser Grundlage erstellt der Ausbildungsbetrieb einen betrieblichen Ausbildungsplan, der die tatsächlichen Abläufe im Unternehmen berücksichtigt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Auszubildende nicht nur für einzelne Tätigkeiten eingesetzt werden, sondern die vorgesehenen beruflichen Kompetenzen systematisch erwerben.
Für Sie als Auszubildenden ist dieser Plan besonders hilfreich, wenn Sie überprüfen möchten, welche Themen bereits vermittelt wurden und welche Inhalte noch anstehen. Kommt es über längere Zeit zu deutlichen Abweichungen, sollten Sie zunächst das Gespräch mit dem Ausbilder suchen. Bei größeren Problemen können je nach Beruf auch die zuständige Kammer oder andere zuständige Stellen beraten.
Auch die Berufsschule arbeitet nicht völlig unabhängig vom Betrieb. Für den schulischen Teil gelten Rahmenlehrpläne beziehungsweise landesrechtliche Vorgaben. Betrieb und Berufsschule vermitteln unterschiedliche, aber aufeinander bezogene Inhalte. Gerade bei einer guten Ausbildung ergänzen sich praktische Erfahrungen, Fachtheorie und allgemeinbildende Inhalte.
Wenn Sie sich über einen konkreten Beruf informieren, lohnt sich deshalb nicht nur ein Blick auf typische Tätigkeiten. Prüfen Sie auch die aktuelle Ausbildungsordnung. Das BIBB stellt Informationen zu Berufen und Ausbildungsordnungen bereit und zeigt, welche Berufe neu geordnet oder modernisiert wurden.
Praktikum und Berufsorientierung vor der Entscheidung
Ein Praktikum ist eine der besten Möglichkeiten, bevor Sie sich für eine Ausbildung entscheiden. Berufsbezeichnungen vermitteln oft nur einen groben Eindruck. Erst im Betrieb erkennen Sie, wie der Arbeitsalltag tatsächlich aussieht, welche Aufgaben häufig vorkommen und welche Belastungen oder Arbeitszeiten typisch sind.
Beobachten Sie während eines Praktikums nicht nur die interessanten Tätigkeiten. Achten Sie auch auf Routineaufgaben, Teamarbeit, Kundenkontakt, Arbeitsumgebung und körperliche Anforderungen. Fragen Sie Auszubildende im Betrieb, was ihnen an der Ausbildung gefällt, welche Inhalte schwierig sind und wie die Berufsschule organisiert ist.
Berufsorientierung kann zusätzlich über Schulangebote, Ausbildungsmessen, Berufsberatung, Berufsinformationszentren und Online-Tools erfolgen. Besonders sinnvoll ist es, mehrere ähnliche Berufe zu vergleichen. Wer sich beispielsweise für Technik interessiert, kann Elektrotechnik, Mechatronik, IT, Metall oder technische Planung gegenüberstellen, statt sich zu früh auf einen einzigen Beruf festzulegen.
Eine Ausbildung passt langfristig besser, wenn Sie nicht nur nach Image oder Einstiegsvergütung auswählen. Fragen Sie sich, welche Tätigkeiten Sie über mehrere Jahre lernen möchten und ob die typischen Arbeitsbedingungen zu Ihrem Alltag passen. Diese Vorarbeit reduziert das Risiko, dass Beruf und persönliche Erwartungen erst nach Ausbildungsbeginn deutlich auseinandergehen.
Ausbildungsplatz finden und rechtzeitig bewerben
Viele Ausbildungsbetriebe suchen ihren Nachwuchs mehrere Monate vor Ausbildungsbeginn. Größere Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber starten Auswahlverfahren teilweise etwa ein Jahr vorher. Auch für zahlreiche schulische Bildungsgänge empfiehlt die Bundesagentur für Arbeit eine frühe Bewerbung.
Typische Wege zum Ausbildungsplatz sind:
- Jobsuche und Ausbildungsplatzsuche der Bundesagentur für Arbeit,
- AzubiWelt-App,
- Lehrstellenangebote von IHK und Handwerkskammern,
- Karriereseiten regionaler Unternehmen,
- Ausbildungsmessen und Azubi-Speed-Datings,
- Praktika und persönliche Kontakte sowie
- Ausbildungsportale im Internet.
Die Bundesagentur für Arbeit weist darauf hin, dass viele duale Ausbildungen typischerweise im August oder September starten. Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte trotzdem weitersuchen: Auch nach dem regulären Start können noch Plätze frei sein und ein späterer Einstieg ist teilweise möglich.
Bewerbung für einen Ausbildungsplatz
Eine Bewerbung für eine Ausbildung sollte zeigen, warum Sie den Beruf lernen möchten und weshalb Sie zum Betrieb passen. Neben Schulnoten interessieren sich Unternehmen häufig für Motivation, Praktika, persönliche Stärken und erste Erfahrungen mit dem Berufsbereich.
Typische Unterlagen sind Anschreiben, Lebenslauf und relevante Zeugnisse. Je nach Betrieb können zusätzlich Praktikumsnachweise, Zertifikate oder Arbeitsproben verlangt werden. Lesen Sie die Stellenanzeige genau und passen Sie Ihre Bewerbung an den jeweiligen Ausbildungsplatz an.
In unserem Beitrag Bewerbung Vorlage für die Ausbildung finden Sie Anschreiben und Bewerbungsmuster für unterschiedliche Berufe. Weitere kostenlose Vorlagen stehen im Bereich Bewerbungsvorlagen zur Verfügung.
Informationen rund um die Ausbildung in Deutschland
Eine Ausbildung besteht nicht nur aus Berufswahl und Bewerbung. Nach Vertragsabschluss werden Ausbildungsordnung, Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, Vergütung, Berichtsheft, Prüfungen und gesetzliche Regelungen wichtig. Die folgenden Bereiche führen Sie zu den zentralen Ratgebern der Bildungsbibel.
Duale Berufsausbildung mit Schule und Betrieb
Das duale System verbindet zwei wesentliche Lernorte: den Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule. Im Betrieb erwerben Sie praktische berufliche Handlungsfähigkeit. Die Berufsschule vermittelt fachtheoretische Inhalte und allgemeinbildende Kompetenzen. Ausbildungsbetrieb und Schule erfüllen gemeinsam den Bildungsauftrag.
Die duale Berufsausbildung ist bundesweit durch Ausbildungsordnungen strukturiert. Das Berufsbildungsgesetz und im Handwerk zusätzlich die Handwerksordnung bilden wichtige gesetzliche Grundlagen. Die schulische Seite richtet sich nach den Regelungen der Bundesländer.
Ausbildungsvertrag, Probezeit und Rechte
Vor Beginn der Ausbildung werden wesentliche Vertragsbedingungen festgehalten. Dazu gehören unter anderem Ausbildungsberuf, Dauer, Ausbildungsstätte, tägliche Ausbildungszeit, Vergütung, Urlaub und weitere Vertragsbestandteile.
Nach § 20 BBiG beginnt ein Berufsausbildungsverhältnis mit einer Probezeit. Diese muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate dauern. In dieser Phase können Betrieb und Auszubildender prüfen, ob Beruf, Arbeitsumfeld und Zusammenarbeit passen.
Auszubildende haben nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Der Betrieb muss dafür sorgen, dass die berufliche Handlungsfähigkeit planmäßig vermittelt wird. Gleichzeitig sind Auszubildende verpflichtet, an Ausbildungsmaßnahmen teilzunehmen, Aufgaben sorgfältig auszuführen, Weisungen im Rahmen der Ausbildung zu beachten und einen Ausbildungsnachweis zu führen.
Ausbildungsvergütung und gesetzliche Mindestvergütung
Bei einer dualen Ausbildung erhalten Auszubildende grundsätzlich eine Ausbildungsvergütung. Die tatsächliche Höhe hängt häufig von Beruf, Branche, Tarifvertrag, Region und Ausbildungsjahr ab. Viele tarifgebundene Betriebe zahlen deutlich mehr als die gesetzliche Untergrenze.
Für neu beginnende duale Berufsausbildungen gelten derzeit Mindestbeträge von 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten, 977 Euro im dritten und 1.014 Euro im vierten Ausbildungsjahr. Tarifvertragliche Regelungen können Besonderheiten enthalten. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen zusätzlich die gesetzlichen Angemessenheitsregeln beachten.
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Bildungsbibel zur Mindestausbildungsvergütung. Die gesetzliche Grundlage ist insbesondere § 17 BBiG zur Vergütung und Mindestvergütung.
BAB der Arbeitsagentur
Wenn die Ausbildungsvergütung für Lebensunterhalt, Fahrtkosten oder eine notwendige eigene Unterkunft nicht ausreicht, kann die Berufsausbildungsbeihilfe, kurz BAB, wichtig werden. Sie ist eine Leistung der Bundesagentur für Arbeit und richtet sich vor allem an bestimmte Auszubildende in betrieblicher oder außerbetrieblicher Berufsausbildung.
Ob ein Anspruch besteht und wie hoch die Förderung ausfällt, hängt von der persönlichen Situation, dem Einkommen, den Kosten und weiteren Voraussetzungen ab. Die Bundesagentur empfiehlt eine rechtzeitige Antragstellung, weil BAB frühestens ab dem Monat der Antragstellung gezahlt wird.
Im ausführlichen Beitrag zur BAB finden Sie Voraussetzungen, Antrag, Höhe und Dauer der Förderung. Zusätzlich können Sie den BAB-Rechner der Bundesagentur für Arbeit für eine unverbindliche Orientierung nutzen.
BBiG als zentrale Grundlage
Das Berufsbildungsgesetz, kurz BBiG, regelt zentrale Bereiche der beruflichen Bildung. Es enthält unter anderem Vorschriften zu Berufsausbildung, Berufsvorbereitung, Fortbildung, Umschulung, Vertragsverhältnissen, Pflichten, Vergütung, Probezeit, Prüfungen und zuständigen Stellen.
Für die Ausbildung im Handwerk ist zusätzlich die Handwerksordnung wichtig. Andere Ausbildungsbereiche, beispielsweise Pflegeberufe, können eigenen gesetzlichen Regelungen unterliegen.
Auf der Bildungsbibel finden Sie eine verständliche Einführung zum Berufsbildungsgesetz. Den vollständigen aktuellen Gesetzestext stellt außerdem das Bundesministerium der Justiz über Gesetze im Internet bereit.
Teilzeit als flexible Möglichkeit
Eine Ausbildung muss nicht in jedem Fall in klassischer Vollzeit absolviert werden. Nach § 7a BBiG kann eine Teilzeitberufsausbildung vereinbart werden. Dabei wird die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit reduziert.
Dieses Modell kann beispielsweise bei familiären Verpflichtungen, Betreuung von Kindern, gesundheitlichen Gründen oder anderen persönlichen Umständen interessant sein. Teilzeit bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die fachlichen Anforderungen geringer sind. Das Ausbildungsziel und die Abschlussprüfung bleiben erhalten.
Berichtsheft und Ausbildungsnachweis
Während einer Ausbildung dokumentiert das Berichtsheft beziehungsweise der Ausbildungsnachweis die vermittelten Inhalte und ausgeführten Tätigkeiten. Nach § 13 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu den Pflichten des Auszubildenden.
Ein gut geführter Nachweis hilft nicht nur bei der formalen Dokumentation. Er kann auch zeigen, welche Ausbildungsinhalte bereits vermittelt wurden, wo Wiederholungsbedarf besteht und wie sich die eigenen Fähigkeiten entwickeln.
Auf der Bildungsbibel erhalten Sie eine kostenlose Vorlage für das Berichtsheft mit Hinweisen zur täglichen oder wöchentlichen Dokumentation.
Zwischenprüfung, Abschlussprüfung und Übernahme
Je nach Ausbildungsordnung gibt es Zwischenprüfungen, gestreckte Abschlussprüfungen oder eine klassische Abschluss- beziehungsweise Gesellenprüfung. Die genaue Prüfungsstruktur hängt vom Beruf ab. Zuständige Stellen sind beispielsweise Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder andere Kammern und Behörden.
Bestehen Auszubildende die Abschlussprüfung vor dem regulären Ende, endet die Ausbildung grundsätzlich mit Bekanntgabe des Ergebnisses. Bei Nichtbestehen kann das Ausbildungsverhältnis auf Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung verlängert werden, höchstens um ein Jahr.
Eine Übernahme durch den Ausbildungsbetrieb ist nicht automatisch garantiert. Deshalb lohnt es sich, bereits einige Monate vor dem Abschluss zu klären, welche Perspektiven im Betrieb bestehen und ob alternativ Bewerbungen bei anderen Arbeitgebern sinnvoll sind.
Absage auf einen Ausbildungsplatz
Manchmal müssen Bewerber einen angebotenen Ausbildungsplatz absagen, weil sie sich für einen anderen Betrieb entschieden haben oder sich die persönlichen Pläne geändert haben. Eine solche Absage sollte zeitnah, höflich und eindeutig formuliert werden.
Für diese Situation finden Sie auf der Bildungsbibel eine Vorlage für die Absage von einer Ausbildung als Word Vorlage und PDF. Dadurch können Sie dem Unternehmen professionell mitteilen, dass Sie den Platz nicht antreten.
Duales Studium als Alternative
Ein duales Studium verbindet ein Hochschulstudium mit intensiven Praxisphasen in einem Unternehmen. Je nach Modell wird zusätzlich eine anerkannte Berufsausbildung abgeschlossen oder die Praxis ist fest in das Studium integriert.
Dieser Weg kann interessant sein, wenn Sie akademische Inhalte und betriebliche Praxis verbinden möchten. Dafür sind die Anforderungen häufig höher und der zeitliche Ablauf straffer. Mehr über Arten, Schwerpunkt und Unternehmen erfahren Sie im Beitrag zum dualen Studium.
Umschulung für einen beruflichen Neustart
Eine Umschulung richtet sich typischerweise an Menschen, die bereits Berufserfahrung haben und einen neuen anerkannten Beruf erlernen möchten oder müssen. Gründe können Arbeitslosigkeit, gesundheitliche Veränderungen, Strukturwandel oder fehlende Perspektiven im bisherigen Beruf sein.
Je nach persönlicher Situation können Agentur für Arbeit, Jobcenter, Deutsche Rentenversicherung oder andere Träger eine Umschulung fördern. Ein automatischer Anspruch besteht nicht. Entscheidend ist unter anderem, ob die Maßnahme für eine nachhaltige berufliche Eingliederung geeignet und erforderlich ist.
Weitere Informationen erhalten Sie im Beitrag zu den Umschulungsmöglichkeiten. Hintergründe zu möglichen Kostenträgern finden Sie auch bei den fünf Säulen der Sozialversicherung.
Kündigung während der Ausbildung
Eine Ausbildung sollte nicht vorschnell gekündigt werden. Wenn Beruf, Betrieb oder persönliche Situation dauerhaft nicht passen, kann eine Beendigung jedoch notwendig sein. Zunächst sollte geprüft werden, ob ein Gespräch, Betriebswechsel oder eine andere Lösung möglich ist.
Rechtlich ist zwischen Probezeit und Zeit danach zu unterscheiden. Während der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis grundsätzlich jederzeit ohne Kündigungsfrist gekündigt werden. Nach der Probezeit gelten die engeren Voraussetzungen des § 22 BBiG.
Ausführliche Informationen finden Sie in den Beiträgen Kündigung der Ausbildung in der Probezeit und Ausbildung kündigen nach der Probezeit.
Was tun, wenn Sie keinen Ausbildungsplatz finden?
Eine erfolglose erste Bewerbungsrunde bedeutet nicht, dass eine Ausbildung nicht mehr möglich ist. Viele Betriebe suchen auch kurzfristig. Die Berufsberatung kann freie Stellen vorschlagen und bei Bewerbungen unterstützen.
Erweitern Sie gegebenenfalls den Suchradius, prüfen Sie verwandte Berufe und nutzen Sie Praktika. Auch außerbetriebliche Berufsausbildung oder Berufseinstiegsbegleitung können je nach Voraussetzungen eine Option sein.
Wenn Sie bei der Berufswahl noch unsicher sind, ist es oft besser, verwandte Ausbildungsberufe miteinander zu vergleichen, statt sich ausschließlich auf eine einzige Bezeichnung festzulegen. Ähnliche Tätigkeiten können in unterschiedlichen Branchen angeboten werden.
Ausbildung erfolgreich starten: Checkliste
| Prüffrage | Erledigt? |
|---|---|
| Berufe anhand Interessen und Stärken verglichen? | □ |
| Praktikum oder Berufsorientierung genutzt? | □ |
| Voraussetzungen und Schulabschluss geprüft? | □ |
| Bewerbungsfristen recherchiert? | □ |
| Anschreiben und Lebenslauf angepasst? | □ |
| Ausbildungsbetrieb und Berufsschule geprüft? | □ |
| Ausbildungsvertrag vollständig gelesen? | □ |
| Vergütung und Tarifbindung geklärt? | □ |
| BAB oder andere Förderung geprüft? | □ |
| Fahrtweg oder Unterkunft organisiert? | □ |
| Probezeit und Kündigungsregeln verstanden? | □ |
| Berichtsheft beziehungsweise Ausbildungsnachweis eingeplant? | □ |
| Weiterbildungs- und Übernahmemöglichkeiten geprüft? | □ |
Nach der Ausbildung: Welche Möglichkeiten gibt es?
Mit dem erfolgreichen Abschluss endet die berufliche Entwicklung nicht. Eine abgeschlossene Ausbildung kann der Einstieg in Berufserfahrung, Spezialisierung und Aufstieg sein. Je nach Beruf kommen Fortbildungen zum Meister, Fachwirt, Techniker oder andere anerkannte Aufstiegsfortbildungen infrage.
Auch ein späteres Studium kann möglich sein. Die konkreten Zugangsvoraussetzungen hängen von Bundesland, Hochschule, beruflicher Qualifikation und gegebenenfalls Berufserfahrung ab.
Bei der Berufswahl lohnt es sich deshalb, nicht nur die ersten Ausbildungsjahre zu betrachten. Fragen Sie auch, welche Fachrichtungen, Spezialisierungen, Führungsaufgaben oder selbstständigen Tätigkeiten langfristig erreichbar sind.
Bewerbungsvorlagen für den Berufseinstieg
Wenn Sie eine Bewerbung für eine Ausbildung erstellen möchten, finden Sie auf der Bildungsbibel zahlreiche kostenlose Vorlagen. Im Bereich Bewerbungsvorlagen stehen Muster für unterschiedliche Situationen und Berufe bereit.
Unter Bewerbung Muster finden Sie eine Übersicht nach Berufen. Verwenden Sie die Vorlagen als Orientierung und passen Sie Anschreiben, Motivation, Stärken und Beispiele an den konkreten Ausbildungsbetrieb an.
Häufige Fragen zur Ausbildung
Wie finde ich die richtige Ausbildung?
Vergleichen Sie Interessen, Stärken, Arbeitsbedingungen, Ausbildungsinhalte und spätere Entwicklungsmöglichkeiten. Praktika und Gespräche mit Menschen aus dem jeweiligen Beruf helfen besonders dabei, die eigene Vorstellung mit dem Berufsalltag zu vergleichen.
Braucht man für eine duale Ausbildung einen bestimmten Schulabschluss?
Rechtlich ist für duale Ausbildungsberufe grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Betriebe dürfen jedoch eigene Anforderungen festlegen. In vielen Berufen werden bestimmte Schulabschlüsse oder Noten in der Praxis bevorzugt.
Wie lange dauert eine Ausbildung?
Eine duale Ausbildung dauert je nach Ausbildungsberuf meist zwei bis dreieinhalb Jahre. Schulische Ausbildungswege können andere Laufzeiten haben. Verkürzung, Verlängerung oder Teilzeit sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
Die Höhe hängt von Beruf, Branche, Ausbildungsjahr, Region und Tarifvertrag ab. Für neu beginnende duale Berufsausbildungen nach BBiG oder Handwerksordnung gelten gesetzliche Mindestbeträge, soweit keine tarifliche Ausnahme oder besondere Regelung greift.
Was ist BAB?
Die Berufsausbildungsbeihilfe ist eine mögliche finanzielle Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit. Sie kann insbesondere bei einer betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung relevant sein, wenn bestimmte persönliche und finanzielle Voraussetzungen erfüllt sind.
Kann man eine Ausbildung in Teilzeit machen?
Ja. Das Berufsbildungsgesetz ermöglicht eine Teilzeitberufsausbildung. Die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit wird reduziert. Dadurch kann sich die Gesamtdauer verlängern.
Ist ein Berichtsheft Pflicht?
Bei Berufsausbildungen nach BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu den Pflichten des Auszubildenden. Wie die Dokumentation konkret organisiert wird, kann je nach Beruf und zuständiger Stelle unterschiedlich sein.
Kann man nach der Probezeit kündigen?
Ja, aber nach der Probezeit gelten besondere Voraussetzungen. Auszubildende können beispielsweise mit einer Frist von vier Wochen kündigen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen wollen. Bei wichtigen Gründen kann eine fristlose Kündigung möglich sein.
Was ist besser: Ausbildung oder duales Studium?
Das hängt von Ihren Zielen ab. Eine klassische Berufsausbildung ist stark praxisorientiert und führt direkt zu einem Berufsabschluss. Ein duales Studium verbindet Hochschulstudium und betriebliche Praxis und verlangt meist eine Hochschulzugangsberechtigung.
Was kann ich tun, wenn ich keinen Platz finde?
Nutzen Sie Berufsberatung, Jobsuche, IHK- und HWK-Angebote, Ausbildungsportale, Praktika und einen größeren Suchradius. Prüfen Sie auch verwandte Berufe. Unter bestimmten Voraussetzungen können unterstützte oder außerbetriebliche Ausbildungsformen infrage kommen.
Aktuelle Beiträge
In den aktuellen Beiträgen der Bildungsbibel finden Sie neue und überarbeitete Informationen zu Ausbildungsberufen, Bewerbung, Vergütung, gesetzlichen Regelungen, Vorlagen und beruflichen Perspektiven.
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Weitere Ausbildungsportale im Internet finden
Neben den Informationen der Bildungsbibel können externe Ausbildungsportale bei der Suche nach freien Stellen, Unternehmen und Berufsbildern helfen. Vergleichen Sie mehrere Quellen, weil nicht jeder Betrieb auf allen Portalen gleichzeitig veröffentlicht.
- Azubiyo bietet eine große Auswahl freier Ausbildungs- und dualer Studienplätze. Mit einem Berufswahltest können Jugendliche herausfinden, welcher Beruf zu ihren Stärken passt. Außerdem gibt es Informationen zu Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch. azubiyo.de
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- Ausbildung.de stellt Ausbildungs- und duale Studienplätze mit Filtern nach Ort, Branche und Beruf bereit. Ergänzend finden Sie Ratgeber zu Bewerbung, Vergütung und Berufswahl. ausbildung.de
Als öffentliche Quelle empfiehlt sich zusätzlich die Ausbildungsplatzsuche der Bundesagentur für Arbeit. Dort finden Sie Hinweise zur dualen und schulischen Ausbildung, zur Bewerbung und zu weiteren Suchmöglichkeiten.
Fazit: Ausbildung als Startpunkt für Beruf und Karriere
Eine Ausbildung bietet einen praxisnahen Einstieg in den Beruf und kann die Grundlage für viele weitere Entwicklungsschritte bilden. Besonders das duale System verbindet betriebliche Erfahrung mit schulischem Lernen und führt zu einem anerkannten Berufsabschluss.
Die Auswahl sollte trotzdem sorgfältig erfolgen. Vergleichen Sie Tätigkeiten, Ausbildungsdauer, Voraussetzungen, Vergütung, Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Praktikum oder eine Berufsberatung kann dabei helfen, eine realistische Entscheidung zu treffen.
Nach der Zusage werden Ausbildungsvertrag, Probezeit, Ausbildungsordnung, Berufsschule und Berichtsheft wichtig. Gleichzeitig sollten Sie prüfen, ob BAB, Teilzeit oder andere Unterstützungsangebote für Ihre persönliche Situation relevant sind.
Die Bildungsbibel bündelt die wichtigsten Informationen zu Ausbildung und Ausbildungsberufen auf dieser Startseite. Nutzen Sie die verlinkten Berufsbereiche, Bewerbungsvorlagen und Ratgeber, um von der ersten Berufsidee bis zum erfolgreichen Abschluss gezielt weiterzuarbeiten.











