Abschreibung lernen: AfA, Methoden, GWG, Formeln, Buchung und Beispiele

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Die Abschreibung gehört zu den wichtigsten Grundlagen im Rechnungswesen, in der Buchhaltung und in vielen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Sie bildet den Werteverzehr von Vermögensgegenständen ab und verteilt Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf deren Nutzungsdauer. Auf der Bildungsbibel lernen Sie die AfA, lineare, degressive und leistungsabhängige Verfahren, GWG, AfA-Tabellen, Formeln, monatsgenaue Berechnung und typische Buchungssätze anhand verständlicher Beispiele kennen.

Besonders für Studium, Ausbildung, Weiterbildung und Prüfungsvorbereitung ist wichtig, handelsrechtliche und steuerrechtliche Regeln voneinander zu unterscheiden und die Berechnung nicht nur auswendig zu lernen, sondern wirtschaftlich zu verstehen.

Abschreibung lernen mit AfA, Nutzungsdauer, GWG, Methoden, Formeln, Buchungssätzen und Beispielen für Studium und Buchhaltung
Abschreibung und AfA im Studium und Rechnungswesen lernen

Das Wichtigste zum Werteverzehr im Überblick

Wer das Thema für Studium, Berufsschule oder Buchhaltung lernen möchte, sollte zuerst das Grundprinzip verstehen: Ein langfristig eingesetztes Wirtschaftsgut verliert im Laufe seiner Nutzung regelmäßig an Wert. Dieser Werteverzehr wird nicht immer vollständig im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst, sondern häufig auf mehrere Perioden verteilt.

  • Ausgangspunkt: Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Vermögensgegenstands.
  • Nutzungsdauer: Zeitraum, über den ein Wirtschaftsgut voraussichtlich eingesetzt wird.
  • AfA: Steuerrechtlicher Begriff für die Absetzung für Abnutzung.
  • Lineare Methode: Gleichmäßige Verteilung der Kosten über die Nutzungsdauer.
  • Degressive Methode: Höhere Beträge zu Beginn, später sinkende Beträge.
  • Leistungsabhängige Methode: Verteilung anhand der tatsächlichen Nutzung oder Leistung.
  • GWG: Für bestimmte geringwertige Wirtschaftsgüter gelten steuerliche Vereinfachungen.
  • Buchung: Der Aufwand beeinflusst den Gewinn und vermindert zugleich den Buchwert des Anlageguts.

Tipp der Bildungsbibel: Lernen Sie nicht nur einzelne Formeln. In Prüfungen werden häufig Anschaffungskosten, Nutzungsdauer, Zugang während des Jahres, Restbuchwert und Buchungssatz miteinander kombiniert.

Was bedeutet Werteverzehr im Rechnungswesen?

Unter einer Abschreibung versteht man die planmäßige oder außerplanmäßige Erfassung einer Wertminderung von Vermögensgegenständen. Bei abnutzbaren Anlagegütern entsteht dieser Wertverlust beispielsweise durch Nutzung, technischen Fortschritt, Alterung oder wirtschaftliche Veränderungen.

Typische abnutzbare Wirtschaftsgüter sind:

  • Maschinen und Produktionsanlagen,
  • Fahrzeuge,
  • Büromöbel und Geschäftsausstattung,
  • Computer und andere technische Geräte,
  • bestimmte Gebäude und Gebäudeteile sowie
  • bestimmte immaterielle Wirtschaftsgüter.

Die Abschreibung gehört zu den Aufwendungen eines Unternehmens. Dadurch vermindert sie grundsätzlich das Ergebnis der jeweiligen Periode. Gleichzeitig reduziert sich der Buchwert des betreffenden Vermögensgegenstands.

Warum wird nicht immer der gesamte Kaufpreis sofort als Aufwand gebucht?

Ein Anlagegut wird häufig über mehrere Jahre genutzt. Würde ein Unternehmen beispielsweise eine Maschine für 60.000 Euro erwerben und den gesamten Betrag sofort als Aufwand erfassen, obwohl die Maschine sechs Jahre eingesetzt wird, würde das Anschaffungsjahr stark belastet und die Folgejahre würden den wirtschaftlichen Werteverzehr nicht widerspiegeln.

Die Abschreibung verteilt deshalb die Kosten entsprechend den jeweiligen rechtlichen Regeln auf die Nutzungsdauer. Dadurch werden Aufwand und Nutzung zeitlich besser einander zugeordnet.

Anschaffungskosten als Berechnungsgrundlage

Für viele Aufgaben im Studium beginnt die Berechnung mit den Anschaffungskosten. Nach handelsrechtlichem Verständnis gehören dazu nicht nur der eigentliche Kaufpreis, sondern auch Aufwendungen, die notwendig sind, um den Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen.

Typische Bestandteile können sein:

  • Kaufpreis,
  • Transportkosten,
  • Montagekosten,
  • Zölle,
  • bestimmte Nebenkosten der Anschaffung.

Anschaffungspreisminderungen wie Rabatte oder Skonti können die Anschaffungskosten vermindern. Welche Beträge konkret einzubeziehen sind, hängt vom jeweiligen Sachverhalt ab.

Beispiel zu den Anschaffungskosten

PositionBetrag
Kaufpreis Maschine20.000 Euro
Transport600 Euro
Montage900 Euro
Anschaffungskosten21.500 Euro

Die Abschreibung wird in diesem vereinfachten Beispiel nicht nur aus dem reinen Kaufpreis von 20.000 Euro, sondern aus den ermittelten Anschaffungskosten von 21.500 Euro berechnet.

Herstellungskosten richtig verstehen

Wird ein Vermögensgegenstand nicht gekauft, sondern vom Unternehmen selbst hergestellt, bilden regelmäßig die Herstellungskosten die Grundlage. Sie entstehen durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung, Erweiterung oder wesentliche Verbesserung eines Vermögensgegenstands.

Für Prüfungsaufgaben ist die Unterscheidung zwischen Anschaffungs- und Herstellungskosten besonders wichtig. Beide können als Ausgangswert für eine Abschreibung dienen, entstehen aber auf unterschiedliche Weise.

Was ist der Unterschied zwischen AfA und Abschreibung?

Die Begriffe werden im Alltag häufig gleichgesetzt. Für Studium und Rechnungswesen ist eine genauere Unterscheidung sinnvoll.

BegriffBedeutung
AbschreibungAllgemeiner beziehungsweise handelsrechtlich geprägter Begriff zur Abbildung von Wertminderungen
AfAAbsetzung für Abnutzung als steuerrechtlicher Begriff
Planmäßige WertminderungVerteilung eines erwarteten Werteverzehrs über die Nutzungsdauer
Außerplanmäßige WertminderungZusätzliche Berücksichtigung besonderer Wertverluste unter den jeweiligen Voraussetzungen

Die steuerrechtliche AfA verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Wirtschaftsguts grundsätzlich auf dessen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Handelsrechtlich dient die Abschreibung dagegen der zutreffenden Bewertung von Vermögensgegenständen im Jahresabschluss.

Da Handels- und Steuerrecht unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen können, können unterschiedliche Wertansätze entstehen. Weitere Grundlagen zu den Unterschieden finden Sie im Beitrag zur Buchführungspflicht nach Handels- und Steuerrecht.

Welche Ursachen führen zu einem Werteverlust?

Für das Verständnis im Studium sollten Sie zwischen technischen und wirtschaftlichen Ursachen unterscheiden. Eine Abschreibung soll nicht einfach einen beliebigen Betrag darstellen, sondern einen tatsächlich oder rechtlich angenommenen Werteverzehr abbilden.

Technische Ursachen

  • Verschleiß: Maschinen, Fahrzeuge und Werkzeuge nutzen sich durch Gebrauch ab.
  • Alterung: Materialien können auch ohne intensive Nutzung an Qualität verlieren.
  • Korrosion und Verfall: Umwelteinflüsse können die Substanz eines Vermögensgegenstands beeinträchtigen.
  • Beschädigung: Unfälle, Feuer oder andere außergewöhnliche Ereignisse können zu zusätzlichen Wertverlusten führen.
  • Substanzverringerung: Bei bestimmten Bodenschätzen wird die wirtschaftlich nutzbare Substanz durch Förderung vermindert.

Wirtschaftliche Ursachen

  • Technologischer Fortschritt: Ein technisch noch funktionierendes Gerät kann wirtschaftlich überholt sein.
  • Marktveränderungen: Nachfrage und Marktpreise können sinken.
  • Neue Vorschriften: Technische Anlagen können durch gesetzliche Anforderungen wirtschaftlich unbrauchbar werden.
  • Produktwechsel: Produktionsanlagen können an Wert verlieren, wenn das dazugehörige Produkt nicht mehr nachgefragt wird.

Neben der planmäßigen Abschreibung können deshalb unter bestimmten Voraussetzungen außerplanmäßige Wertminderungen beziehungsweise steuerlich Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung relevant werden.

Welche Abschreibungsmethoden gibt es?

In Studium und Rechnungswesen begegnen Ihnen mehrere Methoden. Besonders wichtig sind die lineare, die degressive und die leistungsabhängige Abschreibung. Weitere Verfahren werden teilweise aus betriebswirtschaftlicher oder historischer Sicht behandelt.

MethodePrinzipTypischer Verlauf
Lineargleicher Betrag pro Jahrkonstant
DegressivProzentsatz vom Restbuchwertfallende Beträge
LeistungsabhängigVerteilung nach tatsächlicher Nutzungabhängig von Leistung
Arithmetisch-degressivfallende Jahresbruchteilejährlich sinkend
Progressivsteigende Jahresbeträgejährlich steigend

Lineare Methode

Bei der linearen Abschreibung werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gleichmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt. Sie ist die wichtigste Grundmethode und wird in zahlreichen Aufgaben im Studium eingesetzt.

Steuerrechtlich ist die lineare AfA in § 7 EStG geregelt. Die Nutzungsdauer richtet sich grundsätzlich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts.

Beispiel: Eine Maschine kostet 10.000 Euro und besitzt eine Nutzungsdauer von zehn Jahren. Ohne weitere Besonderheiten beträgt die jährliche lineare Abschreibung 1.000 Euro.

Degressive Methode

Bei der degressiven Abschreibung wird ein gleichbleibender Prozentsatz auf den jeweiligen Restbuchwert angewendet. Dadurch ist der Betrag zu Beginn höher und sinkt anschließend von Jahr zu Jahr.

Für bestimmte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens ist die degressive steuerliche AfA aktuell wieder zulässig, wenn sie nach dem 30. Juni 2025 und vor dem 1. Januar 2028 angeschafft oder hergestellt werden. Nach § 7 Abs. 2 EStG darf der Prozentsatz höchstens das Dreifache des linearen AfA-Satzes und höchstens 30 Prozent betragen.

Damit ist eine ältere Aussage, nach der steuerlich ausschließlich die lineare Methode zulässig sei, für den aktuellen Zeitraum nicht mehr zutreffend.

Weitere Informationen finden Sie im Beitrag zur degressiven Abschreibung sowie ergänzend bei Lexware.

Beispiel für die degressive Berechnung

Ein bewegliches Wirtschaftsgut kostet 20.000 Euro. Angenommen, der zulässige degressive Satz beträgt 30 Prozent.

JahrAusgangswert30 ProzentRestbuchwert
120.000 Euro6.000 Euro14.000 Euro
214.000 Euro4.200 Euro9.800 Euro
39.800 Euro2.940 Euro6.860 Euro

Das Beispiel zeigt den wesentlichen Unterschied zur linearen Abschreibung: Der Jahresbetrag bleibt nicht konstant, sondern wird mit dem Restbuchwert immer kleiner.

Wechsel von degressiv zu linear

Der steuerrechtliche Wechsel von der degressiven zur linearen AfA ist zulässig. Dabei wird der verbliebene Restwert auf die verbleibende Restnutzungsdauer verteilt. Umgekehrt ist der Wechsel von linear zu degressiv grundsätzlich nicht vorgesehen.

In Aufgaben wird häufig nach dem wirtschaftlich günstigeren Wechselzeitpunkt gefragt. Vergleichen Sie dafür den degressiven Jahresbetrag mit dem linearen Betrag, der sich aus Restbuchwert und Restnutzungsdauer ergibt.

Leistungsabhängige Methode

Bei der leistungsabhängigen Abschreibung richtet sich der jährliche Betrag nicht ausschließlich nach der Zeit, sondern nach der tatsächlichen Leistung des Wirtschaftsguts. Dieses Verfahren eignet sich beispielsweise für Maschinen, Fahrzeuge oder Anlagen, deren Nutzung präzise gemessen werden kann.

Steuerrechtlich kann die leistungsbezogene AfA nach § 7 Abs. 1 EStG angewendet werden, wenn sie wirtschaftlich begründet ist und der Umfang der Leistung nachgewiesen wird.

Beispiel:

  • Anschaffungskosten eines Lkw: 80.000 Euro
  • geschätzte Gesamtleistung: 400.000 Kilometer
  • Betrag je Kilometer: 80.000 Euro / 400.000 Kilometer = 0,20 Euro
  • gefahrene Kilometer im Jahr: 50.000
  • Jahresbetrag: 50.000 × 0,20 Euro = 10.000 Euro

Die leistungsabhängige Abschreibung bildet den tatsächlichen Verbrauch besonders gut ab, wenn der Verschleiß hauptsächlich durch die Nutzungsintensität verursacht wird.

Arithmetisch-degressive oder digitale Methode

Die sogenannte digitale beziehungsweise arithmetisch-degressive Abschreibung wird vor allem in der betriebswirtschaftlichen Lehre behandelt. Dabei sinken die Jahresbeträge nach einem mathematischen Schema.

Bei fünf Jahren Nutzungsdauer kann beispielsweise mit Jahresbruchteilen von 5/15, 4/15, 3/15, 2/15 und 1/15 gerechnet werden. Der Nenner ergibt sich aus der Summe 5 + 4 + 3 + 2 + 1 = 15.

Für das Studium ist wichtig, diese Methode von der steuerrechtlich zulässigen geometrisch-degressiven AfA zu unterscheiden. Nicht jede in der Betriebswirtschaft behandelte Abschreibungsmethode kann automatisch steuerlich angewendet werden.

Progressive Methode

Bei der progressiven Abschreibung steigen die Jahresbeträge im Laufe der Nutzungsdauer. Diese Methode spielt in der steuerlichen Praxis nur eine untergeordnete Rolle, kann im Studium aber zum Vergleich unterschiedlicher Werteverläufe behandelt werden.

Merken Sie sich deshalb: Betriebswirtschaftlich mögliche Berechnungsmodelle und steuerlich zugelassene AfA-Verfahren sind nicht automatisch identisch.

Neue steuerliche Sonderregel für Elektrofahrzeuge

Für bestimmte zum Anlagevermögen gehörende Elektrofahrzeuge besteht eine besondere steuerliche Regelung. Werden die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt und erfolgt die Anschaffung nach dem 30. Juni 2025 und vor dem 1. Januar 2028, sieht § 7 Abs. 2a EStG eine stark beschleunigte AfA vor.

ZeitraumAnteil der Anschaffungskosten
Jahr der Anschaffung75 Prozent
1. Folgejahr10 Prozent
2. Folgejahr5 Prozent
3. Folgejahr5 Prozent
4. Folgejahr3 Prozent
5. Folgejahr2 Prozent

Diese Sonderregel sollten Sie nicht mit der allgemeinen degressiven Abschreibung verwechseln. Für Studium und Prüfung ist die genaue Aufgabenstellung entscheidend.

Geringwertige Wirtschaftsgüter – GWG

Geringwertige Wirtschaftsgüter sind bewegliche, abnutzbare und selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Für sie gelten steuerliche Vereinfachungen, die das aufwendige Verteilen kleiner Anschaffungen über mehrere Jahre vermeiden können.

Für die Sofortabschreibung liegt die maßgebliche Grenze weiterhin bei 800 Euro netto. Eine im Gesetzgebungsverfahren diskutierte Anhebung auf 1.000 Euro ist nicht in Kraft getreten.

AnschaffungskostenMögliche Behandlung
bis 250 Euro nettosofortiger Betriebsausgabenabzug möglich
mehr als 250 bis 800 Euro nettoGWG-Sofortabschreibung möglich
mehr als 250 bis 1.000 Euro nettoalternativ Sammelposten unter den gesetzlichen Voraussetzungen
mehr als 800 Euro bei Nutzung der Einzel-GWG-Regelgrundsätzlich reguläre AfA über die Nutzungsdauer

Beim Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG werden Wirtschaftsgüter mit einem Wert von mehr als 250 Euro bis höchstens 1.000 Euro zusammengefasst und grundsätzlich über fünf Jahre mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die gesetzlichen Grundlagen finden Sie in § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG. Ergänzende Erläuterungen bietet der vorhandene Beitrag von Haufe zu geringwertigen Wirtschaftsgütern.

Wann ist ein Wirtschaftsgut selbstständig nutzbar?

Die GWG-Regelung setzt grundsätzlich voraus, dass der Gegenstand selbstständig genutzt werden kann. Ein eigenständig funktionsfähiger Bürostuhl ist beispielsweise anders zu beurteilen als ein Teil, das ausschließlich gemeinsam mit einer anderen Anlage funktioniert.

Genau diese Abgrenzung wird in Prüfungsaufgaben gerne genutzt. Prüfen Sie deshalb nicht nur den Anschaffungswert, sondern zuerst die Voraussetzungen des GWG.

AfA-Tabelle und Nutzungsdauer bestimmen

Für die steuerliche Abschreibung veröffentlicht das Bundesfinanzministerium AfA-Tabellen. Sie enthalten Erfahrungswerte für die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zahlreicher Wirtschaftsgüter.

Die Tabellen sind ein wichtiges Hilfsmittel, aber keine gesetzliche Rechtsnorm. Das Bundesfinanzministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzungsdauer grundsätzlich unter Berücksichtigung der betrieblichen Verhältnisse zu schätzen ist.

Allgemeine AfA-Tabelle

Die AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter enthält branchenübergreifend eingesetzte Vermögensgegenstände. Dazu gehören beispielsweise Fahrzeuge, Büroausstattung und technische Geräte.

AfA-Tabellen nach Wirtschaftszweigen

Daneben existieren branchenspezifische Tabellen. Sie berücksichtigen Vermögensgegenstände, die für einzelne Wirtschaftszweige typisch sind. Die aktuellen Tabellen stellt das Bundesfinanzministerium bereit.

Bei besonderen betrieblichen Umständen kann eine abweichende Nutzungsdauer in Betracht kommen. Bei steuerlichen Zweifelsfällen kann die Beratung durch einen Steuerberater sinnvoll sein.

Lineare Abschreibung berechnen

Die Berechnung der linearen Abschreibung gehört zu den wichtigsten Grundlagen in Buchhaltung und Studium. Im einfachsten Fall benötigen Sie lediglich Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nutzungsdauer.

Geschäftsfall: Ein Pkw besitzt Anschaffungskosten von 24.000 Euro. Die Nutzungsdauer beträgt sechs Jahre. Gesucht sind der jährliche Betrag und der Prozentsatz.

Formel für den jährlichen Betrag

Formel der linearen Abschreibung: Anschaffungs- oder Herstellungskosten durch Nutzungsdauer teilen
Formel zur Berechnung des linearen Jahresbetrags
  • Anschaffungs- oder Herstellungskosten / Nutzungsdauer

Beispiel zur Berechnung des Jahresbetrags

Beispiel zur linearen Abschreibung mit 24.000 Euro Anschaffungskosten und sechs Jahren Nutzungsdauer
Lineare Berechnung mit 24.000 Euro Anschaffungskosten

24.000 Euro / 6 Jahre = 4.000 Euro pro Jahr.

Die jährliche Abschreibung beträgt damit 4.000 Euro.

Formel für den Abschreibungssatz

Formel für den linearen Abschreibungssatz: 100 Prozent durch die Nutzungsdauer
Formel für den linearen Abschreibungssatz
  • 100 Prozent / Nutzungsdauer

Beispiel zum Abschreibungssatz

Beispiel für die Berechnung des linearen Abschreibungssatzes bei sechs Jahren Nutzungsdauer
Linearen Prozentsatz aus der Nutzungsdauer ermitteln

100 Prozent / 6 Jahre = 16,67 Prozent pro Jahr.

Bei einer Nutzungsdauer von sechs Jahren beträgt der lineare Abschreibungssatz somit rund 16,67 Prozent jährlich.

Restbuchwert berechnen

Eine weitere typische Prüfungsfrage betrifft den Restbuchwert. Dieser ergibt sich vereinfacht aus dem bisherigen Buchwert abzüglich der bereits erfassten Wertminderungen.

Beim Pkw aus dem vorherigen Beispiel ergibt sich:

ZeitpunktJahresbetragRestbuchwert
Anschaffung–24.000 Euro
nach Jahr 14.000 Euro20.000 Euro
nach Jahr 24.000 Euro16.000 Euro
nach Jahr 34.000 Euro12.000 Euro
nach Jahr 44.000 Euro8.000 Euro
nach Jahr 54.000 Euro4.000 Euro
nach Jahr 64.000 Euro0 Euro

AfA im Anschaffungsjahr monatsgenau berechnen

Bei beweglichen Wirtschaftsgütern wird die steuerliche lineare AfA im Anschaffungs- oder Herstellungsjahr zeitanteilig berechnet. Nach § 7 Abs. 1 EStG vermindert sich der Jahresbetrag um jeweils ein Zwölftel für jeden vollen Monat, der dem Monat der Anschaffung oder Herstellung vorausgeht.

Beispiel beim Kauf während des Jahres

Wird ein Wirtschaftsgut im März angeschafft, zählen für die AfA grundsätzlich die Monate März bis Dezember. Damit werden zehn Zwölftel des regulären Jahresbetrags berücksichtigt.

Angenommen, die jährliche Abschreibung beträgt 4.800 Euro:

  • 4.800 Euro / 12 Monate = 400 Euro je Monat
  • 400 Euro × 10 Monate = 4.000 Euro im Anschaffungsjahr

Der genaue Tag innerhalb des Anschaffungsmonats verändert die steuerliche Zwölftelberechnung grundsätzlich nicht.

Was passiert beim Verkauf eines Anlageguts?

Wird ein Vermögensgegenstand vor Ende seiner geplanten Nutzungsdauer verkauft, endet seine weitere Nutzung im Unternehmen. Für die buchhalterische Behandlung müssen unter anderem der bisherige Buchwert, die bis dahin zulässige Abschreibung sowie der Verkaufserlös betrachtet werden.

Aus dem Vergleich zwischen Buchwert und Veräußerungserlös kann sich ein Gewinn oder Verlust aus dem Anlagenabgang ergeben. In Prüfungen wird dieser Sachverhalt häufig gemeinsam mit der Berechnung der zeitanteiligen Wertminderung abgefragt.

Planmäßige und außerplanmäßige Wertminderung unterscheiden

Die planmäßige Abschreibung berücksichtigt einen erwarteten Werteverzehr über die vorgesehene Nutzungsdauer. Ein zusätzlicher unerwarteter Wertverlust kann dagegen eine außerplanmäßige Wertminderung erforderlich machen.

MerkmalPlanmäßigAußerplanmäßig
Anlassnormaler Werteverzehrungewöhnlicher zusätzlicher Wertverlust
Planbarkeitvon Beginn an erwartetmeist unerwartet
Beispielenormale AbnutzungSchaden, technische Überholung, dauerhafte Wertminderung

Welche Voraussetzungen handels- oder steuerrechtlich gelten, muss jeweils getrennt geprüft werden.

Abschreibung und Gewinnwirkung verstehen

Die Abschreibung gehört grundsätzlich zu den Aufwendungen. Dadurch vermindert sie in der Gewinn- und Verlustrechnung das Ergebnis der Periode.

Wichtig für das Studium: Die Buchung selbst verursacht im Zeitpunkt der Abschreibung normalerweise keinen erneuten Zahlungsmittelabfluss. Das Geld ist regelmäßig bereits beim Erwerb des Vermögensgegenstands abgeflossen. Deshalb handelt es sich um einen Aufwand, der nicht zwangsläufig gleichzeitig eine Auszahlung darstellt.

BegriffWirkung
Aufwandmindert das Periodenergebnis
Auszahlungvermindert liquide Mittel
AbschreibungAufwand ohne gleichzeitige erneute Auszahlung im Buchungszeitpunkt

Abschreibung buchen

Da die Abschreibung einen Aufwand darstellt, wird sie auf einem Aufwandskonto erfasst. Wie Aufwands- und Ertragskonten funktionieren, erfahren Sie im Beitrag zum Buchen auf Erfolgskonten.

Typische Konten können beispielsweise sein:

  • Abschreibungen auf Sachanlagen,
  • Abschreibungen auf Gebäude,
  • Abschreibungen auf Kraftfahrzeuge.

Bei der direkten Buchungsmethode wird das entsprechende Anlagekonto als Gegenkonto angesprochen. Die Bestandskonten zeigen den vorhandenen Vermögenswert.

Beispiel zum Buchungssatz

Ein Pkw besitzt Anschaffungskosten von 24.000 Euro und wird über sechs Jahre linear abgeschrieben. Der jährliche Betrag beträgt 4.000 Euro.

Buchungssatz

  • Abschreibungen auf Kfz 4.000 Euro an Pkw 4.000 Euro

Das Aufwandskonto wird im Soll erhöht. Das Anlagekonto Pkw wird bei direkter Abschreibung im Haben gemindert.

Direkte und indirekte Buchungsmethode

In Studium und Buchhaltung können Sie außerdem auf die Begriffe direkte und indirekte Abschreibung stoßen.

MethodePrinzip
Direkte BuchungDer Buchwert des Anlagekontos wird unmittelbar vermindert.
Indirekte BuchungDer ursprüngliche Wert bleibt auf dem Anlagenkonto sichtbar; die Wertminderung wird über ein separates Wertberichtigungskonto erfasst.

Welche Darstellung verwendet wird, hängt vom jeweiligen Rechnungslegungssystem und Kontenrahmen ab.

Abschluss über das Gewinn- und Verlustkonto

Das Aufwandskonto wird am Ende der Abrechnungsperiode über das Gewinn- und Verlustkonto abgeschlossen.

Der vereinfachte Abschlussbuchungssatz lautet:

  • Gewinn- und Verlustkonto an Abschreibungen auf Kfz

Dadurch wird der Abschreibungsaufwand Bestandteil der Gewinnermittlung.

Typische Prüfungsaufgabe vollständig lösen

Für das Studium ist es hilfreich, die Berechnung nicht isoliert zu betrachten. Eine typische Aufgabe verbindet mehrere Schritte.

Aufgabe: Eine Maschine wird am 1. April für 30.000 Euro angeschafft. Zusätzlich entstehen 2.000 Euro Transport- und Montagekosten. Die Nutzungsdauer beträgt acht Jahre. Berechnen Sie die Anschaffungskosten, den linearen Jahresbetrag und die AfA im ersten Jahr.

Schritt 1: Anschaffungskosten

  • 30.000 Euro + 2.000 Euro = 32.000 Euro

Schritt 2: Jährliche lineare Abschreibung

  • 32.000 Euro / 8 Jahre = 4.000 Euro

Schritt 3: Zeitanteil im Anschaffungsjahr

Von April bis Dezember liegen neun Monate.

  • 4.000 Euro / 12 × 9 = 3.000 Euro

Ergebnis

GrößeErgebnis
Anschaffungskosten32.000 Euro
Jahresbetrag4.000 Euro
AfA im ersten Jahr3.000 Euro

Diese Art von Aufgabe verbindet Anschaffungskosten, Nutzungsdauer und zeitanteilige Abschreibung und ist deshalb für Klausuren besonders typisch.

Computer, Laptop und Software als Sonderthema

Für Studium, Büro und Unternehmen sind Computer und Software besonders relevant. Steuerlich bestehen für bestimmte Computerhardware und Betriebs- beziehungsweise Anwendersoftware besondere Verwaltungsregelungen zur Nutzungsdauer.

Bei konkreten steuerlichen Fällen sollten Sie deshalb nicht pauschal irgendeine Nutzungsdauer aus einer älteren Tabelle übernehmen, sondern die aktuelle Verwaltungsauffassung beziehungsweise steuerliche Regelung prüfen.

Gebäude werden anders behandelt

Gebäude unterliegen besonderen steuerlichen AfA-Regeln. § 7 EStG enthält hierfür eigene Prozentsätze. Für bestimmte Gebäude gelten beispielsweise 2 Prozent, 2,5 Prozent oder 3 Prozent pro Jahr. Zusätzlich existiert für bestimmte Wohngebäude eine degressive Gebäude-AfA.

Für das Studium sollten Sie deshalb niemals automatisch die Regel für bewegliche Wirtschaftsgüter auf Gebäude übertragen.

Abschreibung, Kalkulation und Finanzierung unterscheiden

In der Kostenrechnung kann der Werteverzehr anders betrachtet werden als im externen Rechnungswesen oder Steuerrecht. Hier begegnen Ihnen beispielsweise kalkulatorische Abschreibungen.

Die kalkulatorische Abschreibung kann von handels- oder steuerrechtlichen Beträgen abweichen, weil sie andere Zwecke verfolgt. Sie soll unter anderem den tatsächlichen wirtschaftlichen Ressourcenverbrauch für interne Kalkulationen berücksichtigen.

Für das Studium ist deshalb wichtig, immer zuerst zu klären, in welchem Teilgebiet Sie sich befinden:

  • Finanzbuchhaltung,
  • Handelsbilanz,
  • Steuerrecht oder
  • Kosten- und Leistungsrechnung.

Typische Fehler bei Berechnungen vermeiden

  • Nur den Kaufpreis verwenden: Anschaffungsnebenkosten werden übersehen.
  • Brutto und netto verwechseln: Gerade bei GWG-Aufgaben kann dies das Ergebnis verändern.
  • Nutzungsdauer falsch übernehmen: AfA-Tabelle und Aufgabenstellung müssen beachtet werden.
  • Zugang während des Jahres ignorieren: Im Anschaffungsjahr kann die AfA zeitanteilig sein.
  • Degressive AfA falsch berechnen: Der Prozentsatz wird auf den jeweiligen Restbuchwert angewendet.
  • GWG-Grenzen verwechseln: Sofortabschreibung und Sammelposten sind unterschiedliche Alternativen.
  • Handels- und Steuerrecht vermischen: Beide können unterschiedliche Vorgaben enthalten.
  • Aufwand und Auszahlung gleichsetzen: Die Buchung des Werteverzehrs verursacht nicht automatisch eine erneute Zahlung.

Lernstrategie für Studium und Prüfung

Wer Abschreibung sicher beherrschen möchte, sollte die Themen in einer festen Reihenfolge lernen.

1. Anschaffungs- und Herstellungskosten verstehen

Ohne korrekte Bemessungsgrundlage ist jede weitere Berechnung falsch.

2. Nutzungsdauer bestimmen

Lesen Sie die Aufgabenstellung genau und nutzen Sie bei Praxisfällen die entsprechende AfA-Tabelle.

3. Methode erkennen

Unterscheiden Sie lineare, degressive und leistungsabhängige Verfahren.

4. Zeitanteil prüfen

Kontrollieren Sie, ob das Anlagegut während des Jahres angeschafft wurde.

5. Restbuchwert berechnen

Der Restbuchwert wird besonders bei degressiver AfA, Verkauf oder Methodenwechsel benötigt.

6. Buchungssatz bilden

Verbinden Sie die mathematische Berechnung mit der buchhalterischen Wirkung.

Checkliste für Klausuraufgaben

PrüffrageErledigt?
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bestimmt?□
Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt?□
Preisnachlässe berücksichtigt?□
Nutzungsdauer bestimmt?□
richtige Methode ausgewählt?□
linearen oder degressiven Satz korrekt berechnet?□
Restbuchwert berücksichtigt?□
Anschaffungsmonat geprüft?□
GWG-Regel geprüft?□
Buchungssatz gebildet?□
Auswirkung auf Gewinn verstanden?□

Häufige Fragen zur AfA und zum Werteverzehr

Was ist eine Abschreibung einfach erklärt?

Sie verteilt beziehungsweise erfasst den Wertverlust eines Vermögensgegenstands. Bei einem Anlagegut werden Anschaffungs- oder Herstellungskosten häufig über mehrere Nutzungsjahre als Aufwand berücksichtigt.

Was bedeutet AfA?

AfA steht für Absetzung für Abnutzung. Der Begriff wird im Steuerrecht für die steuerliche Berücksichtigung des Werteverzehrs abnutzbarer Wirtschaftsgüter verwendet.

Wie berechnet man die lineare Abschreibung?

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden grundsätzlich durch die Nutzungsdauer geteilt. Bei 20.000 Euro und fünf Jahren ergeben sich beispielsweise 4.000 Euro pro Jahr.

Ist die degressive AfA aktuell möglich?

Ja. Für bestimmte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die nach dem 30. Juni 2025 und vor dem 1. Januar 2028 angeschafft oder hergestellt werden, kann nach § 7 Abs. 2 EStG eine degressive AfA mit maximal dem Dreifachen des linearen Satzes und höchstens 30 Prozent angewendet werden.

Wie hoch ist die GWG-Grenze?

Die Grenze für die steuerliche Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter liegt weiterhin bei 800 Euro netto. Beim Sammelposten gelten andere Wertgrenzen.

Was ist der Sammelposten?

Unter den Voraussetzungen des § 6 Abs. 2a EStG können selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 250 Euro bis höchstens 1.000 Euro in einem Sammelposten zusammengefasst werden. Dieser wird grundsätzlich über fünf Jahre aufgelöst.

Wann beginnt die AfA?

Bei der steuerlichen linearen AfA beginnt die Berücksichtigung grundsätzlich im Monat der Anschaffung oder Herstellung. Für jeden vollen Monat davor wird der Jahresbetrag um ein Zwölftel gekürzt.

Was ist der Restbuchwert?

Der Restbuchwert ist der noch nicht abgeschriebene Wert eines Vermögensgegenstands. Er ergibt sich vereinfacht aus dem ursprünglichen Buchwert abzüglich der bisher vorgenommenen Wertminderungen.

Senkt die Abschreibung den Gewinn?

Ja. Sie wird grundsätzlich als Aufwand erfasst und mindert damit das Ergebnis. Welche steuerlichen Auswirkungen daraus entstehen, hängt vom jeweiligen Sachverhalt ab.

Ist eine Abschreibung gleichzeitig eine Auszahlung?

Nein. Die Auszahlung erfolgt regelmäßig bereits beim Kauf des Vermögensgegenstands. Die spätere Erfassung des Werteverzehrs ist grundsätzlich Aufwand ohne gleichzeitigen erneuten Zahlungsmittelabfluss.

Fazit: Abschreibung verstehen statt Formeln auswendig lernen

Die Abschreibung verbindet Bilanzierung, Buchhaltung, Steuerrecht und Kostenrechnung und gehört deshalb zu den zentralen Themen wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung und Studiengänge.

Für die meisten Aufgaben benötigen Sie zunächst Anschaffungs- oder Herstellungskosten, Nutzungsdauer und das passende Verfahren. Bei der linearen Methode bleibt der Jahresbetrag grundsätzlich konstant. Bei der degressiven Methode sinkt er mit dem Restbuchwert, während die leistungsabhängige Methode den tatsächlichen Nutzungsumfang berücksichtigt.

Besonders wichtig ist der aktuelle steuerliche Rechtsstand. Die degressive AfA für bestimmte bewegliche Wirtschaftsgüter ist wieder möglich. Gleichzeitig liegt die GWG-Grenze für die Sofortabschreibung weiterhin bei 800 Euro netto und nicht bei 1.000 Euro.

Die Bildungsbibel empfiehlt für Studium und Prüfungsvorbereitung, Berechnung und Buchung immer gemeinsam zu lernen. Wer nachvollziehen kann, warum eine Abschreibung entsteht, wie sie den Buchwert verändert und welche Auswirkungen sie auf den Gewinn hat, kann auch komplexere Aufgaben wesentlich sicherer lösen.

Weitere Sonderfälle betreffen unter anderem Gebäude, Elektrofahrzeuge, außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung, Anlagenabgänge und Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz. Diese sollten Sie erst vertiefen, wenn die Grundsystematik sicher beherrscht wird.

Weiterführende Informationen

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