T-Konten Vorlage, T-Kontenblätter, Excel & PDF Muster kostenlos

WeiterbildungOnline lernenBuchhaltung – T-Konten Vorlage, T-Kontenblätter, Excel & PDF Muster kostenlos

T-Konten Vorlage – wenn Sie Buchhaltung lernen, unterrichten oder auffrischen möchten, sind übersichtliche Kontenblätter Gold wert. T-Konten helfen Ihnen, Buchungen sauber nach Soll und Haben zu trennen, Salden schnell zu prüfen und Zusammenhänge zwischen Journal, Hauptbuch, Bilanz und GuV zu verstehen.

Sie erhalten hier Excel- und PDF-Vorlagen zum kostenlosen Herunterladen – inklusive Journal, Hauptbuch (Sachkonten), sowie Muster für EBK, SBK, Bilanz und Gewinn- und Verlustkonto (GuV). Zusätzlich finden Sie weiter unten eine verständliche Erklärung, typische Buchungsbeispiele und eine kleine Übungseinheit für Unterricht und Selbststudium.

  • Ideal für: Schule, Ausbildung, Umschulung, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung (IHK), Nachhilfe
  • Enthalten: T-Kontenblätter, Journal/Grundbuch, Hauptbuch, EBK/SBK/GuV-Muster
  • Format: Excel (mehrere Tabs) & PDF (druckfertig)

Tipp: Wenn Sie die T-Konten Vorlage im Unterricht verwenden, lassen Sie zuerst 3–5 Buchungen pro Konto manuell eintragen. Erst danach lohnt sich die Automatisierung in Excel (Summen, Salden, Kontrollrechnungen).

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T-Konten Vorlage

Download: T-Konten Vorlage Excel und PDF Vorlage

T-Kontenblätter als Excel Vorlage & PDF
T-Kontenblätter als Excel Vorlage & PDF

Laden Sie jetzt unsere kostenfreie T-Konten Vorlage, das Journal sowie das Hauptbuch mit Sachkonten im Excel-Format oder als PDF herunter. Die Excel-Arbeitsmappe ist übersichtlich in separaten Tabs organisiert. So können Sie je nach Unterrichtsthema (Journal, Hauptbuch, EBK/SBK, GuV) gezielt arbeiten – ohne lange zu suchen.

Empfehlung: Nutzen Sie Excel, wenn Sie Summen, Salden und Kontrollrechnungen schneller prüfen möchten. Das PDF ist ideal, wenn Sie ausdrucken und handschriftlich buchen (Prüfungsvorbereitung).

Vorlagen für die Bilanz, EBK, SBK & GuV

Sie finden hier zusätzlich eine T-Konten Vorlage für die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie die Schlussbilanz. Die Muster sind in einem PDF gebündelt – inklusive Bilanz, Schlussbilanzkonto (SBK), Eröffnungsbilanzkonto (EBK) und GuV. Perfekt, wenn Sie den Jahresabschluss oder den Kontenabschluss

Wenn Sie noch unsicher sind, wie EBK/SBK genau funktionieren: Im Abschnitt Kontenabschluss finden Sie eine klare Erklärung mit typischem Ablauf.

T-Konten für Bilanz, SBK und EBK für PDF
Vorlage für Bilanz, SBK und EBK für PDF
T-Konten für Gewinn- und Verlustkonto, Schlussbilanz PDF
Vorlage für Gewinn- und Verlustkonto, Schlussbilanz PDF

Hinweis: Für den sicheren Umgang mit T-Konten ist es hilfreich, Bestandskonten (Aktiv/Passiv) und Erfolgskonten (Aufwand/Ertrag) getrennt zu üben. Das reduziert typische Soll/Haben-Fehler deutlich.

Grundbuch oder Journal Vorlage

Buchhaltung Grundbuch, Journal Muster, Vorlage zum bilden von Buchungssätze als PDF
Grundbuch, Journal Vorlage PDF

Zur präzisen Erfassung der Buchungssätze dient das Grundbuch (auch Journal genannt). Dort werden Geschäftsvorfälle chronologisch dokumentiert – mit Datum, Belegnummer, Buchungstext sowie Soll- und Haben-Konto. Aus dem Journal werden die Buchungen anschließend in die passenden T-Konten im Hauptbuch übertragen.

Wenn Sie nachvollziehen möchten, wie ein Buchungssatz korrekt aufgebaut wird, sehen Sie sich auch unseren Beitrag an: Buchungssatz.


Schnellstart: So nutzen Sie die T-Konten Vorlage richtig

Mit einer guten T-Konten Vorlage arbeiten Sie besonders effizient, wenn Sie immer die gleiche Reihenfolge nutzen. Das gilt für Excel genauso wie für ausgedruckte Kontenblätter.

Schrittfolge (empfohlen)

  • 1) Beleg prüfen: Datum, Betrag, Inhalt, Steuersatz (falls relevant), Belegnummer notieren.
  • 2) Buchungssatz bilden: Welches Konto im Soll, welches Konto im Haben?
  • 3) Im Journal eintragen: Chronologisch dokumentieren (Grundbuch/Journal).
  • 4) In T-Konten übertragen: Soll-Buchung links, Haben-Buchung rechts.
  • 5) Saldo bilden: Sollsumme vs. Habensumme vergleichen, Differenz als Saldo eintragen.
  • 6) Kontrolle: Summe Soll = Summe Haben (über alle Buchungen). Stimmen Belege, Datum, Beträge?

Merksatz: In der doppelten Buchführung gibt es keinen Buchungssatz ohne Gegenbuchung. Jede Buchung berührt mindestens zwei Konten.

Welche Kontenblätter brauchen Sie wirklich?

Für viele Aufgaben reichen wenige Standardkonten. Wenn Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren, lernen Sie schneller.

  • Kasse und Bank (Aktivkonten)
  • Forderungen und Verbindlichkeiten (Aktiv/Passiv)
  • Eigenkapital (Passivkonto)
  • Umsatzerlöse (Ertragskonto) und Wareneinsatz/Aufwand (Aufwandskonto)
  • Vorsteuer und Umsatzsteuer (je nach Übungsniveau)

Wenn Sie mit Kontenrahmen arbeiten: Den Kontenrahmen für SKR03 stellt DATEV zur Verfügung (Download): SKR03 von der DATEV.

Aufbau von T-Konten in der Buchhaltung: Soll und Haben sicher anwenden

T-Konten sind in der Buchhaltung so aufgebaut, dass sie aus zwei Seiten bestehen: links Soll, rechts Haben. In der Mitte (oder darüber) steht der Kontoname, z. B. „Bank“, „Kasse“, „Umsatzerlöse“ oder „Verbindlichkeiten“. Entscheidend ist: Soll bedeutet nicht automatisch „Plus“ und Haben bedeutet nicht automatisch „Minus“. Ob ein Konto durch Soll/Haben steigt oder sinkt, hängt vom Kontotyp ab.

KontotypMehrbestand buchenMinderbestand buchenTypische Beispiele
AktivkontoSollHabenBank, Kasse, Forderungen, Maschinen
PassivkontoHabenSollEigenkapital, Darlehen, Verbindlichkeiten
AufwandskontoSollHaben (Korrektur/Storno)Miete, Wareneinsatz, Löhne, Abschreibung
ErtragskontoSoll (Korrektur/Storno)HabenUmsatzerlöse, Zinserträge

Bestandskonten (Aktiv/Passiv) wirken in der Bilanz, Erfolgskonten (Aufwand/Ertrag) wirken in der GuV. Genau diese Trennung macht T-Konten so wertvoll: Sie sehen sofort, ob ein Geschäftsvorfall das Vermögen, die Schulden oder den Erfolg beeinflusst.

Jeder Buchungssatz in der doppelten Buchführung erfordert eine gleichzeitige Buchung im Soll eines Kontos und im Haben eines anderen Kontos. So lässt sich der Verlauf und der Saldo eines Kontos schnell nachvollziehen. Mehr zur doppelten Buchführung erfahren!

Salden verstehen: Sollsaldo und Habensaldo

Ein Saldo ist die Differenz zwischen Soll- und Habenseite. Er zeigt Ihnen den „Kontostand“ zum Ende einer Periode (z. B. Monatsende) oder nach einer Übungseinheit.

  • Sollsaldo: Die Sollsumme ist größer als die Habensumme (häufig bei Aktivkonten wie Bank/Kasse).
  • Habensaldo: Die Habensumme ist größer als die Sollsumme (häufig bei Passivkonten wie Verbindlichkeiten/Darlehen).
  • Kontrolle: Am Ende müssen Soll und Haben (gesamt) übereinstimmen – sonst stimmt irgendwo eine Buchung oder ein Betrag nicht.

Prüfungsregel: Wenn Sie in einer Übung am Ende keine „Soll = Haben“-Gleichheit herstellen können, prüfen Sie zuerst Beträge (Komma), danach Konten (Soll/Haben vertauscht) und zuletzt Buchungstexte.


Praxisbeispiele: Typische Buchungen mit der T-Konten Vorlage

Die folgenden Beispiele sind bewusst praxisnah gehalten. Sie können die Buchungssätze zuerst im Journal notieren und anschließend in die passenden T-Kontenblätter übertragen. So üben Sie genau die Denkweise, die in Ausbildung und Prüfung verlangt wird.

Beispiel 1: Bareinzahlung auf das Bankkonto

Geschäftsvorfall: Sie zahlen 500 € aus der Kasse auf das Bankkonto ein.

  • Buchungssatz: Bank an Kasse 500 €
  • Wirkung: Bank (Aktivkonto) steigt im Soll, Kasse (Aktivkonto) sinkt im Haben.

Beispiel 2: Wareneinkauf auf Ziel (Verbindlichkeit)

Geschäftsvorfall: Sie kaufen Waren für 1.000 € auf Rechnung (Zielkauf).

  • Buchungssatz (vereinfacht ohne Steuer): Wareneinsatz an Verbindlichkeiten 1.000 €
  • Wirkung: Aufwand steigt im Soll, Verbindlichkeiten (Passivkonto) steigen im Haben.

Wenn Sie Umsatzsteuer/Vorsteuer mit üben: Ergänzen Sie je nach Aufgabe die Konten Vorsteuer bzw. Umsatzsteuer. In vielen Einstiegsübungen wird zunächst ohne Steuer gearbeitet, um Soll/Haben sicher zu beherrschen.

Beispiel 3: Verkauf gegen Bank (Umsatzerlös)

Geschäftsvorfall: Sie verkaufen eine Ware und erhalten 800 € per Überweisung.

  • Buchungssatz (vereinfacht ohne Steuer): Bank an Umsatzerlöse 800 €
  • Wirkung: Bank (Aktivkonto) steigt im Soll, Umsatzerlöse (Ertragskonto) steigen im Haben.

Beispiel 4: Rechnung wird bezahlt (Ausgleich Verbindlichkeiten)

Geschäftsvorfall: Sie bezahlen die Rechnung aus Beispiel 2 per Überweisung (1.000 €).

  • Buchungssatz: Verbindlichkeiten an Bank 1.000 €
  • Wirkung: Verbindlichkeiten (Passivkonto) sinken im Soll, Bank (Aktivkonto) sinkt im Haben.

Beispiel 5: Abschreibung (typischer Erfolgsfall)

Geschäftsvorfall: Eine Maschine wird planmäßig um 300 € abgeschrieben (vereinfachtes Beispiel).

  • Buchungssatz (vereinfachtes Prinzip): Abschreibungen an Maschinen 300 €
  • Wirkung: Aufwand steigt im Soll, Maschinen (Aktivkonto) sinken im Haben.

Wenn Sie hierzu passende Übungen suchen: Unter Buchhaltung Übungen finden Sie weitere Aufgaben zum Download.


Kontenabschluss mit T-Konten: EBK, SBK, Bilanz und GuV verständlich erklärt

Viele Lernende können T-Konten buchen – aber beim Abschluss (EBK/SBK) wird es oft unklar. Mit der richtigen T-Konten Vorlage erkennen Sie den Ablauf schnell: Bestandskonten werden über das SBK abgeschlossen, Erfolgskonten über die GuV. Am Ende entsteht die Bilanz.

1) Bestandskonten abschließen (Aktiv/Passiv → SBK)

Bestandskonten zeigen Vermögen und Schulden. Am Periodenende werden sie über das Schlussbilanzkonto (SBK) abgeschlossen:

  • Aktivkonten: Haben-Saldo wird über das SBK abgeschlossen (Saldo steht häufig im Haben, Abschlussbuchung führt zum SBK).
  • Passivkonten: Soll-Saldo wird über das SBK abgeschlossen (Saldo steht häufig im Soll).

Ziel: Die Salden der Bestandskonten landen im SBK und damit in der Bilanz (Aktiva/Passiva).

2) Erfolgskonten abschließen (Aufwand/Ertrag → GuV → Eigenkapital)

Erfolgskonten zeigen, wie der Periodenerfolg entsteht. Am Periodenende werden sie über die GuV abgeschlossen:

  • Aufwandskonten werden in der Regel über Haben abgeschlossen (damit das Konto auf Null geht) und zur GuV geführt.
  • Ertragskonten werden in der Regel über Soll abgeschlossen und ebenfalls zur GuV geführt.

Der Saldo der GuV (Gewinn oder Verlust) wirkt sich auf das Eigenkapital aus. Damit schließt sich der Kreis zur Bilanz.

Wenn Sie den Abschluss üben, arbeiten Sie am besten in drei Ebenen: Journal (chronologisch) → Hauptbuch mit T-Konten (systematisch) → Abschlusskonten (GuV/SBK). Genau dafür sind die Downloads oben so hilfreich.

Kurz-Hinweis: Buchführung ist keine Spielwiese

Für Unternehmen gelten je nach Rechtsform und Größe bestimmte Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten. Einen guten Einstieg bieten die gesetzlichen Grundlagen im Handelsgesetzbuch, z. B. HGB § 238 Buchführungspflicht und HGB § 239 Führung der Handelsbücher. Für digitale Buchführung sind außerdem die GoBD relevant (BMF): GoBD im BMF (Suche).


Häufige Fehler mit T-Konten (und wie Sie sie sofort vermeiden)

Mit der T-Konten Vorlage sehen Sie Fehler schneller – wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Die folgenden Punkte sind in Übungen und Prüfungen die häufigsten Ursachen für falsche Ergebnisse.

  • Soll/Haben mit „Plus/Minus“ verwechseln: Merken Sie sich stattdessen die Regeln je Kontotyp (Aktiv/Passiv/Aufwand/Ertrag).
  • Kontenart falsch gewählt: „Verbindlichkeiten“ ist Passiv, „Forderungen“ ist Aktiv. Das wird sehr oft vertauscht.
  • Nur ein Konto gebucht: In der doppelten Buchführung fehlt dann die Gegenbuchung. Ergebnis: Soll ≠ Haben.
  • Betrag falsch übertragen: Klassiker sind Kommafehler oder Zahlendreher. Prüfen Sie zuerst den Betrag, dann das Konto.
  • Saldo falsch gezogen: Saldo ist immer die Differenz – und wird so eingetragen, dass beide Seiten am Ende gleich sind.
  • Zu früh zu komplex: Erst ohne Steuer sicher werden, danach Vorsteuer/Umsatzsteuer ergänzen.

Praxis-Check: Wenn ein Aktivkonto (z. B. Bank) sinkt, ist das häufig eine Haben-Buchung. Wenn ein Passivkonto (z. B. Darlehen) sinkt, ist das häufig eine Soll-Buchung.

Schnelle Kontrollrechnungen, die im Unterricht wirklich helfen

Gerade bei längeren Aufgaben sollten Sie sich einfache Kontrollen angewöhnen:

  • Kontrollregel 1: Jede Journalzeile muss sich in zwei T-Konten wiederfinden (Soll und Haben).
  • Kontrollregel 2: Gesamt-Sollsumme = Gesamt-Habensumme (über alle Konten).
  • Kontrollregel 3: Aktivkonten wirken „gefühlt“ wie Bestände (Bank/Kasse). Wenn Ihr Ergebnis dem Alltag widerspricht, ist oft Soll/Haben vertauscht.

Übungsaufgaben: T-Konten Vorlage im Unterricht und Selbststudium anwenden

Damit Sie die T-Konten Vorlage sofort sinnvoll nutzen können, finden Sie hier eine kurze Übungseinheit in drei Schwierigkeitsstufen. Sie können diese Aufgaben direkt mit den Downloads (Journal + Hauptbuch/T-Konten) bearbeiten.

Leicht (Einstieg)

  • 1) Bareinzahlung: 200 € aus Kasse auf Bank.
  • 2) Barzahlung Miete: 300 € aus Kasse.
  • 3) Verkauf per Bank: 500 € Umsatzerlöse (vereinfacht).

Ziel: Buchungssätze bilden, ins Journal eintragen, anschließend in die T-Konten (Kasse, Bank, Miete, Umsatzerlöse) übertragen und Salden ziehen.

Mittel (mit Zielkauf)

  • 1) Wareneinkauf auf Ziel: 900 € (Verbindlichkeiten).
  • 2) Verkauf per Bank: 1.200 € Umsatzerlöse (vereinfacht).
  • 3) Zahlung an Lieferant per Bank: 900 €.

Ziel: Verbindlichkeiten korrekt als Passivkonto führen und den Ausgleich über Bank sauber buchen.

Schwer (Abschluss-Denken)

  • 1) Abschreibung: 250 € (Abschreibungen an Maschinen).
  • 2) Zinszahlung per Bank: 120 € (Zinsaufwand).
  • 3) Ziehen Sie Salden und erläutern Sie, welche Konten in die GuV fließen und welche in die Bilanz.

Ziel: Bestandskonten vs. Erfolgskonten sicher trennen – das ist der Kern vieler Abschlussaufgaben.

Mehr Aufgaben finden Sie auf der Bildungsbibel unter Buchungssätze üben sowie Buchhaltung Übungen.


Bonus: Leeres T-Kontenblatt als Vorlage (direkt kopierbar)

Wenn Sie schnell ein T-Konto in Word, Google Docs oder in Ihr Skript übernehmen möchten, können Sie die folgende Struktur kopieren. Für Druck und Unterricht ist jedoch das PDF aus dem Downloadbereich meist komfortabler.

Konto: ____________________________Nr.: __________
SollHaben
Datum / Text / BetragDatum / Text / Betrag
Summe Soll: ________Summe Haben: ________
Saldo: ________Saldo: ________

FAQ: Häufige Fragen zur T-Konten Vorlage

Warum heißen T-Konten „T-Konten“?

Weil die Darstellung wie ein „T“ aussieht: links die Sollseite, rechts die Habenseite und oben der Kontoname. Diese Form ist didaktisch stark, weil sie Buchungen sichtbar trennt und Salden schnell erkennbar macht.

Was ist der Unterschied zwischen Journal und Hauptbuch?

Das Journal (Grundbuch) ist chronologisch: Sie erfassen Geschäftsvorfälle in zeitlicher Reihenfolge. Das Hauptbuch ist systematisch: Dort werden Buchungen nach Konten geordnet (T-Kontenblätter je Konto). In der Praxis gehören beide zusammen.

Wie merke ich mir Soll und Haben am einfachsten?

Merken Sie sich die Kontotyp-Regel statt „Plus/Minus“: Aktivkonto + im Soll, Passivkonto + im Haben, Aufwand im Soll, Ertrag im Haben. Mit dieser Basis lösen Sie 80 % der Aufgaben zuverlässig.

Brauche ich SKR03 oder SKR04, um T-Konten zu üben?

Für das Grundverständnis nicht. Sie können mit wenigen Standardkonten arbeiten (Bank, Kasse, Eigenkapital, Umsatzerlöse, Aufwand). Für fortgeschrittene Aufgaben und realistischere Übungen ist ein Kontenrahmen wie SKR03/SKR04 hilfreich. SKR03 stellt DATEV bereit: SKR03 Download.


Weitere Informationen und passende Inhalte auf der Bildungsbibel

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  • Die Buchhaltung lernen auf der Bildungsbibel. Sie finden die Buchführung erklärt an Beispielen sowie Teil für Teil von den theoretischen Grundlagen bis hin zu Themen wie die Umsatzsteuer, die Abschreibung oder Warenkonten buchen. In der Kategorie Geschäftsfälle buchen wird es dann konkreter. Sie können Ihr Wissen zu den verschiedenen Themen vertiefen.
  • Die Buchungssätze üben sowie Buchhaltung Übungen zum kostenlosen Download.
  • Hier erhalten Sie den Kontenrahmen für SKR03 von der DATEV als kostenfreien Download.
  • Rechtliche Grundlagen zur Buchführung im Überblick: HGB § 238 und HGB § 239.

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