Motivation für die Schule, Schüler motivieren Tipps kostenlos online

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Schüler motivieren lernen Tipps

Motivation in der Schule und Schüler motivierenTipps kostenlos onlineMotivation lernen ist alles, wenn es um erfolgreiches Lernen für die Schule oder Schüler geht. Nur der, der motiviert ist, kann gut lernen und bleibt dabei – auch, wenn es einmal schwierig oder anstrengend sein sollte. Für Schüler, die nur wenig motiviert sind, oder die ihre Motivation noch weiter verbessern möchten, gibt es hilfreiche Tipps und Beispiele, die die Lern-Motivation steigern können. Diese können zu Hause umgesetzt werden, in der Schule selbst oder auch während des Unterrichts unter Anleitung des Lehrers.

Hier lernen Sie unterschiedliche Tipps und erhalten Beispiele zum Lernen von Motivation für die Schule und für Schüler. Die Tipps beruhen zum Teil auf der Hinweg- oder Hinzu-Motivation bzw. der intrinsischen und extrinsischen Motivation.

Motivation durch eine Zielsetzung

Tipp 1 – Der entscheidende Faktor bei der Motivation zum Lernen in der Schule besteht darin, sich über die eigenen Wünsche für die Zukunft klar zu werden. Wer noch kein Ziel für seine Zukunft hat, ist kaum in der Lage, sich selbst zum lernen zu bewegen und dabei entsprechende Erfolge zu haben. Auf der anderen Seite kann das Ziel für die Zukunft eine starke Motivation sein und dem Schüler dabei helfen, auch schwierige Phasen zu überstehen. Ein typische Ziel für Schüler besteht in einem späteren Beruf. Viele Ausbildungsberufe beziehungsweise Studiengänge setzen bestimmte Schulnoten voraus.

Realistische Zukunftsvorstellungen

Tipp 2 – Es gibt Schüler, die zwar einen bestimmten Zukunftswunsch haben, dennoch aber großen Schwierigkeiten beim Lernen begegnen. Das kann daran liegen, dass sie zu wenig Selbstvertrauen haben, was den betreffenden Beruf angeht. Sie gehen davon aus, aufgrund ihrer Schulnoten ohnehin nicht die Möglichkeit zu haben, den betreffenden Beruf zu ergreifen. Ein solcher Schüler muss Hilfe erhalten, die ihn aus seinem Tief herausbringt. Er benötigt Unterstützung durch Eltern, Lehrer und vielleicht auch Nachhilfelehrer, die ihn darin bestärken, dass es mit dem Traum-Beruf doch klappen kann. Wenn ein solcher Schüler wieder mehr Selbstvertrauen hat und verstanden hat, dass er seine Ziele tatsächlich erreichen kann, wird die Motivation steigen.

Interessante Schulprojekte

Tipp 3 – Die Motivation zum Lernen kann auch dadurch steigen, dass sich der Schüler tatsächlich für die Dinge interessiert, die er lernen muss. Das lässt sich durch einen entsprechenden Unterricht erreichen, der den Schülern vielleicht sogar in gewissem Umfang die Wahl lässt, was genau sie lernen. Hier können interessante Schulprojekte helfen.

Lernen unter Druck

Tipp 4 – Schüler funktionieren unterschiedlich. Während für die einen eine Prüfungssituation maximalen Stress bedeutet, blühen andere durch eine solche Situation erst so richtig auf. Wer als Schüler spürt, dass ihn Vorträge vor der Klasse zum Lernen bewegen (da er sich nicht vor seinen Mitschülern blamieren möchte), kann dies zu seinem Vorteil nutzen. Viele Lehrer bieten ihren Schülern zumindest in einem bestimmten Rahmen an, freiwillige Referate zu halten. Diese können sich positiv auf die Noten auswirken – ein zusätzlicher vorteilhafter Effekt, von dem vor allem Schüler profitieren können, die sich mündlich im Unterricht nur wenig beteiligen.

Mündliche Teilnahme am Unterricht

Tipp 5 – Auf die Notengebung hat grundsätzlich nicht nur das Ergebnis der schriftlichen Prüfung Einfluss. Auch die Teilnahme am Unterricht spielt eine Rolle. Schüler, die hier Probleme haben, können sich selbst eine Strichliste anfertigen. In dieser notieren sie, wie häufig sie sich an einem Tag am Unterricht beteiligt haben. Für jede Meldung gibt es einen Strich – entweder getrennt nach Fach, oder für alle Fächer insgesamt. Wenn eine bestimmte Anzahl von Strichen erreicht ist, ist es Zeit für eine Belohnung. Diese kann der Schüler selbst für sich, oder gemeinsam mit den Eltern festlegen. Wenn Mitschüler gemeinsam mehr für ihre Motivation tun möchten, ist eine solche Strichliste eine tolle Möglichkeit, miteinander zu konkurrieren und so ein Gefühl von Wettbewerb herzustellen, das die Motivation zum Lernen vergrößern kann. Wer die meisten Striche hat, bekommt nach dem Ablauf einer Woche die festgelegte Belohnung. Umgekehrt ist es auch möglich, eine Art Strafe für denjenigen festzusetzen, der die wenigsten Striche sein Eigen nennt. Er muss zum Beispiel die anderen Teilnehmer zum Eisessen einladen.

Gemeinsames Lernen in der Lerngruppen

Tipp 6 – Es gibt unterschiedliche Lerntypen. Während die einen am besten alleine lernen, fühlen sich die anderen mit dem Lernen in der Gruppe besser und sicherer. Schüler, die gerne gemeinsam arbeiten, können sich zu regelmäßig stattfindenden Lernterminen verabreden. Das Ziel solcher Termine sollte sein, Fragen und Probleme zum Stoff zu besprechen und vor allem, sich gegenseitig abzufragen. Deshalb sollte ein solches Treffen durch alle Teilnehmer sorgfältig vorbereitet werden; niemand sollte ohne Wissen zu einem solchen Treffen gehen. Die Aussicht, von den anderen Teilnehmern befragt zu werden, kann die Motivation erhöhen, sich den Schulstoff anzueignen.

Lernkarteikasten

Tipp 7 – Manchmal entstehen Probleme mit dem Lernen auch dann, wenn der Schüler nicht weiß, wie er am besten lernen kann. Hier kann es sich lohnen, nach einer passenden Lernmethode zu suchen, die eine Abhilfe verspricht. Besonders bewährt hat sich die Methode mit dem Lernkarteikasten, die von Sebastian Leitner entwickelt wurde. Die Basis für diese Methode sind Karteikärtchen. Diese werden zum Lernen genutzt, indem Sie auf der Vorderseite mit einer Frage und auf der Rückseite mit der entsprechenden Antwort beschriftet werden. Dabei gilt es, die Antwort möglichst kurz zu halten, damit sie im Gedächtnis hängen bleibt. Die Karten werden dann in fünf Fächer eines Karteikastens eingeordnet. Alle ganz neuen Karten kommen in das erste Fach. Sie werden von vorne nach hinten gelernt. Jede Karte, bei der die Antwort gewusst wurde, wandert in das zweite Fach. Alle anderen bleiben im ersten Fach. Das erste Fach wird jeden Tag gelernt und kann so oft wiederholt werden, wie der Schüler möchte. Das zweite Fach ist dann an der Reihe, wenn es voll ist. Die Karten aus dem zweiten Fach, die richtig beantwortet wurden, gehen in das dritte Fach. Wenn sie nicht gewusst wurden, kommen sie wieder in das erste Fach. So geht es auch mit dem dritten, vierten und fünften Fach weiter. Alle Karten aus dem fünften Fach, die richtig erinnert wurden, können vernichtet werden, da sie sicher im Gedächtnis sitzen.

Belohnungen für gute Noten

Tipp 8 – Belohnungen für gute Noten sind schon eine klassische Methode, wenn es um die Motivation des Schülers geht. Allerdings funktioniert sie nicht bei jedem, da sie auf manche Schüler einen zu großen Druck ausüben kann. Hier muss ausprobiert werden, ob die Aussicht auf eine tolle Belohnung das Lernen erleichtert, oder eher erschwert.

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