Gehaltsrechner, Nettolohn berechnen, Brutto-Netto-Rechner

Beruf und KarriereJobs und Stellen – Gehaltsrechner, Nettolohn berechnen, Brutto-Netto-Rechner

Brutto-Netto-Rechner

Gehaltsrechner, Nettolohn berechnen, Brutto-Netto-Rechner
Gehaltsrechner, Nettolohn berechnen, Brutto-Netto-Rechner

Der Gehaltsrechner, um Ihren Nettolohn oder Ihr Nettogehalt zu berechnen. Mit diesem Brutto-Netto-Rechner können Sie ganz einfach Ihr Nettogehalt berechnen unter Beachtung folgender Eingaben: Bruttolohn, Angaben zur Sozialversicherung, Kinderfreibeträge, der Steuerklasse, dem Steuerfreibetrag, der betrieblichen Altersvorsorge und den geldwerten Vorteilen. Die einzelnen Kriterien zur Berechnung vom Brutto zum Netto erhalten Sie unter dem Rechner im Detail beschrieben.

Der Gehaltsrechner ist ein Service von Nettolohn.de

Gehaltsrechner, Nettolohnrechner

Wie viel Netto vom Brutto übrig bleibt – den individuellen Nettolohn ganz einfach per Gehaltsrechner, auch als Brutto-Netto-Rechner bezeichnet, berechnen

Kostenlose Gehaltsrechner wie oben, bieten Nutzern die Möglichkeit, ihren Nettolohn ganz schnell und unkompliziert berechnen zu lassen.

Da sich der individuelle Nettolohn aus ganz unterschiedlichen Aspekten zusammensetzt, die mitunter von Arbeitnehmer zu Arbeitnehmer ganz unterschiedlich ausfallen können, müssen zur Berechnung verschiedene Daten bekannt sein und in den Gehaltsrechner eingegeben werden.

Der Nettolohn an sich setzt sich jedoch in der Regel aus dem Bruttolohn minus entsprechende Sozialversicherungsbeiträge, minus Krankenversicherungsbeitrag, minus Kirchensteuer sowie anderweitigen Steuerbeiträgen wie z.B. Soli-Beitrag zusammen.

Darüber hinaus gibt es aber noch ein paar weitere Punkte, die die Berechnung des Nettolohns beeinflussen. Dazu zählen unter anderem die jeweiligen Steuerklassen, in welcher dem etwaige Arbeitnehmer zugeteilt ist sowie auch in welchem Bundesland dieser beschäftigt ist. Von Interesse für die Besteuerung sind auch die Kinderfreibeträge, also die Anzahl der Kinder. Damit der potentielle Nutzer den kostenlosen Gehaltsrechner zur Berechnung seines Nettolohns auch richtig nutzen kann, sollen innerhalb der folgenden Abschnitte alle wichtigen Punkte zum Thema Nettolohn über einen Gehaltsrechner erklärt werden.

Bruttogehalt

Zunächst muss zur Verwendung des Nettolohn-Rechners in der obersten Spalte erst einmal das jeweilige Bruttogehalt eingetragen werden. Hierbei können entweder das entsprechende Jahresbruttogehalt oder auch die Höhe der monatlichen Bruttobezüge eingetragen werden. Dies ist der erste Schritt, welcher als Grundlage für die darauffolgenden Schritte dient.

Zum jeweiligen Bruttogehalt gehören nebst dem Arbeitsentgelt aber z.B. auch Einkommen aus nebenberuflicher Selbstständigkeit, die dem Bruttogehalt zugerechnet werden.

Ist dies erledigt, so muss der potentielle Nutzer nun auch den etwaigen Abrechnungszeitraum wählen: und zwar unter Abrechnungsjahr. Dieses gilt als Grundlage für die im jeweiligen Zeitraum rechtsgültigen, steuerlichen Gesetze, die zur Berechnung des Nettogehalts mit einfließen. Ist dies erledigt, kommen wir nun zu den weiterführenden Punkten, die zur letztlichen Berechnung des Nettogehalts via Brutto-Netto-Rechner von Nöten sind.

Betriebliche Altersvorsorge

Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge oder anderweitige Vorsorgebeiträge sind im Rahmen der Einkommensteuerberechnung steuerlich absetzbar. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um z.B. Direktversicherungen, die mit dem Arbeitgeber abgeschlossen worden sind – denn darum mindert sich die Höhe des Bruttoarbeitsentgelts ohnehin ganz automatisch, was zur Folge hat, dass dies nicht gesondert im Punkt betriebliche Altersvorsorge aufgeführt werden muss.

In Frage kommen in diesem Punkt aber vor allem etwaige Sonderzuwendungen, wie z.B.:

  • Zusatzbeiträge zur betrieblichen Altersvorsorge, die der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer zukommen lässt. Diese müssen entsprechend im Feld betriebliche Altersvorsorge angegeben werden und unterliegen dabei einer gesonderten, steuerlichen Betrachtung.

Geldwerter Vorteil

Im Feld Geldwerter Vorteil müssen alle etwaigen Vergütungen eingetragen werden, die über die Zahlung des eigentlichen Gehalts hinausgehen und dem Arbeitnehmer in Form von materiellen Zuwendungen zur Verfügung stehen. So sind geldwerte Vorteile landläufig auch als Sachbezüge oder Sachleistungen bekannt.

Typische Beispiele, die dabei einem geldwerten Vorteil entsprechen sind z.B.:

Entweder bekommt der Arbeitnehmer diese Leistungen kostenlos zur Verfügung gestellt oder werden diese vom Arbeitgeber vergünstigt – in beiden Fällen handelt es sich dann um geldwerte Vorteile, die für die Berechnung des Nettogehalts via Brutto-Netto-Rechner relevant sind. Geldwerte Vorteile, die jedoch bereits über die Lohnabrechnung besteuert werden, müssen hier nicht extra aufgeführt werden.

Steuerfreibetrag

Das deutsche Steuerrecht kennt in seiner Ausprägung diverse Freibeträge, bis zu welcher Höhe vom Arbeitnehmer überhaupt keine Einkommenssteuer gezahlt werden muss. Hierbei handelt es sich um den Grundfreibetrag,

  • der sich bei Alleinstehenden Verdienern auf (zum Stand 2018) 9.000 Euro und bei verheirateten und gemeinsam Veranlagten auf 18.000 Euro Bruttojahreseinkommen bezieht – um welche Einkommensart es sich dabei handelt, spielt dabei keinerlei Rolle.

Anderweitige Freibeträge beinhalten zudem Einkommen aus gemeinnütziger Tätigkeit wie z.B. Übungsleiter im Sportverein oder anderen Tätigkeiten, die keiner steuerlichen Behandlung unterliegen und daher gesondert unter Steuerfreibetrag eingegeben werden müssen.

Steuerklassen

Anhand der jeweiligen Steuerklassen wird die steuerliche Behandlung des Arbeitnehmers überhaupt erst festgelegt. Es ist daher von äußerster Wichtigkeit für die spätere Berechnung des tatsächlichen Nettogehalts, hier die richtige Auswahl anhand der insgesamt sechs existierenden Steuerklassen zu treffen:

  • Steuerklasse 1 beschreibt einen alleinstehenden Arbeitnehmer sowie getrennte oder geschiedene Arbeitnehmer. Unter
  • Steuerklasse 2 fallen alle alleinerziehenden Mütter oder Väter, die getrennt von der Kindsmutter oder dem Kindsvater leben.
  • Steuerklasse 3 beschreibt verheiratete Arbeitnehmer, die zum einen Elterngeldbezieher sind oder bei denen einer der Ehepartner über ein hohes Einkommen verfügt.
  • In Steuerklasse 4 tritt der Fall ein, dass beide Ehepartner über ein in etwa gleichhohes Einkommen verfügen, während in
  • Steuerklasse 5 ein Ehepartner über ein geringes Einkommen verfügt – in diesem Fall würde ein Ehepartner die Steuerklasse 3 und der andere die Steuerklasse 5 zugeschrieben bekommen (so genanntes „Ehegatten-Splitting“).
  • Die letzte der sechs Steuerklassen ist die Steuerklasse 6, hierbei handelt es sich um alle Arbeitnehmer, die über einen Zweit- oder Nebenjob verfügen, der die Einkommensgrenze in Höhe von 450 Euro im Monat übersteigt.

Kirchensteuer

Kirchensteuer muss grundsätzlich nur von all jenen Arbeitnehmern gezahlt werden, die Mitglied einer Kirchengemeinde sind. Ein entsprechendes Mitglied sind Arbeitnehmer aber nicht nur bei regelmäßiger Anwesenheit im Gottesdienst, sondern auch getaufte Personen sind automatisch Mitglied einer kirchlichen Gemeinde – ein Eintreten oder Austreten ist jederzeit möglich, wodurch Arbeitnehmer entweder kirchensteuerpflichtig sind/werden oder nicht.

Krankenversicherung

Als Arbeitnehmer unterhalb eines Bruttojahreseinkommens in Höhe von derzeit 59.400 Euro sowie auch als Selbstständiger oder rein Freiberufler können sich Arbeitnehmer in einer privaten Krankenversicherung versichern lassen. Für alle übrigen Arbeitnehmer gilt der reguläre Krankenversicherungsbeitrag, der gesetzlichen Krankenversicherung, den das Programm des Brutto-Netto-Gehaltsrechners automatisch berechnet. Ausgewählt werden kann im Feld Krankenversicherung demnach, ob der jeweilige Arbeitnehmer

  • gesetzlich pflichtversichert ist,
  • privatversichert
  • oder freiwillig gesetzlich pflichtversichert ist.

Krankenversicherungszusatzbeitrag

Da der gesetzliche Pflichtversicherungsbeitrag zur Krankenkasse in Höhe von 14,6 Prozent von den meisten Krankenkassen nicht kostendeckend ist, veranschlagen diese zudem einen flächendeckenden Zusatzbeitrag vom Arbeitnehmer. Diesen muss ausschließlich der Arbeitnehmer zahlen – die Höhe des zu entrichtenden Zusatzbeitrags richtet sich nach der jeweiligen Krankenkasse, in welcher der Arbeitnehmer Mitglied ist und schwankt aktuell je nach Anbieter zwischen 0 und 1,5 Prozent Zusatzbeitrag.

Kinderfreibeträge

Bei im Haushalt lebenden Kindern eines Arbeitnehmers erhält dieser den so genannten Kinderfreibetrag, welcher sich vor Kind und Elternteil steuerlich vorteilhaft auf die Berechnung des individuellen Nettogehalts auswirkt.

Pro Kind und Elternteil kann der Arbeitnehmer derzeit (zum Stand 2018) circa 2.400 Euro und bei gemeinsam veranlagten Ehepartner sogar circa 7.500 Euro nach Grundtabelle ansetzen – der Brutto-Netto-Steuerrechner findet hierfür automatisch den passenden Steuertarif.

Im Feld Haben Sie Kinder muss demnach nur mit „Ja“ oder „Nein“ bestätigt werden und wenn „Ja“, wie viele Kinder im gemeinsamen oder alleinigen Haushalt leben. Hier kann im betreffenden Auswahlfenster des Brutto-Netto-Rechners eine Auswahl getroffen werden, anhand welcher die jeweilige Anzahl an Kindern automatisch in die Berechnung des Kinderfreibetrags einbezogen wird.

Rentenversicherung

Im Feld Rentenversicherung verhält es sich im Grunde genommen ähnlich wie im Feld Krankenversicherung – auch hier gibt es ähnliche Möglichkeiten wie z.B.:

  • gesetzlich pflichtversichert (zu welchen reguläre Arbeitnehmer in der Regel zählen)
  • sowie nicht gesetzlich pflichtversichert (z.B. Beamte, Pensionisten oder Rentenbezieher) zählen.
  • Des Weiteren stehen hier aber auch noch die Möglichkeiten nur Arbeitgeber-Anteil (z.B. Mini-Jobber) oder auch nur Arbeitnehmer-Anteil (auf freiwilliger Basis, z.B. Beamte, Soldaten usw.).

Mehr Informationen zur gesetzlichen Rentenversicherung erhalten Sie in gleichnamigen Beitrag.

Arbeitslosenversicherung

Im Feld Arbeitslosenversicherung muss – ähnlich wie im Feld Rentenversicherung – ebenso die entsprechende Auswahl getroffen werden. Auch hier stehen dem Nutzer insgesamt vier verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Als gesetzlich pflichtversichert gelten auch hier alle Arbeitnehmer bis zu einem Jahresbruttoeinkommen von maximal 59.400 Euro. Einkommen, die über diese Bruttobeträge hinausgehen unterliegen keiner Versicherungspflicht – hier kann im potentiellen Fall also auch nicht gesetzlich pflichtversichert ausgewählt werden. Hinzu kommen noch die Auswahlmöglichkeiten nur Arbeitgeberanteil oder nur Arbeitnehmeranteil, die in den gleichen Fällen ausgewählt werden müssen wie im Punkt Rentenversicherung. Mehr zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung lesen.

Pflegeversicherung

Die im Vergleich zu den übrigen Sozialversicherungen jüngste Pflichtversicherung in Deutschland ist die Pflegeversicherung, die zu gleichen Anteilen vom Arbeitgeber wie auch vom Arbeitnehmer übernommen werden.

Der Beitragssatz beläuft sich hier aktuell (zum Stand 2018) auf 1,28 Prozent Arbeitnehmeranteil – die Beitragsbemessungsgrenze beläuft sich hier auf 53.100 Euro Bruttojahresgehalt. Kinderlose Arbeitnehmer ab einem Alter von 23 Jahren müssen hier einen um 0,25 Prozent erhöhten Beitrag entrichten.

Lernen Sie mehr zur gesetzlichen Pflegeversicherung.

Nettogehalt berechnen

Wurden alle Felder gemäß der individuellen Maßgaben korrekt ausgefüllt, nimmt der Brutto-Netto-Rechner innerhalb nur eines Klicks die Berechnung des jeweiligen Nettogehalts vor. Je nachdem, welchen Abrechnungszeitraum der etwaige Nutzer im Voraus eingestellt hat, liefert das Programm entweder den entsprechenden Netto-Monatslohn oder das Netto-Jahresgehalt.

Welcher Steuerpflicht der Einzelne dabei jedoch wirklich unterliegt, dass sollten betreffende Arbeitnehmer vor Verwendung des Brutto-Netto-Rechners in Erfahrung bringen, da das Programm das tatsächlich zutreffende Nettogehalt nur anhand wirklich zutreffender Daten berechnen kann.

Informationen zu den einzelnen Steuerpflichten sowie Versicherungspflichten kann unter Umständen der persönliche Steuerberater liefern. Darüber lässt sich unter Berücksichtigung der individuellen Auswahlkriterien mit dem Gehaltsrechner natürlich innerhalb weniger Klicks das jeweilige Nettogehalt für den Einzelnen ganz schnell und unkompliziert berechnen.