Motivation Studium, Studenten motivieren Tipps und Beispiele

WeiterbildungOnline lernen – Lernplattformen – Motivation lernen – Hier lernen Sie mehr zum Thema Motivation für das Studium beziehungsweise wie Sie sich als Student motivieren können. Unter anderem erhalten Sie Tipps, Lösungen und Beispiele, wie Sie Ihren Eigenantrieb steigern können beziehungsweise am Leben erhalten.

Die Motivation für das Studium, Studenten motivieren, Selbstmotivation Tipps, Beispiele sowie Lösungen

Die Motivation für das Studium, Studenten motivieren, Selbstmotivation Tipps, Beispiele sowie Lösungen
Die Motivation für das Studium, Studenten motivieren, Selbstmotivation Tipps, Beispiele sowie Lösungen

Sie erfahren mehr zu den wesentlichen Aspekten und welche Hemmnisse entstehen können. Daraus resultierend erhalten Sie natürlich Lösungsmöglichkeiten. Das Substantiv Motivation ist abgeleitet von lat. „movere“ (bewegen) oder „motus“ (Bewegung) und meint eine allgemeine Bereitschaft, zielgerichtet Verhalten zu zeigen.

Die Aspekte der Motivation für das Studium

Hier lernen Sie mehr zu den drei Aspekten, während einem Studium beziehungsweise was die Motivation eines Studenten ausmachen sollte. Insbesondere spielen dabei die Ausrichtung des Ziels, die Ausdauer und die Intensität beziehungsweise der Wille des Studierenden eine wichtige Rolle.

Die Ziele richtig ausrichten

Es geht dabei um die Frage: Welches Ziel möchte man mit seinem Handeln realisieren? Warum tut man genau das eine, das andere aber nicht? Im Studienkontext könnte eine Frage lauten: „Warum hat man gerade das Fach Biologie gewählt und nicht Erziehungswissenschaften oder Jura?“

Zeigen Sie Ausdauer und Geduld

Eigenes Handeln ist trotz Unterbrechungen fortwährend auf die Zielerreichung gerichtet. Etwa weiter zu lernen, obwohl Handwerksarbeiten im Haus Lärm verursachen. Weiterhin sich aufgrund eines Misserfolges in einer Klausur kontinuierlich auf einen zweiten Versuch vorzubereiten. Obwohl dieser erst im nächsten Semester möglich ist und sich das Studium dadurch verzögern wird. Hier wird Ausdauer beziehungsweise Geduld benötigt, um weiter zu studieren.

Die Intensität und den Willen stärken

Die Konzentration und Anstrengung, die man gewillt ist aufzubringen, um Herausforderungen stand zu halten. Beispielsweise sich auch auf eine Aufgaben zu konzentrieren, die als zu schwierig erscheint. Sich trotzdem anzustrengen, weiterarbeiten.

Die Faktoren der Motivation kennen lernen

Den Fortschritt, den man durch gezieltes Verhalten im Rahmen von gesteckten Zielen macht, führt zu einem subjektiven Wohlbefinden. Dies steigert die Motivation.

Das affektive Erleben und die Gefühlszustände spielen dabei eine große Rolle. Aber auch kognitive Prozesse sind von Bedeutung, wie etwa spezielle Denkmuster und Glaubenssätze. Ebenfalls sind die äußeren Bedingungen, wie der Ort, die Stadt oder die Art der Bildungseinrichtung ein wichtiger Faktor für Studenten. Diese wirken sich deutlich auf das Studium aus.

Die Hemmnisse, Interventionen und Lösungen einer eingeschränkten Motivation

Will man Motivation für das Studium lernen, ist es wichtig, zunächst herauszufinden, an welchem Punkt oder Punkten man ansetzen muss. Sind es die Denkmuster, sind es die Kognitionen oder das affektive Erleben oder doch die äußeren Bedingungen. Was trägt also dazu bei, dass der eigene Antrieb nachgelassen hat? Aber auch, wie kann man sich auf kommende schwierige Phasen im Studium vorbereiten.

Ist man sich darüber klarer, kann man gezielt intervenieren. Schreiben Sie auf, was Sie bedrückt oder was sich mies anfühlt. Hinterfragen Sie, warum Sie ärgerlich sind oder sich in einer bestimmten Situation schwach fühlen. Kurz, finden Sie Ihre negativen Anker. Dies kann in Form eines Briefes, einer E-Mail oder auch einem Tagebuch geschehen.

Manchmal stellt sich dabei heraus, dass alles doch gar nicht so schlimm ist, wie es zunächst erschien. Die Motivation steigt ganz von selber wieder. Es bietet sich aber auch eine Möglichkeit zu erkennen, wo das eigentliche Problem liegt. Ist es der Ort des Studiums, die fehlende Praxis oder das Studienfach selbst?

Die 6 Hemmnisse der Motivation im Studium

Grundsätzlich gibt es die folgenden 6 Hemmnisse, welche die Motivation fallen lassen. Oder einer Steigerung im Studium entgegen wirken. Dazu zählen:

  1. Die mangelnde Zielklarheit
  2. Eine Zeitknappheit
  3. Die schwierigen Phasen, während dem Studium
  4. Die ungünstigen Kognitionen
  5. Eine ungünstige Passung von Personen oder im Umfeld des Studiums
  6. Die Misserfolge

Die mangelnde Zielklarheit als Hemmnis der Motivation

Warum hat man das Studienfach gewählt, zu welchem Zweck oder was will man bis wann erledigt haben? Wenn Ziele nicht klar sind, ist es schwierig die Erfolge zu erkennen und sich dafür auch zu belohnen.

  • Tipps beziehungsweise Lösung: für Zielklarheit sorgen.
Wie kann ich für Zielklarheit sorgen?

Ein Praktikum machen, wenn dies aufgrund des engen Rahmen eines Studiums möglich ist. Dies hilft die Beziehung zwischen aktuellem theoretischen Stoff und späteren Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis zu erkennen. Weiterhin wieder in Erinnerung zu rufen, warum man genau dieses Fach gewählt hatte.

Kurze Visiten organisieren. Bei dichtem Studienplan sind Kurzbesuche für ein, zwei Tage in einer Firma oder einer anderen Einrichtung, eine mögliche Alternative. Sie können den Blick wieder weiten mit Chats, Diskussionsforen im Internet oder Berufsverbänden. Eigene Gedanken mit anderen austauschen, andere Sichtweisen wahrnehmen und Erfahrungsberichte lesen. Warum haben andere das gleiche Studienfach gewählt, was haben sie damit konkret vor.

Das Lesen von Sachbüchern kann helfen. Ziele, die mit dem Studium in Zusammenhang stehen zu formulieren und die Motivation wieder zu steigern. Wo will man später forschen, wie könnte man sich selber einbringen?

Die Zeitknappheit als Hemmnis der Motivation beim Studium

Die Zeit zur Bewältigung der Aufgaben im Studium scheint nie zu reichen. Man hat Schwierigkeiten mit der Zeitstrukturierung oder mit dem Zeitmanagement. Vielleicht, weil man nicht gelernt hat effektiv zu lernen oder bis jetzt nicht gefordert war, zu arbeiten.

  • Tipps beziehungsweise Lösung: Prioritäten prüfen.
Wie kann man die Prioritäten prüfen?

Welche Prioritäten setzt man für bestimmte Aktivitäten? Schreiben Sie auf, wie viel Zeit man am Tag, in der Woche oder im Monat für bestimmte Tätigkeiten aufwenden will. Was ist wichtiger? Das Studium, die Freunde, der Sport, die Verwandten oder das Hobby. Fertigen Sie eine Liste an und notieren Sie die Prioritäten. Überprüfen Sie wie viel Zeit die Aspekte tatsächlich einnehmen. Wird für das Studium die vorgesehene Zeit wirklich in dieses investiert? Wenn nicht, dann gegebenenfalls umstrukturieren.

Das Beispiel zum Prioritäten prüfen

Der Nebenjob, lohnt der Mehrverdienst, wenn sich dadurch das Studium verlängert? Vielleicht haben zu wenig Zeit für Sport und Gesundheit eingeplant. Jetzt kann es aber sein, dass Sie keine Motivation haben, wenn die körperlichen Bedürfnisse nicht erfüllt sind.

Hierbei können Ihnen die Selbstmanagement oder Zeitmanagement Methoden auf der Bildungsbibel sehr gut helfen.

Die schwierigen Phasen während dem Studium als Hemmnis der Motivation

Man kommt im Studium nicht richtig weiter, es gibt schwierige Situationen und die Motivation für das Studium wird dadurch gemindert.

  • Tipps beziehungsweise Lösung: Seinen Bedürfnissen nachgehen und die Grundvoraussetzungen der Motivation prüfen.

Auch in stressigen Zeiten nicht vergessen genügend Richtiges zu essen, ausreichend zu schlafen sowie genügend Geld zur Verfügung haben. Weiterhin sich nicht isolieren sowie regelmäßig bewegen. Der Hunger und die Müdigkeit verstärken die negativen Gefühle. Zu wenig Bewegung macht schlapp. Die Bedürfnispyramide nach Maslow besagt, dass die Leistungsmotivation, hier Motivation für das Studium sich erst entwickeln kann, wenn die menschlichen Bedürfnisse erfüllt sind.

Die körperlichen Bedürfnisse und Sicherheitsbedürfnisse in Bezug zur Motivation

Als erstens sollten die körperlichen Bedürfnisse, wie essen, trinken und schlafen gesichert sein. Danach folgen die Sicherheitsbedürfnisse, wie Frieden, der Rechtsstaats sowie Schutz und materielle Absicherung.

Die richtigen sozialen Bedürfnisse pflegen

Ebenso gibt es die sozialen Bedürfnisse, welche gepflegt werden sollten. Dazu zählen die familiäre und freundschaftliche Bindung, die Kommunikation und die Intimität. Den Kontakt zu bestimmten Personen überdenken. Personen lieber meiden, die einen in schweren Phasen noch weiter runterziehen könnten. Versuchen Sie sich von ambitionierten Kommilitonen mitziehen zu lassen.

Den Arbeitsplatz angenehm gestalten

Den Arbeitsplatz und Pausenplatz praktisch und angenehm gestalten. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz kann hilfreich sein. Bücher und andere Materialien ordnen, den Tisch aufräumen, gute und schöne Stifte auswählen sowie mit bunten Etiketten kleben. Den Bereich für die Pause im eigenen Zimmer einrichten.

Üben Sie sich in Geduld

Die Geduld mit sich selber üben, die Ansprüche an sich selbst zurückschrauben, auch das kann man lernen. Beispielsweise nur 3 anstatt der anvisierten 5 Bücher lesen, jedoch gründlich und aufmerksam. Versuchen Sie das Lernen als Genuss und Geschenk aufzufassen. Denken ist Schwerstarbeit, deswegen sollten Sie genügend Pausen einlegen.

Die ungünstigen Kognitionen als Hemmnis der Motivation

Die Erfolge werden nicht affektiv wirksam, weil es ja äußere Umstände sind, die zum Erfolg geführt haben. 

  • Tipps beziehungsweise Lösung: Gewohnheiten und Glaubenssätze prüfen.

Führt man Misserfolg generell eher auf mangelnde Fähigkeiten zurück und schreibt Erfolge glücklichen Umständen oder einer Leichtigkeit der Aufgaben zu? Die Erfolge werden dann nicht affektiv wirksam, weil es ja äußere Umstände sind, die zum Erfolg geführt haben.

Stolz auf eigene Fähigkeiten kann sich so schlecht einstellen. Versuchen Sie Erfolge auch auf eigenen Fähigkeiten zurückzuführen. Seien Sie stolz auf sich. Die Leistungssituationen bieten so im Erfolgsfall die Chance für eine positive Selbstbewertung und Motivation. Bei Misserfolg sollten Sie zuversichtlich sein, nach dem Motto: Beim nächsten Mal wird es besser laufen.

Die ungünstige Passung von Person oder Umfeld

Es kann durchaus vorkommen, dass Sie mit den falschen Personen oder im falschen Umfeld studieren. 

  • Tipps beziehungsweise Lösung: Passung prüfen
Danach sollten Sie die Passung prüfen

Das Prüfen der Passung nach dem universitären Umfeld oder nach der Art der Bildungseinrichtung. Weiterhin nach dem Praxisbezug, dem Ort des Studium oder der Region und zuletzt das Studienfach selbst.

Die Konsequenzen ziehen

Wenn Sie die Konsequenzen ziehen, so kann das dazu führen, dass Sie die Bildungseinrichtung wechseln. Ebenfalls ist es möglich, dass Sie einen anderen Ort für das Studium erkunden. Vielleicht auch das Studienfach wechseln. Natürlich sollten Sie hierbei auch beachten, dass ein Mangel an Motivation aus einer mangelnden Anpassungsfähigkeit resultieren könnte.

Die Misserfolge als Hemmnis der Motivation

Es entstehen schlechte Prüfungsergebnisse trotz hohem Lern- und Zeitaufwand sowie dem Interesse am Thema.

  • Tipps und Lösung: Lernmethoden und Prüfungsstrategien überdenken

Mögliche Wege diese Sie gehen können sind folgende Themen. Die richtigen Lernmethoden lernen. Sich bessere Strategien für die Prüfung anzueignen sowie die Prüfungsangst überprüfen.

Weiterführende Informationen

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren: