Shiatsu Therapie, Massage, Ausbildung, Behandlung, Wirkung, Ablauf

Sie erfahren in diesem Beitrag mehr zur Shiatsu Therapie und Massage. Weiterhin zur Behandlung, der Ausbildung, der Wirkung und zu den Vorteilen der Therapie. Ebenfalls zum Ablauf einer Sitzung und zur Abgrenzung von Shiatsu und Kiatsu.

Shiatsu Therapie und Massage, Behandlung, Ausbildung, Wirkung, Vorteile, Ablauf einer Sitzung und die Abgrenzung von Shiatsu und Kiatsu.

Was bedeutet Shiatsu?

Das Wort Shiatsu kommt aus der japanischen Sprache und bedeutet wörtlich übersetzt Fingerdruck. Bei dieser Form der Therapie handelt es sich um eine Körpertherapie bzw. die Shiatsu Massage, die nicht nur Fingerdruck, sondern auch Berührung mit Ellbogen und Knien einsetzt. So wird der Körper massiert und blockierte Energiebahnen werden geöffnet. Die Therapie entstand in Japan zu Beginn des 20. Jahrhunderts und basiert auf der traditionellen chinesischen Massage. Die Art der Massage kombiniert energetische Körperarbeit und manuelle Methoden der Behandlung zu einer neuen Therapie.

Was ist die Shiatsu Therapie?

Im Shiatsu ist man der Auffassung, dass Krankheiten das Ergebnis eines gestörten Energieflusses im Körper ist, dadurch entsteht ein Ungleichgewicht. Mit der Shiatsu Therapie beseitigt der Therapeut energetische Blockaden und stellt die Balance wieder her. Die Therapie hat einen positiven Einfluss auf den Körper, indem sie:

  • die Entspannung fördert und Stress gezielt abbaut
  • die Schlafqualität verbessert
  • weiterhin die Beweglichkeit und Fitness des Körpers erhöht
  • Shiatsu regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an und fördert somit die Selbstheilung
  • ebenfalls stärkt Shiatsu das Immunsystem und verbessert den Stoffwechsel
  • auch die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein stärken sich und somit die psychische Belastbarkeit
  • die Prozesse der Veränderung werden angestoßen und gefördert

Im Gegensatz zur konventionellen Massage, die sich der Behandlung bestimmter Probleme, wie z. B. Rücken, Nacken, Schultern oder Gelenken widmet, betrachtet diese Therapieform den Körper als eine Einheit. Im Shiatsu versucht man, den allgemeinen körperlichen, geistigen und seelischen Zustand des Organismus zu verbessern. Die positiven Wirkungen dieser Therapie sind sogar von höchster politischer Stelle anerkannt. So hat man im Jahre 1997, durch die EU 8 Methoden der nicht-konventionellen Medizinrichtungen, anerkannt, u. a. auch das Shiatsu.

Der Ablauf der Shiatsu Therapie im Allgemeinen

Der Ablauf der Shiatsu Therapie ist gekennzeichnet durch eine körperliche und geistige Behandlung bzw. Anwendung. Auch Hilfsmittel können zum Einsatz kommen.

Die Shiatsu Massage

Körperlich erfolgt die Behandlung durch achtsamen Druck der Fingerspitzen, der Handflächen, Ellbogen oder Knie, so wird der Körper in der Shiatsu Massage behandelt. Der Therapeut übt keinen Druck auf den Körper aus, sondern sinkt sanft in die Hautoberfläche ein, dabei wandern sie entlang der Meridiane oder verweilen dort für eine Weile. Auf geistiger Ebene tritt der Therapeut mit der Lebensenergie des Behandelten in Kontakt und spürt den Verlauf der Energiebahnen und evtl. vorhandene Blockaden auf.

Therapeutische Gespräche sind wichtig!

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie sind auch Gespräche mit dem Behandelten, um seelische Ursachen für Energieblockaden zu ergründen und zu beseitigen.

Oft eingesetzte Hilfsmittel bei der Massage

In der Regel wird Shiatsu auf Futons, speziellen Matten, die auf dem Fußboden liegen, praktiziert. In einigen Fällen werden dazu auch Massageliegen oder -stühle benutzt. Bei dieser Therapie braucht sich der Behandelte nicht auszuziehen, sondern trägt bequeme Kleidung.

Der Ablauf der Therapiesitzung

Der Behandelte trägt zur Sitzung bequeme Kleidung, die nicht behindert oder einengt.

Der Einstieg in die Therapie

Er legt sich in der Regel auf einen Futon am Boden und der Therapeut unterhält sich mit ihm, um die Atmosphäre zu lockern.

Die Analyse der Energiepotentiale

Die Shiatsu Massage beginnt meist damit, dass der Therapeut mit seinen Fingerspitzen den Bauch oder Rücken des Behandelten berührt. Damit erspürt er die jeweiligen Meridiane und bekommt einen Eindruck von der aktuellen energetischen Situation seines Klienten. Der Therapeut stellt keine Diagnose im Sinne der klassischen Medizin, sondern einen Befund, der auf dem Erspüren des Energiepotentials basiert.

Die Behandlung ist individuell

Nach dem Ergebnis dieses Befunds richtet sich der weitere Verlauf der Massage. Der Therapeut berührt die Meridiane des Klienten, wenn dieser auf dem Rücken, dem Bauch oder der Seite liegt. Dafür gibt es keine festen Regeln, sondern die Behandlung richtet sich nach dem Energiefeld des Klienten, das bei jedem Menschen anders ist. Wie man massiert, richtet sich nach der individuellen Reaktion des Klienten. Einmal geht der Therapeut langsam und ruhig vor, bei einer anderen Person ist evtl. eine dynamischere Form der Massage angebrachter.

Die Wirkung am Ende der Sitzung

Der Therapeut fokussiert sich dabei ganz auf den Energiefluss seines Klienten und geht auf individuelle Reaktionen ein. Der Klient fühlt sich am Ende in der Regel entspannt und innerlich gestärkt, dies dauert ungefähr eine Stunde.

Welche Vorteile hat die Shiatsu Behandlung?

Im Gegensatz zur Schulmedizin konzentriert sich Shiatsu nicht darauf, spezielle Beschwerden zu behandeln, sondern betrachtet den Körper als Ganzes. Beschwerden wie bspw. Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sind Anzeichen dafür, dass der Energiefluss im Körper gestört ist und es Blockaden gibt.

  • Werden diese Blockaden beseitigt, verschwinden auch die Beschwerden, die letztendlich nur Symptome sind. Somit ist eine Shiatsu Behandlung sanfter als klassische Methoden.
  • Erste Erfolge stellen sich zwar erst nach längerer Zeit und wiederholten Behandlungen ein, sind dafür aber anhaltender Natur. Zudem wird der Körper dadurch weniger belastet als durch viele Methoden der Schulmedizin.
  • Diese Heilmethode konzentriert sich weniger auf die Behandlung konkreter gesundheitlicher Probleme, sondern vielmehr auf die Vorbeugung und Gesunderhaltung des Körpers.
  • Durch diese Therapie wird das Immunsystem gestärkt, der Körper kann besser mit Stress umgehen und der Klient gewinnt mehr Selbstvertrauen.

Wo kann ich eine Shiatsu Ausbildung absolvieren?

Die beste Infoquelle zum Thema Shiatsu Ausbildung ist die GSD, die Gesellschaft für Shiatsu oder die ESI, das Europäische Shiatsu Institut, einem Zusammenschluss von Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche die Ausbildung anbieten. Auf den Webseiten dieser Organisationen findet man nicht nur Kurse oder Seminare, an denen man bei Interesse teilnehmen kann, sondern auch Kontaktdaten von Therapeuten in der Nähe. Hier finden Sie die Webseiten:

  • GSD – Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland
  • ESI – Europäisches Shiatsu Institut

Das Kiatsu ist eine Energiemassage

Das Kiatsu ist eine Energiemassage, dies bedeutet, dass der Therapeut gleichzeitig die Fähigkeit besitzt die Muskulatur, das Bindegewebe und die Sehnen mit speziellen Techniken sanft und langsam zu dehnen. Gleichzeitig wird dem Patienten die universelle Lebensenergie Ki durch den Therapeuten zugeführt, somit kann bereits nach wenigen Behandlungen ein deutlicher Fortschritt in der Heilung erzielt werden. Die Energiebahnen werden wieder aktiv und der ganzheitliche Heilungsprozess wird unterstützt.

Der Unterschied zwischen Kiatsu und Shiatsu

Sie finden hier nochmals kurz zusammengefasst den Unterschied zwischen Kiatsu und Shiatsu:

  • Die Körpertherapie Shiatsu ist eine Massage mit Fingerdruck. Durch den Druck auf den Körper bzw. die Energiebahnen werden die Bahnen wieder aktiviert und Blockaden aufgehoben.
  • Beim Kiatsu wird ähnlich vorgegangen und das Shiatsu ist ein Teil des Kiatsu. Zusätzlich gibt jedoch der Behandler dem Klienten oder Patienten bewusst universelle Energie (KI) mit in die zu behandelnde Energiebahn.

Weitere Infos

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