Heilpraktiker Ausbildung Kosten, Voraussetzungen, Informationen

BildungAusbildungBerufe – Sie lernen hier auf was es bei der kleinen sowie großen Heilpraktiker Ausbildung ankommt. Hier erfahren Sie mehr zu den Themen der Kosten, den Voraussetzungen, der Aspekte zur Prüfung sowie dem Heilpraktikergesetz. Weiterhin zum Fernstudium sowie weiteren Heilmethoden und den Inhalten einer Ausbildung.

Die kleine und große Heilpraktiker Ausbildung Kosten, Voraussetzungen, Inhalt, Fernstudium, Dauer, Prüfung sowie Gesetz

Die kleine und große Heilpraktiker Ausbildung Kosten, Voraussetzungen, Inhalt, Fernstudium, Dauer, Prüfung sowie Gesetz
Die kleine und große Heilpraktiker Ausbildung Kosten, Voraussetzungen, Inhalt, Fernstudium, Dauer, Prüfung sowie Gesetz

Die Ausbildung, um Heilpraktiker zu werden, kann je nach Schule sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Weiterhin setzt die Ausbildung oftmals einiges an Praxiserfahrung voraus. Sie bietet den Vorteil, dass Sie auch Diagnosen stellen dürfen, obwohl Sie nicht-ärztlich behandeln.

Die kleine oder die große Heilpraktiker Ausbildung

Grundsätzlich wird der Heilpraktiker Psychotherapie, auch als kleiner Heilpraktiker sowie die klassische Ausbildung als großer Heilpraktiker bezeichnet, unterschieden.  Die Prüfung selbst wird in den einzelnen Bundesländern vorgenommen, da wo der Wohnsitz des angehenden Heilpraktikers ist.

Was ist der kleine Heilpraktiker?

Der kleine Heilpraktiker oder auch der Heilpraktiker Psychotherapie darf nur psychische Leiden diagnostizieren und heilen.

Was ist der große Heilpraktiker?

Weiterhin dürfen Sie mit der großen Heilpraktiker Ausbildung auch körperliche Leiden heilen und diagnostizieren. Wir stellen Ihnen die Ausbildung zum großen Heilpraktiker vor, welche auch die psychischen Komponenten beinhaltet.

Welche Voraussetzungen gelten für die Tierheilpraktiker Ausbildung?

Wer lieber mit Tieren arbeitet, sollte sich für eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker entscheiden.

Die Voraussetzungen für die Heilpraktiker Ausbildung

Weitere Kriterien können maßgebend sein. Wer in Deutschland den Beruf des Heilpraktikers erlernen will, darf sich branchenüblich über das Fehlen bestimmter Aufnahmebedingungen hinsichtlich bestimmter fachlicher Vorqualifikationen freuen. Unabhängig von der Frage des jeweiligen Ausbildungsmodells und -instituts.

Insofern werden weder medizinische Vorkenntnisse noch anderes Fachwissen unter angehenden Heilpraktikern explizit vorausgesetzt. Grundsätzlich kann demnach jeder ein Studium an einem heilpraktischen Ausbildungsinstitut oder gar ein Fernstudium zur Heilpraktikerprüfung in Angriff nehmen.

Und dennoch: Um eine Ausbildung zum Heilpraktiker beginnen zu können, bedarf es einiger grundlegender Voraussetzungen, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Demnach müssen Kandidaten folgende Voraussetzungen erfüllen:

Brauche ich ein Führungszeugnis?

Ein Anwärter auf die Heilpraktikerprüfung muss ebenfalls über ein makelloses polizeiliches Führungszeugnis verfügen. Dieses muss die aktuelle Straffreiheit attestieren. Die Vorschrift zur sittlichen Zuverlässigkeit finden Sie in Paragraph 2, Absatz 1 im Heilpraktikergesetz.

Muss ich die körperliche und geistige Eignung vorweisen?

Weiterhin müssen die Prüflinge den Nachweis über körperliche wie geistige Eignung zur Berufsausübung, ausgestellt von einem Arzt erbringen. Diese schreibt ebenfalls das Heilpraktikergesetz vor. Sie finden diese Vorschrift im Paragraph 2, Absatz 1.

Gibt es ein Mindestalter bei der Heilpraktiker Ausbildung?

Das Mindestalter für einen Heilpraktiker sieht die Vollendung des 25. Lebensjahrs vor und muss am Prüfungstag erreicht sein.

Wo muss der Hauptwohnsitz liegen?

Der Hauptwohnsitz muss in Deutschland liegen.

Brauche ich einen bestimmten Schulabschluss für den Heilpraktiker?

Hierbei genügt der Hauptschulabschluss als schulische Mindestvoraussetzung. Eine höhere Schulbildung ist nicht zwingend erforderlich, kann aber von Vorteil sein.

Wann müssen die Voraussetzungen für die Heilpraktiker Ausbildung erfüllt sein?

Die grundlegenden Voraussetzungen müssen erst spätestens am Prüfungstag erfüllt sein. Wer danach mit mindestens 23 Jahren etwa eine zweijährige Ausbildung beginnt, erfüllt ebenfalls die Zugangskriterien.

Gleiches gilt auch für den Wohnsitz beziehungsweise den Nachweis einer schulischen Ausbildung. Auch dieser muss spätestens bei der Zulassung zur amtlichen Heilpraktikerprüfung erbracht sein.

Welche Voraussetzungen müssen Ausländer für die Ausbildung zum Heilpraktiker erfüllen?

Ausländische Mitbürger benötigen neben der für alle angehenden Heilpraktiker obligatorischen Geburtsurkunde zusätzlich noch einen entsprechenden Nachweis über eine Aufenthaltsberechtigung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Person aus der EU oder Drittstaaten kommt. Die Zulassung zur amtlichen Heilpraktikerprüfung muss vorgelegt werden.

Benötige ich medizinisches Vorwissen?

Von einem Kriterienkatalog zur Zulassung ausgeklammert ist, ob und wie der Weg der Lern- und Studienphase beschritten wurde.

Neben den dargestellten Voraussetzungen sollten Kandidaten über fundiertes Interesse an medizinischen und heilkundlichen Sachverhalten verfügen. Medizinisches Vorwissen ist stets wünschenswert und willkommen. Stellt jedoch keine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Heilpraktiker Ausbildung dar.

Wie sieht es mit der Motivation aus?

Der innerer Antrieb, die Motivation und Selbstdisziplin sind dagegen charakterliche Gegebenheiten. Auf die im Rahmen der Ausbildung gesteigerter Wert gelegt wird und die eher als zielführend gewertet werden.

Was sind die Voraussetzungen für den Heilpraktiker für Psychotherapie?

Hinzu kommen für Kandidaten einer Heilpraktiker Ausbildung im Bereich Psychotherapie, der kleine Heilpraktiker, ein großes Interesse an psychologischen Fragestellungen. Weiterhin eine besonders ausgeprägte Befähigung, Menschen aufmerksam zuhören zu können.

Ebenfalls sind ein hohes Maß an Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft im Dienst am Menschen seine eigene Bestimmung zu finden. In dem Zusammenhang ist oft von dem sogenannten, ausgeprägten „Helfersyndrom“ die Rede. Welches im positivsten Wortsinn die nötigen, charakterlich wünschenswerten Voraussetzungen zusammenfasst sowie auf einen Nenner bringt.

Was muss ich beim Fernstudium für die Heilpraktiker Ausbildung beachten?

Während einem Fernstudium zum Heilpraktiker setzen jedoch einige Anbieter von Fernkursen auf Nachweise über bestehendes medizinisches Vorwissen voraus. Manche sogar eine Ausbildung im medizinischen Bereich. Dies jedoch meist in Verbindung mit einem Kursangebot, das insbesondere dafür ausgezeichnet ist.

Daher wird bei einigen Fernstudien-Akademien entgegen der allgemein gültigen Regelung mindestens ein Realschulabschluss als Zugangsvoraussetzung verlangt. Da diese den komprimierten Lehrplänen eher gerecht werden.

Das Fernstudium setzt im Gegensatz zur klassischen Ausbildung in Ausbildungsinstituten vor Ort die besondere Befähigung voraus, in hoher Eigenverantwortung zu lernen.

Welche Inhalte werden bei der Heilpraktiker Ausbildung unterrichtet?

Die wesentlichen Inhalte einer Ausbildung zum Heilpraktiker sind die menschliche Anatomie. Weiterhin die Physiologie des Körpers, die Pathophysiologie, die Infektionslehre und die medizinischen Gesetze. Weiterhin die Psychologie und Psychopathologie, die Medizin im Notfall, die Pharmakologie sowie die Diagnose und Therapiemöglichkeiten. Dazu kommen die naturheilkundlichen Aspekte sowie der Umgang mit Injektionen und das Wissen über die Laborarbeit. Die Therapien und Verfahren gliedern sich nach folgendem Schema:

Die manuellen Verfahren

Die manuellen Verfahren oder Therapien sind Behandlungen gegen Funktionsstörungen des Halte- und Bewegungsapparates. Die Behandlung wird hauptsächlich mit den Händen vorgenommen, so zum Beispiel die Osteopathie.

Die invasiven Verfahren

Bei der invasiven Therapie werden Instrumente, Spritzen und Infusionen benutzt, um eine Heilung herbeizuführen. Beim Heilpraktiker betrifft dies hauptsächlich die Therapie mit Akupunktur (Nadeln) oder die Behandlung mit Injektionen.

Die energetischen Verfahren

Die energetischen Verfahren sind die ganzheitlichen Ansätze mit oder ohne der Vergabe von Medikamenten. So zum Beispiel die Bachblütentherapie oder Homöopathie. Weiter unten in diesem Artikel finden Sie weitere Therapie- und Behandlungsformen, welche angeboten werden können.

Manche davon werden von den gesetzlichen Kassen übernommen. Private Krankenversicherungen übernehmen oftmals mehr Behandlungsmöglichkeiten, auch solche die wissenschaftlich nicht nachgewiesen sind. Die Inhalte und Aufgaben der Ausbildung können weiterhin folgende Themen umfassen:

  • Die Anatomie, das Herzkreislaufsystem sowie die Atmung und die Verdauung.
  • Die Verdauungsorgane und das Nervensystem sowie die Sinnesorgane.
  • Das endokrine System und der Bewegungsapparat.
  • Das Blutbild und die Haut sowie die Entstehung von Krankheiten.
  • Die Techniken der Anamnese und die Durchführung von Diagnose sowie weiterführenden Untersuchungen.
  • Die rechtlichen Grenzen bei der nicht-ärztlichen Ausübung. Auch die diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Naturheilkunde.
  • Die Vorschriften der Hygiene in der Praxis.
  • Die Gefahren und Grenzen der Diagnose und Therapie.
  • Weiterhin die psychologischen oder psychosomatischen Gründe für Krankheiten.
  • Die Arzneimittel und deren Wirkung auf den Körper.
  • Die Interpretation von Laborwerten, die Ernährungslehre und typischen Krankheiten.
  • Ebenfalls der Umgang mit Notfällen und der Versorgung sowie die Informationen und das Wissen zur Gründung einer eigenen Praxis.

Wie hoch sind die Kosten für die Heilpraktiker Ausbildung?

Weiterhin erhalten Sie die Unterscheidung der Kosten nach dem großen Heilpraktiker und dem kleinen Heilpraktiker. Prinzipiell ist auch zu unterscheiden zwischen Ausbildungsgängen, die lediglich zielführend auf die Abschlussprüfung ausgerichtet sind. Oder denen, die in einem praxisnahen Rahmen von Langzeitausbildungen erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten weiter vertiefen.

Gibt es Förderungen zu den Kosten der Ausbildung?

Die Ausbildungskosten zum Heilpraktiker muss der Einzelne dabei aus eigenen Mitteln bestreiten. Denn gesetzliche Förderrichtlinien und öffentliche Fördertöpfe existieren grundsätzlich keine. Von Einzellösungen sowie der Option einer Förderung als Weiterbildung durch die Arbeitsagentur und dem Jobcenter abgesehen.

Der Bildungsgutschein oder der Bildungskredit fördern die Ausbildung zum Heilpraktiker

Hier muss schwerpunktmäßig differenziert werden zwischen Bildungsgutschein oder etwa einer zinsverbilligten staatlichen Förderung in Form eines Bildungskredits. Letzterer variiert zwischen monatlich 100 bis 300 Euro. Weiterhin richtet er sich an volljährige Schüler und Studenten, die bereits einen wesentlichen Teil ihrer Ausbildung absolviert haben.

Von weiteren Förderinstrumenten wie etwa dem Förderungsprogramm WeGebAU oder der Förderung der Rehabilitation abgesehen, sind die Ausbildungskosten variabel.

Wie hoch sind die Prüfungskosten?

Die Kosten für die Heilpraktiker-Prüfung selbst liegt zwischen rund 300 und 600 Euro. Je nach betreffendem Gesundheitsamt. Hinzu kommen variable aber obligatorische Gebühren für das Ausstellen eines

  • einwandfreien Führungszeugnisses zum Nachweis polizeilicher Unbedenklichkeit des Kandidaten
  • amtsärztlichen Attestes zum Nachweis der gesundheitlichen Befähigung zur Ausübung des Berufs
  • Nachweises eines erfolgreich absolvierten Erste-Hilfe-Kurses (zwischen 35 und 40 Euro).

Welche Ausbildungsmodelle gibt es und was kosten diese?

Prinzipiell sind die Ausbildungskosten in hohem Maße vom jeweiligen Ausbildungsmodell abhängig, und auch von der Frage, ob

  • eine klassische Ausbildung,
  • die Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie
  • oder ein Fernstudium angestrebt wird.
Die Kosten für den großen Heilpraktiker und den Heilpraktiker für Psychotherapie

Wird die klassische Ausbildung, also der große Heilpraktiker oder die Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie, der kleine Heilpraktiker absolviert, bewegen sich die Kosten etwa zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Je nach Anzahl gebuchter Module.

Die Kosten selbst sind wiederum abhängig von den jeweiligen Vorkenntnissen des Auszubildenden. Hinzu kommen rund 1.000 bis 1.500 Euro für Seminare oder Kurse für die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die Kosten in Abhängigkeit der Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt dabei ein bis zwei Jahre. Komplette Intensivkurse mit integriertem Prüfungsvorbereitungskurs beschränken die Ausbildungszeit auf einige Wochen und kosten in etwa das Gleiche.

Die Kosten für ein Vollzeitstudium

Ein klassisches, zweijähriges Vollzeitstudium in einer Tageseinrichtung schlägt mit rund 8.000 Euro zu Buche. Nur unwesentlich günstiger, rund 7.400 Euro, sind die Kosten für eine Vollzeitausbildung zur Vorbereitung auf die Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung.

Klassische Vollzeitstudien kosten bis zu 250 Euro pro Monat. Einige Heilpraktikerschulen können dagegen mit monatlichen Kosten für ein 18-monatiges Vollzeitstudium von unter 200 Euro punkten. Die Tagesstudien kosten monatlich circa 150 Euro, Abend-, beziehungsweise Wochenendkurse rund 130 Euro.

Die Kosten für ein Fernstudium

Die Heilpraktiker Ausbildung im Fernstudium ist dagegen vergleichsweise günstig. So belaufen sich die Kosten für das ein- bis zweieinhalbjährige Fernstudium etwa zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Pro Anbieter entfallen auf den Monat heruntergerechnet durchschnittlich circa 130 bis 140 Euro.

Die günstigsten Anbieter am Markt bieten Kurse für Fernstudien inklusive Präsenzveranstaltungen bereits ab 90 Euro monatlich an. Anbieter ohne Präsenzveranstaltungen sind circa zehn Prozent günstiger.

Um weitere Kosten zu sparen, kann sich die Prüfungsvorbereitung auch per Fernstudium als sinnvoll erweisen.

Gibt es einen Preisnachlass?

Viele Anbieter offerieren Preisnachlässe bei Einmalzahlung der kompletten Gebühren von bis zu 15 Prozent. Gängiger Standard bei allen Varianten ist Ratenzahlung. Die Fernkurs-Anbieter werben mit kostenlosen Probewochen, in der Regel zwischen zwei und vier Wochen. Kommt es zur Anmeldung, werden bei einigen Instituten bis zu 100 Euro fällig.

Ist die Ausbildung zum Heilpraktiker steuerlich abzugsfähig?

Generell gilt für alle Ausbildungswege grundsätzlich: Die Ausbildungskosten sind steuerlich abzugsfähig. Mehr dazu erfahren Sie unter: Ausbildungskosten steuerlich geltend machen.

Die Prüfung zum Heilpraktiker

Die Prüfung zum Heilpraktiker besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Hier erhalten Sie ebenfalls Informationen zur Prüfungsvorbereitung.

Die schriftliche Prüfung

Der schriftliche Teil der Prüfung umfasst 60 Fragen im Multiple-Choice Verfahren. Wobei eine Erfolgsquote von 75 % erreicht werden muss. Sprich 45 Fragen müssen richtig beantwortet sein. Die Bearbeitungszeit beträgt 120 Minuten.

Die mündliche Prüfung

Der mündliche Teil der Prüfung, wird von einem Amtsarzt und Beisitzern durchgeführt. Ihnen wird eine praktische Aufgabe gestellt, welche Sie auch mündlich zu beantworten haben. Die Fragen beziehen sich auf die Diagnose oder Therapie eines Fallbeispiels.

Die schriftliche und mündliche Prüfung müssen zusammen bestanden werden, ansonsten müssen Sie beide Prüfungen wiederholen. Die Prüfung kann zu zwei festgelegten Terminen, meist einer im Frühjahr und ein anderer im Spätjahr, durchgeführt werden.

Der kleine Heilpraktiker bzw. Heilpraktiker Psychotherapie beantwortet in der schriftlichen Prüfung 28 Fragen. Sie müssen mindestens 21 Fragen richtig beantworten, um zu bestehen.

Die Prüfungsdauer beträgt 60 Minuten. Die mündliche Prüfung ist begrenzt auf die Diagnose und der Therapie bei der Psychotherapie.

Die Prüfungsvorbereitung ist sinnvoll

Zur Vorbereitung auf die Prüfung, nach der Ausbildung zum Heilpraktiker, haben Sie die Möglichkeit einschlägige Literatur, Lernvideos oder das Fachwissen von Ausbildungsinstituten zu benutzen.

Gerade das Wissen von Instituten, welche die Lerninhalte vermitteln, haben natürlich sehr viel Erfahrung mit den Prüfungen in Ihrem Bundesland. Hier finden eine kostenlose Prüfung, damit Sie sehen, was auf Sie zukommt, beim Heilpraktiker werden oder lernen.

Welche Heilmethoden gibt es?

Hier finden Sie einige Heilmethoden, auf welche man sich während einer Heilpraktiker Ausbildung spezialisieren kann. Die einzelnen Heilmethoden finden Sie in diesem Verzeichnis für Alternativmedizin näher erklärt. Es gibt natürlich noch viele andere Therapiemethoden und Heilungsmethoden, welche Sie einsetzen können. Die meisten, die Heilpraktiker werden, spezialisieren sich auf 4 – 8 Verfahren und bauen diese dann weiter aus.

Was besagt das Heilpraktikergesetz?

Das Heilpraktikergesetz vom 17. Februar 1939 ist ein sehr kleines Gesetz, welches aus 8 Paragraphen besteht. Unter anderem werden folgende Aussagen getroffen:

  • § 1 besagt, dass Sie, um Heilkunde auszuüben entweder Arzt sein müssen oder eine Erlaubnis brauchen. Die Heilkunde und Diagnose darf gewerblich nur ausführen, wer dazu berechtigt ist. Heilen und lindern dürfen auch die mit Heilpraktiker betitelten Menschen. Insbesondere werden Tätigkeiten und Diagnosen am Menschen mit Leiden und Körperschäden angesprochen.
  • Der § 2 besagt, dass Menschen, die die Befähigung besitzen eine medizinische Ausbildung zu absolvieren, zu dieser Ausbildung zugelassen werden können.
  • § 3 legt fest, dass ein Heilpraktiker nicht umherziehen darf, sondern einen festen Wohnsitz oder Praxis haben muss, um sein Gewerbe auszuführen.
  • Der § 4 (leer).
  • § 5 Regelt die Strafen mit Erlaubnis nach § 1 (Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder Geldstrafe).
  • § 5a) regelt die Ordnungswidrigkeiten (Umherziehen) Geldstrafe bis zu 2.500,00 €.
  • § 6 schließt die Zahnheilkunde aus
  • Im § 7 ist die Durchführungsverordnung zur Erlaubnis HeilprGDV 1 geregelt.
  • § 8 in Krafttreten des Gesetzes.

Wo finde ich die Prüfungsbehörden für die Heilpraktiker Ausbildung?

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu den zuständigen Prüfungsbehörden der jeweiligen Bundesländer, die die Heilpraktiker Ausbildung prüfen und abnehmen. Sollten Sie Heilpraktiker werden wollen, so sind diese Informationen sehr wichtig. Mittlerweile finden Sie Informationen vor Ort bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.