Weiterbildung – Online lernen – Kredit – Kreditarten – Dispositionskredit, Dispokredit, Zinsen, Höhe, Vorteile und Nachteile
Sie lernen hier mehr zum Dispositionskredit (kurz: Dispokredit oder Dispo) und dessen wichtigsten Merkmalen. Sie erfahren, wie der Dispo funktioniert, wie Banken die Höhe festlegen, wie sich Zinsen berechnen, welche Vorteile und Nachteile typisch sind – und wie Sie eine teure Dauerüberziehung vermeiden.
Im Fokus steht die Praxis: Wann ist ein Dispositionskredit sinnvoll, wann wird er zur Kostenfalle – und welche Alternativen (z. B. Ratenkredit oder Umschuldung) entlasten Ihr Girokonto nachhaltig?
Schnell-Check: Passt ein Dispositionskredit wirklich zu Ihrer Situation?
- Sinnvoll, wenn Sie kurzfristig (Tage/Wochen) eine Lücke überbrücken und in Kürze wieder verlässlich Geld eingeht.
- Teuer, wenn Sie den Dispo dauerhaft nutzen oder der Kontostand ständig „im Minus“ bleibt.
- Warnsignal: Sie überziehen, damit Lastschriften oder Daueraufträge durchlaufen – und zahlen dafür zweistellige Zinsen.
- Alternative prüfen, wenn Sie länger als 4–8 Wochen im Minus sind (z. B. Ratenkredit oder Umschuldung).
Definition vom Dispositionskredit
Der Dispositionskredit (Dispokredit/Dispo) ist eine Kreditart, die an ein privates Girokonto gebunden ist. Sie vereinbaren mit Ihrer Bank einen Überziehungsrahmen (auch Kreditlinie oder Kreditrahmen). Ist das Konto dann nicht ausreichend gedeckt, kann es innerhalb dieser vereinbarten Grenze ins Minus gehen – Überweisungen, Kartenzahlungen, Lastschriften und Daueraufträge können weiterhin ausgeführt werden.
Wichtig: Ein Dispositionskredit ist kein „klassischer Ratenkredit“. Es gibt meist keine feste Laufzeit, keine festen Monatsraten und häufig auch keinen Tilgungsplan. Genau diese Flexibilität macht den Dispo praktisch – und gleichzeitig anfällig für eine Dauerüberziehung.
Eingeräumte Kontoüberziehung vs. geduldete Überziehung
Im Alltag werden zwei Begriffe oft vermischt – für Ihre Kosten ist der Unterschied jedoch entscheidend:
| Begriff | Was bedeutet das? | Typischer Effekt |
|---|---|---|
| Eingeräumte Kontoüberziehung (Dispo) | Sie haben einen vereinbarten Rahmen, in dem Ihr Konto ins Minus gehen darf. | Zinsen (Dispozins) fallen nur auf den genutzten Betrag an. |
| Geduldete Kontoüberziehung | Sie überschreiten Ihr Guthaben und den Disporahmen – die Bank führt die Verfügung trotzdem aus. | Häufig höhere Zinsen und strengere Limits/Prüfungen. |
Wenn Sie regelmäßig im Bereich der geduldeten Überziehung landen, ist das ein klares Zeichen: Sie brauchen entweder eine Entlastung (z. B. Umschuldung) oder eine strukturelle Lösung (Budget, Rücklagen, Anpassung von Fixkosten).
So funktioniert der Dispo in der Praxis
Ein Dispositionskredit wirkt im Alltag „unsichtbar“. Sie müssen keinen Antrag stellen, keine Auszahlung abrufen und keinen Verwendungszweck angeben. Sobald Ihr Kontostand unter 0 Euro fällt, nutzen Sie automatisch den Dispo – bis zur eingeräumten Grenze.
Typische Auslöser für die Dispo-Nutzung
- Monatsende, wenn Miete, Versicherungen und Abos abgebucht werden
- Einmalige Ausgaben (Reparatur, Nachzahlung, Arzt/Zahnarzt)
- Verschobene Zahlungseingänge (Gehalt verspätet, Rechnung später bezahlt)
- Mehrere kleine Abbuchungen, die in Summe den Kontostand kippen
Praxis-Regel
Ein Dispo ist am besten als Notfallpuffer zu verstehen – nicht als dauerhafte Finanzierung. Sobald der Dispo „Ihr normales Konto“ ersetzt, zahlen Sie sehr wahrscheinlich zu viel.
Wenn Sie häufiger überziehen, prüfen Sie zusätzlich, ob Ihre Zahlungsorganisation passt: Sind Abbuchungen sinnvoll verteilt? Ist das Gehalt so terminiert, dass Fixkosten zuerst gedeckt sind? Laufen unnötige Abos? Viele Dispo-Probleme sind keine „Kreditfrage“, sondern eine Frage der Struktur.
Zinsen und Kosten: Dispozins, Überziehungszins, Berechnung
Der größte Nachteil beim Dispositionskredit sind die vergleichsweise hohen Zinsen. Der Zinssatz heißt meist Dispozins (für die eingeräumte Überziehung) und oft zusätzlich Überziehungszins (für die geduldete Überziehung). Für die Kosten zählt nicht, ob Sie überziehen, sondern wie lange und wie hoch.
Wie werden Dispo-Zinsen berechnet?
In der Praxis werden Dispo-Zinsen in der Regel taggenau berechnet. Das bedeutet: Sie zahlen Zinsen nur auf den Betrag, der tatsächlich im Minus ist, und nur für die Tage, an denen das Minus besteht. Abgerechnet wird je nach Bank beispielsweise monatlich oder quartalsweise.
Typische Rechenlogik (vereinfacht):
| Beispiel | Wert |
|---|---|
| Überzogener Betrag | 500 Euro |
| Zinssatz (Dispozins) | 12 % pro Jahr |
| Dauer der Überziehung | 30 Tage |
| Zinsen (vereinfachte Näherung) | 500 × 0,12 × 30 ÷ 360 = 5,00 Euro |
Wichtig: Je nach Bank kann die genaue Zinsberechnung leicht abweichen (z. B. 360/365-Tage-Basis). Entscheidend bleibt: Je länger das Minus besteht, desto teurer wird der Dispositionskredit – und bei höheren Beträgen steigen die Kosten sehr schnell.
Gibt es neben den Zinsen weitere Kosten?
Bei einem Dispositionskredit sind die Zinsen der Hauptkostenblock. Trotzdem lohnt ein Blick in Preis- und Leistungsverzeichnis sowie in Ihren Kontovertrag: Manche Kosten entstehen indirekt, zum Beispiel durch Gebühren des Girokontos, Zusatzleistungen, Kartenmodelle oder durch Entgelte bei bestimmten Services. Für den Vergleich ist außerdem der Unterschied zwischen Sollzins und effektivem Jahreszins wichtig. Ergänzend hilft ein Blick auf allgemeine Kostenstrukturen: Kreditkosten und Effektivzins.
Zins-Realität in Deutschland
Dispozinsen sind in Deutschland häufig zweistellig. Im BaFin-Kontenvergleich (werbefreie Übersicht von Girokonten) lagen Überziehungszinssätze in einer Auswertung zwischen 0 und 17,30 % (Stand: 09.01.2025). Prüfen Sie deshalb immer den konkreten Zinssatz Ihres Girokontos und vergleichen Sie Alternativen, wenn das Minus länger bleibt.
Mehr Informationen: BaFin-Kontenvergleich
Wenn Sie den Dispo häufiger nutzen, lohnt es sich doppelt, das Girokonto als Gesamtpaket zu prüfen: Kontoführungsgebühren, Kartengebühren, Servicekosten, Dispozins und Bedingungen zur geduldeten Überziehung hängen oft zusammen.
Vorteile und Nachteile
Der Dispositionskredit ist beliebt, weil er unkompliziert ist. Genau deshalb wird er jedoch auch schnell zur Kostenfalle. Hier finden Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile – klar getrennt nach Praxisnutzen und Risiko.
Vorteile
- Sofort verfügbar: Kein Antrag, keine Auszahlung – der Dispo greift automatisch.
- Flexibel: Sie nutzen nur, was Sie brauchen, und können jederzeit ausgleichen.
- Zahlungsfähigkeit bleibt erhalten: Lastschriften, Daueraufträge und Kartenzahlungen werden oft trotz kurzfristiger Unterdeckung ausgeführt.
- Kurzfristige Überbrückung: Praktisch bei kleinen Lücken bis zum nächsten Geldeingang.
Nachteile
- Hohe Zinsen: Dispozinsen sind häufig deutlich höher als bei einem Ratenkredit.
- Kein Tilgungsplan: Ohne Struktur bleibt das Konto leicht dauerhaft im Minus.
- Schleichender Effekt: Kleine Beträge summieren sich, weil Zinsen und Minus „normal“ wirken.
- Risiko der geduldeten Überziehung: Überschreiten Sie den Rahmen, kann es noch teurer werden.
- Bank kann Grenzen anpassen: Dispo ist oft widerruflich, Rahmen kann reduziert werden.
Fazit zu den Vor- und Nachteilen: Ein Dispositionskredit ist am stärksten, wenn Sie ihn selten und kurz nutzen. Je länger der Dispo läuft, desto mehr spricht für eine günstigere, planbare Lösung.
Höhe vom Dispo: Voraussetzungen und typische Logik der Bank
Die Höhe von einem Dispo hängt vor allem von regelmäßigen Zahlungseingängen ab. Viele Banken orientieren sich an Ihrem Einkommen, der Kontoführung und daran, wie zuverlässig und stabil Ihr Zahlungsprofil wirkt. Häufig wird ein Dispo erst nach einer gewissen Kontohistorie eingeräumt (zum Beispiel nach einigen Monaten), um Zahlungseingänge einschätzen zu können.
Ein Dispo ist in vielen Fällen eine einseitige Willenserklärung der Bank: Die Bank setzt einen Rahmen – und Sie nehmen diesen an, indem Sie ihn nutzen. Ob Sie einen Dispositionskredit bekommen, wie hoch er ist und wie lange er bleibt, hängt stark von internen Kriterien ab, insbesondere von Ihrer Bonität und dem Kontoverhalten.
Welche Faktoren beeinflussen die Dispo-Höhe?
- Regelmäßiges Einkommen: Gehalt, Rente oder vergleichbare Eingänge
- Kontoführung: Häufige Rücklastschriften oder dauerhafte Überziehungen wirken negativ
- Verbindlichkeiten: Bestehende Kredite und laufende Belastungen
- Bonität/Schufa: Positive Auskunft kann die Konditionen verbessern (siehe Schufa)
- Bankpolitik: Manche Institute sind generell restriktiver als andere
Wenn Sie die Dispo-Höhe erhöhen möchten, ist die beste Argumentation nicht „ich brauche mehr“, sondern „ich kann es tragen“. Stellen Sie dazu Ordnung her: vollständige Unterlagen, stabile Zahlungseingänge, weniger Rücklastschriften – und eine realistische Selbsteinschätzung Ihrer monatlichen Luft.
Ist Ihr Konto bereits stark überzogen, kommt häufig eine Umschuldung in eine mittelfristige Kreditart in Betracht, um das Konto zu entlasten und eine geringere Zinslast zu zahlen, z. B. ein Ratenkredit. Viele Banken bieten hierfür Lösungen an – Voraussetzung ist meist eine ausreichende Bonität und die realistische Fähigkeit, Raten dauerhaft zu zahlen.
Dispositionskredite vergleichen
Es lohnt sich, den Dispositionskredit zu vergleichen – allerdings ist der Dispo immer an ein Girokonto gekoppelt. Ein sinnvoller Vergleich ist daher in der Praxis ein Girokonto-Vergleich inklusive Dispozins und Bedingungen zur Überziehung.
Die Zinsen für einen Dispo werden beim Abschluss eines Girokontos als Bestandteil des Vertrags angegeben. Ein Vergleich von Girokonten unter Beachtung weiterer Kriterien kann helfen, einen günstigeren Dispozins zu finden. Hier finden Sie den Girokonto Vergleich für verschiedene Banken in Deutschland.
Diese Kriterien sollten Sie im Vergleich prüfen
- Dispozins (eingeräumte Überziehung) und Überziehungszins (geduldete Überziehung)
- Rahmenhöhe und Bedingungen für Erhöhung/Reduzierung
- Kontoführungsgebühren und Kosten für Karten/Services
- Transparenz: Preis- und Leistungsverzeichnis gut auffindbar, klare Zinsangaben
- Optionen zur Entlastung: Ratenzahlung, Umwandlung in Ratenkredit, Beratung
Wenn Sie häufig im Minus sind, zählt nicht nur der Dispozins. Entscheidend ist das Gesamtpaket: Ein „kostenloses“ Konto mit sehr hohem Dispozins kann unterm Strich teurer sein als ein Konto mit kleiner Gebühr, aber deutlich günstigeren Überziehungszinsen.
Dispo-Falle vermeiden: 9 Maßnahmen, die sofort helfen
Ein Dispositionskredit kippt meist nicht „plötzlich“, sondern über Wochen. Damit Sie nicht in eine dauerhafte Kontoüberziehung rutschen, helfen diese Maßnahmen – praxiserprobt und schnell umsetzbar.
- 1) Minus sichtbar machen: Notieren Sie den negativen Betrag und das Ziel-Datum für den Ausgleich.
- 2) Fixkosten prüfen: Reduzieren Sie Abos, Verträge und unnötige Dauerabbuchungen.
- 3) Abbuchungen bündeln: Wenn möglich, verschieben Sie bestimmte Zahlungen zeitlich so, dass zuerst die wichtigsten Fixkosten gedeckt sind.
- 4) Dispo-Limit bewusst niedriger setzen: Ein kleinerer Rahmen kann vor Selbsttäuschung schützen (nach Rücksprache mit der Bank).
- 5) Rücklagen-Ansatz: Bauen Sie einen Mini-Notgroschen auf (auch 10–25 Euro pro Woche helfen).
- 6) Geduldete Überziehung vermeiden: Überschreiten Sie den Rahmen nicht – das ist häufig der teuerste Bereich.
- 7) Alternative Finanzierung prüfen: Ist die Überziehung längerfristig, prüfen Sie Ratenkredit oder Umschuldung.
- 8) Bonität aktiv verbessern: Unterlagen vollständig halten, Zahlungen pünktlich, Überblick schaffen (siehe Bonität und Schufa).
- 9) Konto- und Dispozinsen vergleichen: Nutzen Sie den Girokonto Vergleich und prüfen Sie realistische Wechseloptionen.
Warnzeichen: Dann sollten Sie den Dispo nicht weiterlaufen lassen
- Sie zahlen den Dispo mit dem nächsten Gehalt nicht vollständig aus – das Minus bleibt bestehen.
- Sie überziehen, um Standardkosten (Miete, Lebensmittel) zu decken.
- Sie rutschen in die geduldete Überziehung (über den Rahmen hinaus).
- Sie können keine realistische Rückzahlungsstrategie benennen.
Alternativen zum Dispositionskredit
Wenn der Dispo länger läuft, sind Alternativen oft günstiger und planbarer. Welche Lösung passt, hängt von Betrag, Zeitraum und Ihrer persönlichen Situation ab. Diese Übersicht hilft bei der Einordnung.
| Alternative | Wann sinnvoll? | Vorteil | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Ratenkredit | Mittelfristige Entlastung (Monate/Jahre) | Planbare Rate, oft deutlich günstiger als Dispo | Bonität prüfen, Gesamtkosten vergleichen |
| Umschuldung | Wenn Dispo dauerhaft genutzt wird | Minus wird strukturiert abgelöst | Nur sinnvoll, wenn die Rate tragfähig ist |
| Abrufkredit / Rahmenkredit | Flexible Reserve, aber planbarer als Dispo | Teilabrufe möglich, oft günstigere Konditionen | Vergleich lohnt (Zinsen, Gebühren, Bedingungen) |
| Ausgaben verschieben / Ratenvereinbarung | Kurzfristige Engpässe | Keine Dispozinsen (wenn sauber verhandelt) | Nur seriös und schriftlich vereinbaren |
| Notgroschen / Budget | Strukturelle Lösung | Verhindert künftige Überziehungen | Start klein – konsequent aufbauen |
Für Unternehmen existiert eine vergleichbare Logik mit einem Kontokorrentkredit (ähnlich flexibel, häufig teuer). Wenn Sie selbstständig sind oder geschäftliche Konten führen, prüfen Sie dafür die passende Kreditart: Kontokorrentkredit.
Umschuldung aus dem Dispo: Wann es sich lohnt
Eine Umschuldung bedeutet, dass Sie die teure Kontoüberziehung durch einen günstigeren, strukturierten Kredit ersetzen (häufig durch einen Ratenkredit). Das ist besonders dann sinnvoll, wenn der Dispo seit Wochen oder Monaten genutzt wird und Sie realistischerweise nicht in kurzer Zeit ausgleichen können.
3 Fragen, die Sie vor der Umschuldung beantworten sollten
- Wie hoch ist der dauerhaft überzogene Betrag? (Nicht nur „ungefähr“, sondern konkret.)
- Welche Rate ist realistisch? (Mit Puffer – nicht auf Kante.)
- Was ändert sich strukturell? (Sonst entsteht nach der Umschuldung oft erneut ein Dispo-Minus.)
Wenn Ihre Bonität für einen günstigeren Kredit ausreicht, sinken die laufenden Kosten häufig deutlich. Falls nicht, ist der nächste Schritt oft: Fixkosten senken, Einnahmen stabilisieren, Schufa und Kontoführung bereinigen (siehe Schufa) – und erst dann umstellen.
FAQ zum Dispositionskredit
Was ist der Unterschied zwischen Dispo und Überziehung?
Der Dispositionskredit ist die eingeräumte Kontoüberziehung: ein vereinbarter Rahmen. Eine geduldete Überziehung liegt vor, wenn Sie über diesen Rahmen hinausgehen und die Bank die Zahlung trotzdem ausführt. Das kann teurer sein und ist ein klares Warnsignal.
Wann fallen Dispo-Zinsen an?
Zinsen fallen an, sobald Ihr Konto im Minus ist. Meist werden sie taggenau berechnet und periodisch abgerechnet (z. B. monatlich oder quartalsweise). Prüfen Sie dazu die Konditionen Ihres Girokontos.
Wie hoch ist ein typischer Dispo?
Die Dispo-Höhe hängt von Einkommen, Kontohistorie, Kontoführung und Bonität ab. Viele Banken orientieren sich an regelmäßigen Zahlungseingängen – eine pauschale „beste Höhe“ gibt es nicht. Entscheidend ist, dass der Rahmen zu Ihrer tatsächlichen finanziellen Tragfähigkeit passt.
Kann die Bank den Dispo kündigen oder reduzieren?
Banken können den eingeräumten Rahmen anpassen oder reduzieren, insbesondere wenn sich die Risikolage aus Sicht der Bank verändert (z. B. Ausbleiben von Gehaltseingängen, dauerhafte Überziehung, negative Kontoführung). Wenn Sie davon betroffen sind, helfen meist ein zeitnahes Gespräch, ein konkreter Rückzahlungsplan und – falls nötig – eine Umschuldung.
Was ist die beste Alternative, wenn ich dauerhaft im Minus bin?
In vielen Fällen ist eine Umschuldung in einen Ratenkredit die naheliegendste Option, weil sie Zinsen senken und die Rückzahlung planbar machen kann. Voraussetzung ist eine tragfähige Rate und eine Struktur, die neue Überziehungen verhindert.
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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Finanzberatung. Konditionen (Zinsen, Rahmen, Gebühren) unterscheiden sich je Bank und Girokonto. Prüfen Sie immer Ihre Vertragsunterlagen sowie das Preis- und Leistungsverzeichnis.

