Werte Liste: 400 Beispiele als PDF (100/200/400) + Anleitung

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Sie finden hier eine Werte Liste (Werteliste) für Coaching und Psychotherapie als PDF – inklusive Beispiele, praktischer Vorgehensweise und kompakten Definitionen der häufigsten Werte. Die Liste eignet sich für persönliche Werte ebenso wie für berufliche Werte (z. B. Karriereentscheidungen, Team- und Unternehmenskultur).

Für eine schnelle Auswahl gibt es verschiedene Umfänge: 100, 200 und 400 Begriffe. Zusätzlich erhalten Sie eine Anleitung, wie Sie aus der Werteliste Ihre Top-Werte ableiten und in konkrete Entscheidungen übersetzen.

Hinweis: Die Werteliste unterstützt bei Selbstreflexion und Orientierung. Bei anhaltend hoher psychischer Belastung ist professionelle Hilfe sinnvoll (z. B. ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung).

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Werte Liste Coaching & Psychotherapie als PDF kostenlos

An dieser Stelle finden Sie die Werte Liste als PDF – in drei Längen. Sie können die Werteliste herunterladen, ausdrucken und für Ihre Auswahl markieren. Die PDFs sind bewusst einfach gehalten, damit Sie direkt starten können.

Welche Liste passt zu Ihnen?

  • 100 Wörter: ideal, wenn Sie schnell Ihre Top-Werte finden möchten
  • 200 Wörter: guter Mittelweg für Coaching, Bewerbung, Karriere, Entscheidungen
  • 400 Wörter: maximaler Umfang, wenn Sie sehr differenziert auswählen möchten

Tipp: Wenn Sie die Liste beruflich nutzen (z. B. Bewerbung, Jobwechsel, Führung), markieren Sie zusätzlich, welche Werte Sie im Arbeitsumfeld tatsächlich leben können – und welche nur „nice to have“ sind.

Liste der Werte, Werteliste, Beispiele als PDF Download, kleine, mittlere und große Liste.
Werte Liste für Coaching oder Psychotherapie

Was sind Werte? Definition und Abgrenzung (Werte, Ziele, Bedürfnisse)

Werte sind innere Leitlinien. Sie beeinflussen, was Ihnen wichtig ist, wie Sie Entscheidungen treffen und woran Sie erkennen, ob etwas „stimmt“ oder „nicht passt“. Werte wirken oft im Hintergrund – aber sie steuern Prioritäten, Motivation und Verhalten.

Damit die Werteliste sinnvoll genutzt wird, hilft eine klare Abgrenzung:

BegriffKurz erklärtBeispiel
WertLeitprinzip, das Richtung gibtFreiheit, Sicherheit, Ehrlichkeit
ZielKonkretes Ergebnis, das Sie erreichen möchtenJobwechsel, Abschluss, mehr Zeit
BedürfnisGrundlegendes Verlangen / ZustandRuhe, Zugehörigkeit, Anerkennung
Regel / Normäußere Erwartung / VorgabePünktlichkeit, Dresscode, Pflichten

Eine häufige Stolperfalle: Man verwechselt Werte mit Zielen. Ein Ziel kann erreicht sein – ein Wert bleibt. Beispiel: „Beförderung“ ist ein Ziel. Dahinter können Werte stehen wie Leistung, Verantwortung oder Wirkung.

Wenn Sie wissenschaftliche Hintergründe zu Werten und Motivation suchen, sind diese Quellen hilfreich (keine Wikipedia): Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) sowie das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) als Recherche-Portal für psychologische Themen.

So gehen Sie mit der Werte Liste um (Schritt-für-Schritt)

Die Werte Liste oben können Sie downloaden und bearbeiten. Damit Sie aus 100, 200 oder 400 Begriffen zuverlässig Ihre wichtigsten Werte ableiten, hat sich folgende Vorgehensweise bewährt.

Kurzanleitung in 10 Minuten (schnell & effektiv)

  1. Gehen Sie die Liste einmal zügig durch und markieren Sie spontan alles, was Sie anspricht.
  2. Streichen Sie danach Begriffe, die sich nur „gut anhören“, aber im Alltag keine echte Rolle spielen.
  3. Wählen Sie am Ende 10 bis 15 Werte aus, die aktuell am stärksten wirken.

Tiefenarbeit in 30–45 Minuten (Top 5 bis Top 10)

  • Bewerten Sie jeden markierten Wert mit ++ (sehr wichtig), + (wichtig), 0 (neutral), (weniger wichtig) oder (nicht wichtig).
  • Hören Sie nicht nur auf den Verstand, sondern auch auf das Gefühl, das beim Begriff entsteht (stimmig / unstimmig).
  • Nutzen Sie bei Unsicherheit die „3-Sekunden-Regel“: Entscheiden Sie schnell, was näher an Ihnen dran ist.
  • Vergleichen Sie danach Ihre Werte mit ++ und bringen Sie diese in eine Reihenfolge (Wertehierarchie).

Denken Sie daran: Die Werte, die für Sie derzeit am wichtigsten sind, beeinflussen Ihr Leben am stärksten. Sie lenken Entscheidungen – und blockieren manchmal Alternativen, die ebenfalls attraktiv wären (Wertekonflikt).

Mini-Vorlage: Werteprofil erstellen (zum Abschreiben)

WertWichtigkeit (++, +, 0, -, –)Woran merken Sie ihn im Alltag?Was wäre das Gegenteil?
Beispiel: Freiheit++Ich brauche Gestaltungsspielraum.Enge, Kontrolle
Beispiel: Sicherheit+Planung reduziert Stress.Risiko, Unsicherheit
Beispiel: Anerkennung0Schön, aber nicht entscheidend.Gleichgültigkeit

Persönliche Werte sind wichtig – beruflich und privat

Ihre persönlichen Werte sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Persönlichkeit. Sie beeinflussen Verhalten, Entscheidungen und Einstellungen. Werte geben Orientierung und helfen, Ziele zu verfolgen, die zu Ihnen passen. Wenn Sie Ihre Werte kennen und bewusst leben, wirken Entscheidungen oft klarer – und Sie fühlen sich stimmiger.

Auch bei Beruf und Karriere sind Werte ein zentraler Kompass: Wenn ein Job dauerhaft gegen Ihre Werte läuft (z. B. mangelnde Fairness, zu wenig Freiheit, fehlende Sinnhaftigkeit), entsteht häufig innere Spannung. Umgekehrt kann ein Arbeitsumfeld, das zu Ihren Werten passt, Motivation und Leistungsfähigkeit deutlich verbessern.

Wertekonflikte erkennen (typische Beispiele)

  • Freiheit vs. Sicherheit: Neues wagen oder stabil bleiben?
  • Erfolg vs. Familie: Karriere ausbauen oder mehr Zeit zu Hause?
  • Ehrlichkeit vs. Harmonie: Klar aussprechen oder Konflikte vermeiden?
  • Disziplin vs. Genuss: Durchziehen oder mehr Leichtigkeit zulassen?

Ein Wertekonflikt ist nicht „schlecht“. Er zeigt, dass mehrere wichtige Bedürfnisse gleichzeitig aktiv sind. Die Werteliste hilft, das sichtbar zu machen – und dann bewusst Prioritäten zu setzen.

Werte aus der Liste ermitteln: 5 Methoden, die in der Praxis funktionieren

Kennen Sie Ihre Werte bereits? Wenn nicht, helfen diese Methoden, Ihre wichtigsten Werte aus der Werte Liste herauszufiltern. Sie können die Methoden alleine nutzen oder im Rahmen eines Coachings reflektieren.

Methode 1: Hochpunkte-Analyse (Peak Experiences)

Notieren Sie 3 Situationen, in denen Sie sich besonders lebendig, stolz oder erfüllt gefühlt haben. Fragen Sie sich: Welcher Wert war dort erfüllt? Häufig tauchen Werte wie Erfolg, Verbundenheit, Freiheit, Kompetenz oder Sinn auf.

Methode 2: Ärger-Analyse (was triggert Sie?)

Was ärgert Sie zuverlässig? Ärger ist oft ein Hinweis auf verletzte Werte. Beispiel: Ungerechtigkeit kann auf den Wert Gerechtigkeit hinweisen. Kontrollverlust kann auf Sicherheit oder Ordnung hinweisen.

Methode 3: Vorbilder & Anti-Vorbilder

Notieren Sie 2 Personen, die Sie bewundern – und 2, deren Verhalten Sie ablehnen. Welche Werte spiegeln sich darin? So werden Werte oft sehr schnell sichtbar (z. B. Verantwortung, Menschlichkeit, Mut, Respekt).

Methode 4: Rückblick auf Entscheidungen

Schauen Sie auf 3 wichtige Entscheidungen in Ihrem Leben: Warum haben Sie sich so entschieden? Was wollten Sie gewinnen oder schützen? Hinter vielen Entscheidungen stehen Werte wie Sicherheit, Freiheit, Familie, Erfolg oder Gesundheit.

Methode 5: Werte nach Lebensbereichen sortieren

Sortieren Sie Ihre markierten Werte in Lebensbereiche: Familie, Beruf, Gesundheit, Freizeit, Finanzen, Beziehungen. Danach wird klar, wo Ihre stärksten Prioritäten liegen – und wo eventuell ein Ungleichgewicht entsteht.


Wichtigste Werte von Menschen (Beispiele mit kurzer Definition)

Sie finden hier Beispiele der wichtigsten Werte, die im Coaching und in psychologischen Kontexten häufig thematisiert werden. Zu jedem Wert erhalten Sie eine kurze Definition als Orientierung.

Freiheit

Freiheit steht für Selbstbestimmung, Wahlmöglichkeiten und Gestaltungsspielraum. Sie motiviert Menschen, Grenzen zu überwinden und den eigenen Weg zu gehen – privat wie beruflich.

Liebe

Liebe umfasst Verbundenheit, Nähe und Fürsorge – inklusive Selbstliebe. Sie stärkt Beziehungen und kann ein Motor für Heilung, Entwicklung und Stabilität sein.

Familie

Familie steht für Zugehörigkeit, Rückhalt und Verantwortung. Der Wert kann bedeuten, Zeit und Energie bewusst in Beziehungen zu investieren und Prioritäten entsprechend zu setzen.

Gesundheit

Gesundheit ist für viele ein Basiswert – körperlich und psychisch. Er zeigt sich oft in Routinen, Grenzen, Prävention und der Bereitschaft, für Stabilität zu sorgen.

Sicherheit

Sicherheit bedeutet Stabilität, Planbarkeit und Schutz. Der Wert kann sich in klaren Strukturen, finanzieller Vorsorge, Zuverlässigkeit und Risikominimierung ausdrücken.

Menschlichkeit

Menschlichkeit steht für Mitgefühl, Respekt und Würde. Der Wert zeigt sich im Umgang mit anderen – und oft auch in der Art, wie man mit sich selbst umgeht.

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit beschreibt das Bedürfnis nach Fairness, Gleichbehandlung und nachvollziehbaren Regeln. Im Beruf spielt sie häufig bei Führung, Teamkultur und Vergütung eine Rolle.

Verstandesorientierung

Verstandesorientierung hilft, Entscheidungen rational zu treffen, Prioritäten zu setzen und Klarheit zu gewinnen. Sie ist besonders nützlich, wenn Emotionen hoch sind und Struktur gebraucht wird.

Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet, den Moment bewusst wahrzunehmen – ohne sofort zu bewerten. Als Wert unterstützt sie Stressreduktion, Selbstwahrnehmung und einen ruhigen Umgang mit innerem Druck.

Anerkennung

Anerkennung steht für Gesehenwerden, Wertschätzung und Resonanz. Sie kann Motivation stärken – und gleichzeitig ein Hinweis darauf sein, wie wichtig Selbstwert und Selbstbestätigung sind.

Ruhe

Ruhe ist ein Gegenpol zu Dauerstress. Der Wert zeigt sich in Pausen, Schlafhygiene, Grenzen und der Fähigkeit, bewusst abzuschalten.

Dankbarkeit

Dankbarkeit richtet den Fokus auf das, was bereits vorhanden ist. Als Wert kann sie die Perspektive stabilisieren und die Aufmerksamkeit auf Ressourcen lenken.

Disziplin

Disziplin steht für Selbststeuerung und Konsequenz. Sie unterstützt Zielerreichung, Routinen und langfristige Vorhaben – gerade dann, wenn Motivation schwankt.

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist Grundlage für Vertrauen – nach außen und nach innen. Sie zeigt sich in Klarheit, Verantwortungsübernahme und der Bereitschaft, Dinge beim Namen zu nennen.

Verantwortungsbewusstsein

Verantwortungsbewusstsein bedeutet, für Entscheidungen und deren Folgen einzustehen. Im Beruf spielt dieser Wert oft bei Führung, Zuverlässigkeit und Integrität eine zentrale Rolle.

Empathie

Empathie ist die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, ohne sich selbst zu verlieren. Als Wert stärkt sie Beziehungen, Kommunikation und Konfliktfähigkeit.

Erfolg

Erfolg kann Leistung, Wirkung oder Selbstverwirklichung bedeuten – je nach Mensch. Als Wert hilft er, Ziele konsequent zu verfolgen und Fortschritt messbar zu machen.

Reichtum

Reichtum wird oft materiell verstanden, kann aber auch Zeit, Beziehungen oder Erfahrungen meinen. Im Kern steht häufig das Gefühl von „genug“ und Gestaltungsmöglichkeiten.

Freude

Freude steht für Leichtigkeit, Lebendigkeit und positive Emotion. Sie wirkt als Energiequelle – besonders, wenn Alltag und Verantwortung schwer werden.

Frieden

Frieden bedeutet innere Ruhe und ein Umfeld mit möglichst wenig destruktiven Konflikten. Der Wert zeigt sich oft in Deeskalation, Grenzen und klarer Kommunikation.

Geborgenheit

Geborgenheit beschreibt ein Gefühl von Sicherheit und emotionalem Halt. Häufig hängt der Wert mit stabilen Beziehungen, vertrauten Orten und Verlässlichkeit zusammen.

Genuss

Genuss steht für bewusste positive Erfahrungen – körperlich und mental. Er kann Ausgleich schaffen, wenn Leistungsdruck oder Strenge dominieren.

Glück

Glück beschreibt Zufriedenheit und Wohlbefinden. Viele Menschen verbinden damit Sinn, stabile Beziehungen, Gesundheit und das Gefühl, das eigene Leben gestalten zu können.

Harmonie

Harmonie steht für Ausgleich und ein gutes Miteinander. Der Wert kann allerdings auch dazu führen, Konflikte zu vermeiden – hier hilft eine bewusste Balance mit Klarheit.

Herzlichkeit

Herzlichkeit beschreibt Wärme, Freundlichkeit und Zugewandtheit. Sie unterstützt Vertrauen – privat wie im professionellen Kontakt.

Humor

Humor kann Distanz schaffen, Stress reduzieren und Perspektive öffnen. Als Wert hilft er, Schwieriges menschlich zu halten, ohne Probleme zu verdrängen.

Motivation

Motivation steht für Antrieb und Bereitschaft zur Veränderung. Sie entsteht häufig dann, wenn Werte und Ziele zusammenpassen.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein langfristiger Wert: Entscheidungen sollen Bestand haben und nicht nur kurzfristig wirken. Dazu gehört für viele auch Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft.

Umwelt

Umwelt als Wert umfasst Schutz natürlicher Ressourcen und bewussten Umgang mit Konsum. Der Wert zeigt sich in Alltagsentscheidungen und in langfristigen Prioritäten.

Natürlichkeit

Natürlichkeit steht für Authentizität, Einfachheit und Nähe zu eigenen Bedürfnissen. Häufig geht es darum, weniger „Rolle“ zu spielen und mehr bei sich zu sein.

Zuverlässigkeit

Zuverlässigkeit bedeutet Verbindlichkeit, klare Absprachen und Vertrauen. Im Beruf ist dieser Wert oft ein Kern von Professionalität und Stabilität.

Bildung

Bildung als Wert steht für Lernen, Entwicklung und Kompetenz. Er zeigt sich in Neugier, Weiterbildung und der Bereitschaft, Perspektiven zu erweitern.

Kommunikation

Kommunikation steht für Verständlichkeit, Offenheit und Zuhören. Der Wert ist zentral für Beziehungsgestaltung, Konfliktlösung und Zusammenarbeit.

Weisheit

Weisheit beschreibt tiefe Einsicht, Erfahrung und kluge Entscheidungen. Sie verbindet Wissen mit Menschlichkeit und Kontextverständnis.

Schönheit

Schönheit als Wert steht für Ästhetik, Gestaltung und bewusste Wahrnehmung. Sie kann Ressourcen aktivieren und das Erleben im Alltag verbessern.

Intelligenz

Intelligenz als Wert umfasst Verstehen, Problemlösen und Lernfähigkeit – inklusive emotionaler und sozialer Intelligenz (z. B. Empathie, Teamfähigkeit).

Sauberkeit

Sauberkeit steht für Ordnung, Hygiene und Klarheit – im Außen und manchmal auch im Inneren. Der Wert kann Struktur fördern und Stress reduzieren.

Sparsamkeit

Sparsamkeit bedeutet bewussten Umgang mit Ressourcen (Geld, Zeit, Energie). Entscheidend ist die Balance: Sparsamkeit soll unterstützen – nicht einengen.

Sexualität

Sexualität als Wert kann für Lebendigkeit, Nähe und Identität stehen. Wichtig ist ein respektvoller, gesunder Umgang mit eigenen Bedürfnissen und Grenzen.

Glaube

Glaube beschreibt spirituelle oder weltanschauliche Überzeugungen, die Sinn und Halt geben können. Der Wert kann eine Ressource sein – unabhängig von Religion oder Konfession.

Zugehörigkeit

Zugehörigkeit steht für Verbundenheit mit Menschen, Gruppen oder Gemeinschaften. Der Wert ist eng verknüpft mit Beziehung, Vertrauen und sozialer Unterstützung.

Vielfalt

Vielfalt bedeutet Offenheit für Unterschiedlichkeit und das Anerkennen individueller Lebenswege. Der Wert hilft, Vorurteile abzubauen und Perspektiven zu erweitern.

Treue

Treue steht für Loyalität, Beständigkeit und Verlässlichkeit – gegenüber Menschen, Entscheidungen oder Prinzipien. Wichtig ist auch hier eine gesunde Balance mit Selbstschutz.

Tradition

Tradition umfasst Werte, Bräuche und Identität. Der Wert kann Halt geben – und gleichzeitig bewusst hinterfragt werden, wenn Tradition nicht mehr zum eigenen Leben passt.


Werte Liste (Auszug): viele Werte als Beispiele auf einen Blick

Die PDFs enthalten die komplette Werte Liste mit 100, 200 oder 400 Begriffen. Damit Sie sofort Ideen bekommen, finden Sie hier einen kompakten Auszug als Beispiele (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Markieren Sie spontan, was Sie anspricht – und gehen Sie dann zur PDF-Liste zurück.

  • Abenteuer
  • Akzeptanz
  • Altruismus
  • Ambition
  • Authentizität
  • Balance
  • Bescheidenheit
  • Beständigkeit
  • Dankbarkeit
  • Disziplin
  • Effizienz
  • Ehrgeiz
  • Ehrlichkeit
  • Einfachheit
  • Empathie
  • Entwicklung
  • Erfolg
  • Fairness
  • Familie
  • Freiheit
  • Freude
  • Freundschaft
  • Frieden
  • Geduld
  • Genuss
  • Gesundheit
  • Glaubwürdigkeit
  • Glück
  • Großzügigkeit
  • Güte
  • Harmonie
  • Hilfsbereitschaft
  • Hoffnung
  • Humor
  • Integrität
  • Klarheit
  • Kompetenz
  • Konsequenz
  • Kreativität
  • Liebe
  • Loyalität
  • Mut
  • Menschlichkeit
  • Nachhaltigkeit
  • Neugier
  • Offenheit
  • Optimismus
  • Ordnung
  • Respekt
  • Rücksicht
  • Ruhe
  • Sicherheit
  • Sinn
  • Solidarität
  • Sorgfalt
  • Stabilität
  • Stärke
  • Toleranz
  • Tradition
  • Treue
  • Unabhängigkeit
  • Verantwortung
  • Verlässlichkeit
  • Vertrauen
  • Verständnis
  • Wertschätzung
  • Wissen
  • Wohlstand
  • Würde
  • Zeit
  • Zielstrebigkeit
  • Zufriedenheit
  • Zugehörigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Zusammenhalt
  • Ästhetik
  • Überzeugung
  • Weisheit
  • Wachstum
  • Gelassenheit
  • Achtsamkeit
  • Anerkennung
  • Autonomie
  • Bildung
  • Dank
  • Demut
  • Einfühlungsvermögen
  • Entschlossenheit
  • Erfüllung
  • Fokus
  • Gerechtigkeit
  • Glaube
  • Geselligkeit
  • Herzlichkeit
  • Hingabe
  • Inspiration
  • Intelligenz
  • Kommunikation
  • Kooperation
  • Leichtigkeit
  • Lernen
  • Nachsicht
  • Natürlichkeit
  • Pflichtbewusstsein
  • Pragmatismus
  • Qualität
  • Reichtum
  • Selbstachtung
  • Selbstfürsorge
  • Selbstkontrolle
  • Selbstvertrauen
  • Sparsamkeit
  • Spiritualität
  • Struktur
  • Transparenz
  • Verstand
  • Vielfalt
  • Wahrhaftigkeit
  • Wärme
  • Zärtlichkeit

Klassifikationen der Werteliste (Werte nach Kategorien)

Zur besseren Orientierung können Werte in Kategorien zusammengefasst werden. Diese Klassifikation hilft Ihnen, Werte nach Lebensbereichen zu sortieren (z. B. Familie, Beruf, Gesellschaft). Viele Kategorien können gleichzeitig auch eigenständige Werte sein.

  • Familie (z. B. Nähe, Verantwortung, Geborgenheit)
  • Kultur (z. B. Tradition, Bildung, Kunst, Sprache)
  • Menschheit (z. B. Menschlichkeit, Solidarität, Frieden)
  • Soziale Gruppen (z. B. Zugehörigkeit, Teamgeist, Loyalität)
  • Umwelt und Nachhaltigkeit (z. B. Verantwortung, Natur, Achtsamkeit)
  • Beruf und Karriere (z. B. Leistung, Erfolg, Entwicklung, Zuverlässigkeit)
  • Nationale Werte (z. B. Identität, Zusammenhalt, Sicherheit)
  • Internationale Werte (z. B. Frieden, Gerechtigkeit, Menschenrechte)
  • Politische Werte (z. B. Freiheit, Gleichheit, Teilhabe)
  • Werte von Unternehmen (z. B. Qualität, Transparenz, Kundenorientierung)
  • Religion / Spiritualität (z. B. Glaube, Sinn, Demut)

Wenn Sie Werte im Arbeitskontext einordnen möchten, helfen häufig Leitbilder und Kulturmodelle. Eine gute neutrale Orientierung (ohne Wikipedia) bieten z. B. die Inhalte der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zu gesellschaftlichen Grundwerten sowie Grundlagen zu Arbeit und Organisation über das ZHAW Institut für Angewandte Psychologie (allgemeine Hintergrundinformationen).


FAQ: Häufige Fragen zur Werte Liste

Wie viele Werte sollte ich am Ende auswählen?
Für den Alltag reichen meist 5 bis 10 Kernwerte. Für berufliche Entscheidungen sind 10 bis 15 Werte hilfreich (Kernwerte plus „Rahmenwerte“).

Was ist, wenn ich zu viele Werte wichtig finde?
Dann hilft der Vergleich: Wenn ich nur einen behalten dürfte – welcher wäre es? Außerdem ist es sinnvoll, Werte zu unterscheiden zwischen lebensnotwendig (Kern) und wünschenswert (Bonus).

Kann ich berufliche und persönliche Werte trennen?
Sie können es trennen – aber oft beeinflussen sich beide Bereiche. Wenn berufliche Werte dauerhaft gegen persönliche Kernwerte arbeiten, entsteht häufig Unzufriedenheit. Ziel ist eine stimmige Schnittmenge.

Warum ändern sich Werte manchmal im Leben?
Werte können sich verschieben, wenn Lebensphasen wechseln (z. B. Elternschaft, Karrierewechsel, Krankheit, Umzug). Häufig bleiben Grundwerte ähnlich – aber Prioritäten ändern sich.

Wie nutze ich die Werteliste für Entscheidungen?
Erstellen Sie eine kurze Entscheidungsmatrix: Option A / Option B / Option C – und prüfen Sie pro Option, welche Ihrer Top-Werte erfüllt oder verletzt werden. So wird schnell sichtbar, was langfristig passt.

Weitere Informationen

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