Weiterbildung – Online lernen – Kredit – Bausparvertrag – Bausparvertrag Vergleich für das Bausparen: Kriterien und Bausparkassen
Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Bausparvertrag Vergleich – mit verständlichen Kriterien wie Zinsen, Kosten, Ansparphase und Zuteilung. Sie erhalten außerdem eine übersichtliche Liste privater und staatlicher Anbieter (LBS), damit Sie schneller zur passenden Bausparkasse finden.
Das Ziel dieses Beitrags: Sie sollen Angebote realistisch bewerten können – nicht nur nach dem Zinssatz, sondern nach dem Zusammenspiel aus Sparleistung, Gebühren, Zuteilungsregeln und Darlehensbedingungen.
Hinweis: Konditionen und Tarife ändern sich. Nutzen Sie die Tabelle und die Anbieterlisten als Orientierung und prüfen Sie vor Abschluss immer die aktuellen Bedingungen beim jeweiligen Anbieter.
Bausparvertrag Vergleich in 2 Minuten: Das sollten Sie wirklich prüfen
Merksatz: Ein guter Bausparvertrag ist nicht der Vertrag mit dem „besten“ Zinsschild – sondern der Vertrag, der zu Ihrem Zeitpunkt, Ihrem Ziel und Ihrer Sparleistung passt.
- Wofür nutzen Sie den Vertrag? Bau/Kauf, Renovierung, Anschlussfinanzierung oder nur „Sparen“ (oft weniger sinnvoll).
- Wie schnell brauchen Sie das Darlehen? Zuteilungsregeln entscheiden, wann Sie überhaupt Zugriff auf Darlehen und Guthaben haben.
- Welche Gesamtkosten entstehen? Abschlussgebühr, Kontoführung, mögliche Zusatzkosten und die reale Rendite in der Ansparphase.
- Wie teuer ist das Darlehen wirklich? Darlehenszins, Tilgungsbeitrag, Sondertilgung, Flexibilität – nicht nur „Zins p.a.“
- Welche Förderungen sind möglich? Je nach Einkommen und Vertragsgestaltung können staatliche Förderungen eine Rolle spielen.
Bausparvertrag oder Bausparen: kurz erklärt
Der Bausparvertrag ist ein kombiniertes Produkt aus Sparen und späterem Darlehen. Sie zahlen zunächst regelmäßig ein (Ansparphase). Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (Zuteilung), erhalten Sie – je nach Vertrag – das angesparte Guthaben plus die Option auf ein Bauspardarlehen zu vorher festgelegten Konditionen.
Typische Nutzungen im Überblick:
- Ansparen für ein Bauvorhaben (Eigenkapitalanteil oder späteres Darlehen)
- Renovierung / Modernisierung (planbare Finanzierung)
- Anschlussfinanzierung (Zinsabsicherung für die Zukunft – sinnvoll nur, wenn die Zeitachse passt)
- Reines Sparen (oft nur dann interessant, wenn Förderung und Tarif wirklich passen)
Wichtig: Ein Bausparvertrag ist kein „Selbstläufer“. In Niedrigzinsphasen wirken Gebühren stärker, und die Ansparverzinsung kann niedrig sein. Deshalb ist der Bausparvertrag Vergleich entscheidend – besonders über die Gesamtkosten und die Zuteilungslogik.
Kriterien im Bausparvertrag Vergleich: so erkennen Sie gute Tarife
Damit Sie Bausparkassen vergleichen können, brauchen Sie klare Kriterien. Die wichtigsten Kennzahlen sehen auf den ersten Blick einfach aus – in der Praxis hängen sie jedoch zusammen. Nutzen Sie diese Erklärungen als „Übersetzer“ für Tarifblätter.
1) Bausparsumme: die Grundlage für alles
Die Bausparsumme ist der Gesamtbetrag, der später zur Verfügung stehen soll – meist als Mischung aus Guthaben und Bauspardarlehen. Achtung: Eine zu hoch gewählte Bausparsumme erhöht oft die Abschlussgebühr und erschwert die Zielerreichung (Ansparleistung, Zuteilung). Wählen Sie die Summe so, dass sie zu Ihrem realen Bedarf passt.
2) Guthabenzins: Rendite in der Ansparphase
Der Guthabenzins bestimmt, wie Ihr angespartes Kapital verzinst wird. In vielen Tarifen ist der Zins niedrig – dadurch werden Gebühren (Abschluss, Kontoführung) im Verhältnis wichtiger. Manche Tarife bieten Bonusmodelle, zum Beispiel wenn Sie später auf das Darlehen verzichten.
3) Darlehenszins: der Preis für die spätere Finanzierung
Der Darlehenszins ist der Sollzins für das spätere Bauspardarlehen. Viele schließen Bausparverträge ab, um sich diesen Zins frühzeitig zu sichern. Entscheidend ist jedoch: Wann Sie das Darlehen nutzen können (Zuteilung) und wie hoch es ausfällt (Bausparsumme minus Guthaben).
4) Abschlussgebühr & Kontoführung: die oft unterschätzten Kosten
Typische Kosten sind die Abschlussgebühr (häufig ein Prozentsatz der Bausparsumme) sowie Kontoführungsgebühren. Gerade bei kleineren Sparraten oder kurzer Laufzeit wirken diese Kosten stark. Im Bausparvertrag Vergleich sollten Sie daher immer auf Gesamtkosten achten – nicht nur auf Zinsen.
5) Ansparphase: Mindestansparsumme, Sparrate und Flexibilität
In der Ansparphase zahlen Sie regelmäßig Beiträge ein. Für die Zuteilung ist meist eine Mindestansparsumme erforderlich (z. B. ein bestimmter Anteil der Bausparsumme). Prüfen Sie:
- Wie hoch ist die Regelsparrate (monatlich)?
- Sind Sonderzahlungen möglich (und kostenfrei)?
- Gibt es Strafen/Regeln, wenn Sie zeitweise weniger zahlen?
- Wie wirkt sich Sparleistung auf Zuteilung und Bewertungszahl aus?
6) Zuteilung & Bewertungszahl: wann bekommen Sie das Darlehen?
Die Zuteilung ist der Zeitpunkt, zu dem der Vertrag „reif“ wird. Viele Bausparkassen arbeiten mit Kennzahlen wie Bewertungszahl. Diese hängt typischerweise von Sparleistung, Dauer und Tarifregeln ab. Im Bausparvertrag Vergleich ist das einer der wichtigsten Punkte, weil er entscheidet, ob Ihr Plan zeitlich aufgeht.
7) Darlehensphase: Tilgungsbeitrag, Sondertilgung, Planungssicherheit
Mit der Zuteilung können Sie das Darlehen nutzen. Dann zählt nicht nur der Zins, sondern auch die Rückzahlung: Tilgungsbeitrag, mögliche Sondertilgung, Laufzeit und Flexibilität. Wer später zusätzlich eine klassische Baufinanzierung nutzt, sollte die Gesamtbelastung immer realistisch rechnen (siehe auch Baufinanzierung).
Angebot prüfen: so vergleichen Sie Bausparverträge sinnvoll
Wer sich für eine Baufinanzierung mit einem Bausparvertrag interessiert, sollte Tarife nicht „nach Gefühl“ auswählen. Es gibt teils deutliche Unterschiede, die sich auf Gesamtkosten, Zuteilungsdauer und Finanzierungsflexibilität auswirken.
Besonders wichtig sind im Bausparvertrag Vergleich die Zinsen und Gebühren (Abschluss, Kontoführung) – aber auch Ansparphase, Zuteilungsregeln, mögliche Bonusmodelle und die Bedingungen der Darlehensphase.
Wenn Sie möchten, können Sie anschließend direkt Unterlagen beim Anbieter anfordern. Nutzen Sie dabei die Checkliste weiter unten – sie verhindert typische Fehlentscheidungen.
Zinsen und Gebühren im Bausparvertrag Vergleich richtig einordnen
Der Vergleich wirkt auf den ersten Blick einfach: Guthabenzins, Darlehenszins, Gebühren. In der Praxis ist es komplexer, weil die Kennzahlen miteinander zusammenhängen. Ein Tarif mit etwas höherem Darlehenszins kann dennoch passen, wenn die Zuteilung schneller gelingt oder die Kostenstruktur besser zu Ihrer Sparleistung passt. Umgekehrt kann ein „günstiger“ Darlehenszins wenig helfen, wenn Sie das Darlehen erst sehr spät nutzen können oder die Abschlussgebühr die Rendite in der Ansparphase deutlich drückt.
Kosten für Kontoführung und Abschluss: so rechnen Sie realistisch
Ein häufiger Kostenblock ist die Abschlussgebühr, die meist als Prozentsatz der Bausparsumme berechnet wird. Zusätzlich kommen Kontoführungsgebühren hinzu (je nach Anbieter und Tarif). Für Sie bedeutet das: Je kleiner Ihre monatliche Sparleistung oder je kürzer die Vertragsdauer, desto stärker wirken Gebühren im Verhältnis.
| Beispiel (vereinfacht) | Was bedeutet das? |
|---|---|
| Bausparsumme: 50.000 € | Die Abschlussgebühr wird häufig prozentual auf diese Summe berechnet. |
| Abschlussgebühr (z. B. 1,0 %) | 500 € einmalig – wirkt sofort, bevor Zinsen überhaupt „arbeiten“ können. |
| Kontoführung (z. B. 30 € p.a.) | Über 10 Jahre wären das 300 € – je nach Tarif/Anbieter abweichend. |
| Fazit | Im Bausparvertrag Vergleich zählt die Gesamtrechnung aus Zins + Kosten + Zuteilungsdauer. |
Bausparvertrag und Ansparphase: Mindestansparsumme, Laufzeit und Regeln
Die Ansparphase ist ein zentraler Bestandteil im Bausparvertrag Vergleich. Während dieser Phase zahlen Sie regelmäßig auf Ihr Bausparkonto ein, bis eine Mindestansparsumme erreicht ist. Je nach Tarif kann das ein erheblicher Anteil der Bausparsumme sein. Die Dauer der Ansparphase hängt von Ihrer Sparrate, möglichen Sonderzahlungen und den Zuteilungsregeln der Bausparkasse ab.
Während der Ansparphase erhalten Sie Zinsen auf das Guthaben (je nach Tarif gering bis höher). Achten Sie auf Flexibilität: Können Sie die Sparrate vorübergehend anpassen? Sind Sonderzahlungen möglich? Gibt es Gebühren, wenn Sie den Vertrag ändern?
Sobald die Mindestansparsumme erreicht ist und die Zuteilungsbedingungen erfüllt sind, kann das Darlehen genutzt werden. Der Vorteil dabei: Die Konditionen (insbesondere der Darlehenszins) sind oft von Anfang an festgelegt. Ob das in Ihrer Situation sinnvoll ist, hängt vor allem vom Zeitpunkt der Nutzung ab.
Insgesamt bietet die Ansparphase die Möglichkeit, langfristig für Bau, Kauf oder Modernisierung zu sparen – wenn Sparrate, Zeitplan und Kostenstruktur zusammenpassen.
Zuteilung verstehen: die wichtigste Stelle im Bausparvertrag Vergleich
Viele Entscheidungen scheitern nicht am Zins, sondern an der Zuteilung. Denn: Ein Bausparvertrag ist nur dann praktisch, wenn Sie das Darlehen (oder die Auszahlung) zu dem Zeitpunkt nutzen können, an dem Sie es wirklich brauchen.
- Zuteilungsreife: Der Vertrag erfüllt Mindestanforderungen (z. B. Mindestguthaben, Mindestlaufzeit).
- Bewertungszahl: Eine interne Kennzahl, die oft mit Sparleistung und Laufzeit steigt (Tarifabhängig).
- Praxis-Tipp: Fragen Sie vor Abschluss immer: „Wie realistisch ist die Zuteilung bei meiner Sparrate – und in welchem Zeitfenster?“
Bausparvertrag Vergleich durchführen: Schritt-für-Schritt
Natürlich ist es kaum möglich, einen Bausparvertrag Vergleich für alle Bausparkassen rein „aus dem Kopf“ zu machen. Mit einer strukturierten Vorgehensweise klappt es jedoch in kurzer Zeit – auch ohne Vergleichsportal.
- Ziel festlegen: Wofür brauchen Sie den Vertrag? (Bau/Kauf/Modernisierung/Anschlussfinanzierung)
- Zeitrahmen festlegen: Wann soll das Geld/Darlehen verfügbar sein?
- Bausparsumme passend wählen: Nicht „zu groß“, sondern passend zum Bedarf (sonst steigen Gebühren).
- Sparrate realistisch planen: Regelsparrate + mögliche Sonderzahlungen + Puffer für Veränderungen.
- Tarifdaten vergleichen: Guthabenzins, Darlehenszins, Abschlussgebühr, Kontoführung, Zuteilungsbedingungen.
- Darlehensphase prüfen: Tilgungsbeitrag, Sondertilgung, Laufzeit, Flexibilität, Gesamtrate.
- Unterlagen anfordern und prüfen: Erst verstehen, dann unterschreiben – besonders ABB (Bedingungen).
Checkliste: Bausparvertrag Vergleich (zum Abhaken)
Diese Checkliste ist bewusst praxisnah. Wenn Sie die Punkte sauber beantworten, vermeiden Sie die häufigsten Fehler beim Bausparen.
- Ziel: Ist klar, ob Sie sparen, finanzieren oder beides wollen?
- Zeitplan: Passt die voraussichtliche Zuteilung zu Ihrem Vorhaben (Jahr/Monat)?
- Bausparsumme: Ist die Summe realistisch (nicht „auf Verdacht“ zu hoch)?
- Ansparphase: Kennen Sie Mindestguthaben, Regelsparrate und Regeln bei Sparpausen?
- Kosten: Abschlussgebühr und Kontoführung sind klar beziffert – inklusive Auswirkungen über die Laufzeit.
- Guthabenzins: Ist die Verzinsung in der Ansparphase nachvollziehbar (inkl. Bonusregeln)?
- Darlehenszins: Passt der Zins zu Ihrem Bedarf und ist er über die Laufzeit fest?
- Darlehensphase: Tilgungsbeitrag, Sondertilgung und Laufzeit sind geprüft.
- Flexibilität: Können Sie Summe/Sparrate anpassen? Was kostet eine Änderung?
- Förderung: Haben Sie geprüft, ob Förderungen möglich sind (und welche Bedingungen gelten)?
Liste und Übersicht der privaten und staatlichen Bausparkassen
In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Bausparkassen, die sich grob in private und staatliche Anbieter (Landesbausparkassen/LBS) gliedern. Nutzen Sie die Listen als Startpunkt – und vergleichen Sie anschließend Tarife mit den Kriterien aus diesem Beitrag.
Private Bausparkassen
Wenn Sie einen Bausparvertrag Vergleich durchführen möchten, finden Sie hier eine Übersicht privater Bausparkassen. Die Anbieter unterscheiden sich nach Tarifwelt, Zuteilungslogik, Gebühren und Darlehensbedingungen. Prüfen Sie immer den aktuellen Status des Neugeschäfts und die konkreten Tarifbedingungen beim Anbieter.
- Aachener Bausparkasse AG
- Alte Leipziger Bauspar AG
- Bausparkasse Mainz AG
- Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
- Debeka Bausparkasse AG
- BHW Bausparkasse AG
- Deutsche Bausparkasse Badenia AG
- Start: Bausparkasse
- Signal Iduna Bauspar AG
- Wüstenrot Bausparkasse AG
Bausparvertrag Vergleich (Beispiel): private Bausparkassen
Stand: 05.08.2025. Die Werte dienen als Orientierung, da Tarife und Konditionen sich ändern können. Prüfen Sie vor Abschluss die aktuellen Konditionen direkt beim Anbieter.
| Bausparkasse | Guthabenzins p.a. | Darlehenszins p.a. | Abschlussgebühr | Mindestbausparsumme | Besonderheiten (Kurz) |
|---|---|---|---|---|---|
| Aachener Bausparkasse AG | 0,10–1,50 % | 1,75–2,95 % | 1,0 % | 10.000 € | Mehrere Tarife (N1–N3, E1–E3) mit flexibler Zinswahl |
| Alte Leipziger Bauspar AG | 0,05–0,50 % | 1,25–2,35 % | 1,0 % | 10.000 € | Tarif AL_Neo mit Klassik, Niedrig und Dynamik |
| Bausparkasse Mainz AG | 0,25 % (Bonus 2–3 %) | 2,99 % | 1,0 % | 10.000 € | ZinsPlus mit Bonusverzinsung bei Darlehensverzicht |
| Bausparkasse Schwäbisch Hall AG | 0,10–0,25 % | 1,45–2,35 % | 1,6 % | 10.000 € | FuchsImmo/FuchsEco mit wählbarem Spar-/Darlehenszins |
| BHW Bausparkasse AG | 0,10 % | 1,00–1,25 % | 1,0 % | 50.000 € (bei Plus) | WohnBausparen Plus mit günstigerem Darlehenszins |
| Debeka Bausparkasse AG | 0,05–0,10 % (+Bonus) | 1,15–2,35 % | 1,0 % | 10.000 € | Bonus bei Darlehensverzicht (z. B. als Prämie auf Sparleistung) |
| Deutsche Bausparkasse Badenia AG | 0,10–0,95 % | 0,95–2,75 % | 1,0 % | 10.000 € | Via Badenia 20 mit ClassicFinanz/QuickFinanz |
| Start: Bausparkasse | 1,60 % | 3,85 % | 1,6 % | 5.000 € | Tarif F7: hoher Guthabenzins, höherer Darlehenszins |
| Signal Iduna Bauspar AG | 0,01–0,40 % | 1,65–2,95 % | 1,0 % | 10.000 € | Tarife F30, F40, F50 mit unterschiedlichen Zinsen |
| Wüstenrot Bausparkasse AG | 0,10–0,35 % | 1,15–2,55 % | 1,0 % | 10.000 € | Wohnsparen Trend, Premium, Komfort, Kompakt |
Staatliche Bausparkassen (LBS)
Die Landesbausparkassen (LBS) sind regional organisiert. Ob als Bauherr, Käufer oder Renovierer – häufig finden Sie Beratung über Sparkassenstrukturen. Hier sind die staatlichen Bausparkassen übersichtlich aufgeführt:
- Bayern LBS
- Hessen-Thüringen LBS
- Nord LBS
- Ost LBS
- Saar LBS
- Schleswig-Holstein-Hamburg LBS
- Südwest LBS
- West LBS
Die einzelnen Anbieter erreichen Sie außerdem zentral über die LBS-Übersichtsseite.
Förderungen beim Bausparen: was Sie im Vergleich berücksichtigen sollten
Förderungen können einen Bausparvertrag deutlich attraktiver machen – allerdings gelten Bedingungen (z. B. Einkommensgrenzen, wohnungswirtschaftliche Verwendung, Sperrfristen). Prüfen Sie daher immer die aktuellen Voraussetzungen. Als Einstieg sind folgende Informationsseiten hilfreich:
- Wohnungsbauprämie: Fragen & Antworten (Verbraucherzentrale)
- Bausparen & Förderung (BMWSB – offiziell)
- Arbeitnehmer-Sparzulage (Bundesfinanzministerium)
Praxis-Tipp: Wenn Sie Förderungen einplanen, achten Sie im Bausparvertrag Vergleich besonders auf Tarife, die zur geplanten Verwendung passen (Bau/Kauf/Modernisierung) und prüfen Sie, welche Nachweise erforderlich sind.
FAQ zum Bausparvertrag Vergleich
Lohnt sich ein Bausparvertrag als Geldanlage?
Das hängt stark von Tarif, Kosten und Förderung ab. In vielen Fällen sind Gebühren und niedrige Guthabenzinsen für reines „Sparen“ unattraktiv. Sinnvoller kann der Vertrag sein, wenn Sie später tatsächlich wohnungswirtschaftlich finanzieren und Förderung nutzen können.
Was ist wichtiger: Guthabenzins oder Darlehenszins?
Beides – aber in unterschiedlichen Situationen. Wenn Sie sicher das Darlehen nutzen wollen, ist der Darlehenszins wichtig. Wenn Sie vor allem sparen, zählen Guthabenzins und Kosten besonders stark. In jedem Fall entscheidet die Zuteilung, ob Ihr Zeitplan aufgeht.
Warum unterscheiden sich Tarife so stark?
Weil Bausparkassen unterschiedliche Tarifmodelle anbieten: schnelle Zuteilung vs. niedriger Darlehenszins, Bonusmodelle bei Darlehensverzicht, unterschiedliche Gebührenlogiken und Spar-/Darlehensrelationen. Deshalb ist ein strukturierter Bausparvertrag Vergleich wichtiger als ein reiner „Zinsvergleich“.
Kann ich einen Bausparvertrag kündigen oder ändern?
Änderungen und Kündigungen sind grundsätzlich möglich, aber es können Bedingungen und Kosten greifen (z. B. Verlust von Bonus, Auswirkungen auf Förderung, Gebühren). Prüfen Sie die Vertragsbedingungen (ABB) und lassen Sie sich Details schriftlich bestätigen.
Weitere Informationen
Diese Links helfen Ihnen, das Thema Bausparen noch besser einzuordnen (unabhängige Orientierung und offizielle Informationen):
- Verbraucherzentrale: Lohnt sich ein Bausparvertrag?
- Finanztip: Bausparvertrag – worauf achten?
- Mehr Grundlagen und Berechnungen finden Sie im Beitrag: Bausparvertrag (Phasen, Zinsen, Bausparsumme).
- Für den größeren Kontext rund um Immobilienfinanzierung: Baufinanzierung – Übersicht.



