Yogalehrer Ausbildung Kosten, Voraussetzungen, Krankenkasse

Lernen Sie in diesem Beitrag mehr zur Yogalehrer Ausbildung. Sie erhalten Informationen zu den Kosten, den Voraussetzungen sowie zu den jeweiligen Verbänden. Sie finden Details zur Ausbildung und zur Zertifizierung der Yogalehrer. Ebenfalls erfahren Sie mehr zu den Krankenkassen sowie der Möglichkeit der Abrechnung.

Yogalehrer Ausbildung Kosten, Voraussetzungen, Krankenkasse, Zertifizierung, Verbände und Abrechnung

Was ist die Yogalehrer Ausbildung?

Die Yogalehrer Ausbildung ist sehr unterschiedlich, was Inhalte und Zeitaufwand angeht. Sie kann zwischen vier Wochen und vier Jahren dauern, je nachdem welche Schule sich der künftige Yogi aussucht. Das gleiche gilt für die Kosten, welche ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen können. Es führen nicht nur viele Wege nach Rom, sondern auch zu einem Zertifikat als Yogalehrer. Wobei dieser Begriff nicht geschützt ist. Jeder, der einen Kurs absolviert hat oder sich als Autodidakt Kenntnisse angeeignet hat, kann sich Yogalehrer nennen. Allerdings wird nicht jeder Yogalehrer automatisch von der Krankenkasse anerkannt. Dafür bedarf es bestimmter Voraussetzungen, welche Sie hier kennen lernen werden.

Die Yoga Berufsverbände

Zu den beiden größten Anbietern zählen zwei Verbände. Der erste Verband ist der Yoga Vidya Lehrer, BYV e.V.. Weiterhin gibt es den Verband der Yogalehrenden in Deutschland, BDY e.V.. Daneben gibt es eine kaum überschaubare Vielzahl kleiner Schulen und Zentren, die von Flensburg bis Konstanz ihre Kurse anbieten.

Die Voraussetzungen vom BDY für die Yogalehrer Ausbildung

Die Voraussetzungen, um Yogalehrer zu lernen, sind recht unterschiedlich. Der BDY e.V. erwartet ein Mindestalter von 25 Jahren, gute Allgemeinbildung sowie Erfahrung mit Menschen. Weiterhin eine mindestens dreijährige Praxis in Yoga, die unter Anleitung eines Yogalehrers stattgefunden hat. Die Ausbildung erfolgt nebenberuflich, geht über vier Jahre und umfasst 720 Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Prüfung dürfen die Absolventen den Titel Yogalehrer BDY/EYU tragen. Dieser Name gilt als Marke und ist im Patentamt registriert.

Die BYV Yogalehrer Ausbildung und deren Voraussetzungen

Die Voraussetzungen für die Yogalehrer Ausbildung beim BYV e.V. sind Kenntnisse der Philosophie und in den Asanas. Um als qualifizierter Yogalehrer von den Krankenkassen anerkannt zu werden, gelten allerdings auch hier die entsprechenden Voraussetzungen. Beim BYV e.V. kann der künftige Yogalehrer wählen zwischen einem vier Wochen Crashkurs mit zwölf Stunden Unterricht täglich oder einer zwei- oder dreijährige Ausbildung wählen, um wirklich ein guter Yogalehrer zu sein. Die zweijährige Ausbildung basiert auf einer Woche Intensivkurs, danach folgen zehn Wochenenden. Die dreijährige Ausbildung besteht aus jährlich sieben Wochenenden und einer Intensivwoche.

Die Zertifizierung und die Prüfung

Nach Ablauf der Yogalehrer Ausbildung erfolgt am Ende eine schriftliche Prüfung. Danach erhält der neue Yogalehrer sein Zertifikat. Außerdem bietet der BYV einen Studiengang in Acharya und Visharada an. Beide beschäftigen sich intensiv mit dem spirituellen Weg des Yoga. Daneben gibt es auch spezielle Kurse etwa zum Meditationslehrer oder zum spirituellen Coach.

Die Kosten der Yogalehrer Ausbildung

Auch die Kosten für eine Yogalehrer Ausbildung differieren. Diese können je nach Dauer zwischen 2000 und 8000 Euro liegen. Hinzu kommen noch die Gebühren für die Prüfung.

Die Zahlung in Raten ist möglich

Die Schulen bieten die Zahlung in Raten an. Die Verbände stellen am Ende der erfolgreichen Prüfung eine Bestätigung für die Teilnahme aus. Die Krankenkassen, die Yogakurse fördern, erstatten im Rahmen der Prävention, einen Teil der Gebühren für den Kurs. Auch vom Staat werden Weiterbildungen für Berufstätige gefördert, so dass sich Nachfragen lohnen kann.

Abrechnung mit der Krankenkasse

Da viele Patienten heute aber präventiv oder aus akuten gesundheitlichen Gründen Yogakurse belegen wollen, bezuschussen die Krankenkasse solche Kurse. Allerdings schreiben die gesetzlichen Krankenkassen eine Mindestanzahl von Stunden vor. Erst dann kann ein Yogalehrer anerkannt werden und somit die Leistung abrechnen.

Anerkennung durch die Krankenkassen

So haben die Krankenkassen Leitlinien für die Anerkennung entwickelt, um ein Minimum an Qualität zu gewährleisten. Die Krankenkassen bestehen daher auf einer mindestens zweijährigen Ausbildung des Yogalehrers, die auch medizinische Grundlagen vermittelt. Dazu zählen:

  • Psychosomatik,
  • Anatomie,
  • Physiologie
  • und Atmung.

Außerdem müssen künftige Yogis eine Grundqualifikation mitbringen, also gesundheitlich verwandte Berufe ausüben. Dazu zählen:

  • Psychologen
  • Pädagogen
  • Wissenschaftler Gesundheit
  • Sportlehrer
  • Physiotherapeuten
  • Sozialarbeiter
  • Heilpädagogen

Dann genehmigen die Kassen in der Regel einen Yogakurs jährlich für ihre Versicherten.

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