Welche Möglichkeiten der Umschulung gibt es?

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Umschulungsmöglichkeiten

Grundlegend gibt es drei Arten der Umschulung, die schulische, die betriebliche und die überbetriebliche Umschulung, welche nachfolgend nochmals unterschieden werden. Bei der überbetrieblichen Umschulung wird ein berufsbezogenes Langzeitpraktikum absolviert. Insbesondere Bildungsträger bieten solche Umschulungsmaßnahmen an. Die Praktikumsphase wird dann bei Betrieben bzw. Unternehmen in der umlegenden Region durchgeführt. Der schulische Unterricht wird von dem jeweiligen Bildungsträger vermittelt. Die betriebliche Umschulung wird gefördert, in dem der Umzuschulende einen Umschulungsvertrag mit dem ausbildenden Unternehmen schließt. Das Unternehmen zahlt für gewöhnlich die tarifliche Ausbildungsvergütung und der jeweilige Träger (Arbeitsagentur, Jobcenter, Gesetzliche Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft) den Ausgleich zu dem was dem Umzuschulenden vom Gesetz zusteht. Die theoretischen Inhalte werden durch die Berufsschule abgebildet. Die schulische Umschulung – Dies betrifft Berufe die vorwiegend an Berufsfachschulen ausgebildet werden. Die Praxisphase wird jedoch auch durchgeführt. Die Schulen selbst zahlen jedoch keine Ausbildungsvergütung, sondern es entstehen eher zusätzlich Kosten für die Ausbildung.