Virtuelle Kreditkarte im Vergleich, Unterschied, Kosten & Merkmale

WeiterbildungOnline lernenKreditKreditkarten – Virtuelle Kreditkarte im Vergleich, Unterschied, Kosten und Merkmale

Hier lernen Sie mehr zum Thema virtuelle Kreditkarte sowie zu den wichtigsten Merkmalen, dem Nutzen dieser Kartenart und dem Unterschied zur klassischen Plastikkarte. Zusätzlich finden Sie eine Checkliste für Ihren Kreditkartenvergleich und einen Vergleich mit 5 Anbietern, damit Sie schneller die passende Lösung auswählen.

Wichtig: Der Begriff „virtuelle Kreditkarte“ wird im Alltag oft für digitale Karten (z. B. Visa/Mastercard) genutzt – je nach Anbieter kann es sich technisch um eine Debit-, Prepaid- oder echte Kreditkarte handeln. Entscheidend ist, ob Sie eine digitale Kartennummer für Online-Zahlungen und Wallets (Apple Pay/Google Pay) erhalten.

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Virtuelle Kreditkarte

Kurzüberblick: Das bringt Ihnen eine virtuelle Kreditkarte

  • Schnell startklar: digitale Kartendaten in der App – oft sofort nutzbar.
  • Mehr Sicherheit: Online-Zahlungen ohne physische Karte, teils mit wechselnden Kartendaten.
  • Mehr Kontrolle: Limits, Sperren, Push-Benachrichtigungen – je nach Anbieter.
  • Ideal für Online-Shopping: besonders praktisch für Shops, Abos, Reisen, Software und Dienste.

Was ist eine virtuelle Kreditkarte?

Eine virtuelle Kreditkarte ist eine digitale Kartenversion, bei der Sie statt einer Plastikkarte eine Kartennummer, ein Ablaufdatum und eine Prüfnummer (CVC/CVV) in Ihrer App erhalten. Damit können Sie online bezahlen – und oft auch im stationären Handel, wenn Sie die Karte in eine Wallet wie Apple Pay oder Google Pay einbinden.

Je nach Anbieter bekommen Sie entweder:

  • eine virtuelle Karte zusätzlich zur physischen Karte (praktisch als „Online-Karte“),
  • eine digitale Karte ohne Plastikkarte (vollständig virtuell),
  • oder mehrere virtuelle Karten, z. B. für verschiedene Zwecke (Einkauf, Abos, Reisen).

Unterschied zwischen Plastikkarte und virtueller Kreditkarte

Im Kern erfüllen beide Varianten denselben Zweck: Sie bezahlen mit Kartendaten. Der Unterschied liegt vor allem in Bereitstellung, Sicherheit und Bedienung. Die folgende Tabelle hilft bei der Einordnung:

KriteriumPlastikkarteVirtuelle Kreditkarte
Formphysische Kartedigitale Kartendaten in App/Wallet
Startoft Versand abwartenhäufig sofort nutzbar
Einsatzonline + vor Ort + ATM (je nach Karte)online; vor Ort oft via Wallet möglich
SicherheitRisiko bei Verlust/Diebstahlkein Verlust der Karte möglich; teils zusätzliche Schutzfunktionen
Kontrolleabhängig vom Anbieterhäufig sehr gute App-Steuerung (Limits, Sperren, Benachrichtigungen)

So nutzen Sie eine virtuelle Kreditkarte in der Praxis

Die Anwendung ist einfach – entscheidend ist, dass Sie Ihre Kartendaten geschützt behandeln. In der Praxis gehen Sie meist so vor:

  1. App/Online-Konto einrichten (Identifikation, Konto anlegen). Mehr dazu: Online-Konto eröffnen.
  2. Virtuelle Karte aktivieren (Kartendaten werden angezeigt oder automatisch erstellt).
  3. Online zahlen: Kartennummer + Ablaufdatum + CVC/CVV eingeben.
  4. Wallet einrichten (optional): Apple Pay/Google Pay aktivieren, dann auch kontaktlos zahlen.
  5. Ausgaben überwachen: Push-Meldungen, Kategorien, Limits – je nach Anbieter.

Merkmale und Kriterien: Darauf sollten Sie achten

Ob eine virtuelle Kreditkarte für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Prüfen Sie insbesondere diese Kriterien:

1) Kartentyp: Kredit, Debit oder Prepaid

Viele virtuelle Karten funktionieren wie eine Prepaid-Kreditkarte oder Debitkarte. Das bedeutet: Sie können nur das ausgeben, was als Guthaben bzw. Kontostand verfügbar ist. Echte Kreditkarten erlauben dagegen einen Kreditrahmen – das ist je nach Anbieter und Bonität unterschiedlich.

2) Sicherheit: Schutzfunktionen in App und Checkout

Achten Sie auf App-Funktionen wie Kartensperre, Transaktionslimits, Benachrichtigungen und (wenn verfügbar) zusätzliche virtuelle Karten für Abos. Sinnvoll sind außerdem moderne Checkout-Verfahren wie 3D Secure, um Online-Zahlungen abzusichern.

3) Kosten: Wo Gebühren entstehen können

Virtuelle Karten wirken oft günstig, dennoch können Gebühren anfallen – z. B. für Aufladen, Währungsumrechnung, Kartenausstellung im Premium-Tarif oder Inaktivität. Unten finden Sie eine übersichtliche Gebührenliste.

4) Nutzung: Nur online oder auch vor Ort?

Viele virtuelle Karten sind ideal für Online-Zahlungen. Einige Angebote sind zusätzlich über Wallets im Alltag nutzbar. Wenn Sie Bargeld benötigen (ATM), brauchen Sie meist eine physische Karte – oder eine andere Lösung.

Sicherheit: So schützen Sie sich bei virtuellen Kreditkarten

Virtuelle Kreditkarten sind in vielen Fällen sicher, weil Sie keine Plastikkarte verlieren können und häufig mehr App-Kontrolle erhalten. Dennoch gelten die klassischen Regeln für sichere Online-Zahlungen:

  • Kartendaten nicht weitergeben und nicht in unbekannten Formularen speichern.
  • Seriöse Shops nutzen, auf HTTPS achten und Bewertungen prüfen.
  • Push-Benachrichtigungen aktivieren, damit Sie ungewollte Zahlungen sofort sehen.
  • Phishing vermeiden (z. B. gefälschte Login-Seiten). Praxisnahe Hinweise finden Sie beim BSI: Online einkaufen – sicher bezahlen.

Zusatz-Tipp: Für Online-Abos ist eine separate virtuelle Karte sinnvoll, damit Sie bei Bedarf nur diese Karte sperren oder ersetzen müssen – statt die Hauptkarte.

Kosten und Gebühren: Das sollten Sie im Blick behalten

Die Kosten hängen vom Anbieter und Tarif ab. Viele virtuelle Kreditkarten starten günstig, aber es gibt typische Gebührenmodelle. Nutzen Sie diese Übersicht als Check:

GebührentypTypisches BeispielWorauf Sie achten sollten
Grundgebührkostenlos oder TarifgebührLeistungen vergleichen (virtuelle Karten, Limits, Support)
AufladegebührGebühr je EinzahlungWelche Methoden sind kostenlos (Überweisung, Karte, etc.)?
WährungsumrechnungAufschlag bei FremdwährungenReisen/Online-Shops in Fremdwährung: Wechselkurs prüfen
InaktivitätGebühr bei NichtnutzungKleingedrucktes lesen, ggf. Karte kündigen
ZusatzfunktionenPremium für mehrere KartenNur zahlen, wenn Sie die Features wirklich nutzen

Die Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter, sodass Sie im Vorfeld einen Vergleich durchführen sollten.

Virtuelle Kreditkarte im Vergleich: 5 Anbieter im Überblick

Im Folgenden finden Sie 5 Anbieter, die virtuelle Karten (digitale Kartendaten) anbieten oder in Verbindung mit Wallets bereitstellen. Die Konditionen ändern sich regelmäßig – nutzen Sie daher die Tabelle als Orientierung und prüfen Sie anschließend die Details beim Anbieter.

AnbieterTypischer KarteneinsatzStärken in der PraxisHinweis
Revolut
Website
Online + Wallet (je nach Tarif/Region)App-Steuerung, schnelle EinrichtungTarife und Leistungen prüfen
Wise
Website
Online + Wallet (je nach Land)Übersichtliche Ausgaben, internationale NutzungLeistungsumfang je Region
bunq
Website
Online + WalletMehrere Karten/Unterkonten (tarifabhängig)Tarifdetails vergleichen
Skrill
Website
Online-ZahlungenVirtuelle Prepaid-Lösung für Online-ShoppingOffline/ATM je nach Produkt eingeschränkt
Neteller
Website
Online-ZahlungenDigitale Zahlungs-Lösung mit KartenfunktionVerfügbarkeit/Details prüfen

Anbieter-Seiten direkt öffnen

So vergleichen Sie Anbieter richtig

Ein guter Vergleich besteht nicht nur aus „kostenlos oder nicht“. Prüfen Sie immer:

  • Gebühren: Grundgebühr, Aufladen, Fremdwährung, Inaktivität.
  • Nutzung: Online-only oder auch via Wallet im Geschäft?
  • Kontrolle: Limits, Sperre, Push-Meldungen, Zusatzkarten.
  • Support: Erreichbarkeit, Sperrservice, Reklamation.
  • Akzeptanz: Visa/Mastercard, Länder, Händler.

Wenn Sie eher eine Karte mit Guthaben suchen, kann eine Prepaid-Kreditkarte für Sie die bessere Wahl sein. Wollen Sie dagegen einen Kreditrahmen, prüfen Sie die Konditionen klassischer Kreditkarten (Zinsen, Teilzahlung, Gebühren).

Virtuelle Kreditkarte: Kartendaten und Ablaufdatum

Bezahlt der Inhaber mit seiner virtuellen Kreditkarte, muss er meist die Kartennummer, das Ablaufdatum und die Prüfnummer eingeben. Einige Anbieter setzen zusätzlich auf Sicherheitsverfahren (z. B. 3D Secure oder appbasierte Freigaben). Je nach Produkt können Kartendaten auch regelmäßig wechseln – das erhöht die Sicherheit bei Online-Shops, wenn Kartendaten abgegriffen werden.

Fazit zur virtuellen Kreditkarte

Eine virtuelle Kreditkarte ist besonders praktisch, wenn Sie häufig online einkaufen, Abos verwalten oder Ihre Zahlungen über eine App stärker kontrollieren möchten. Achten Sie auf den Kartentyp (Kredit/Debit/Prepaid), auf mögliche Gebühren und auf Sicherheitsfunktionen wie Sperren, Limits und Benachrichtigungen. Für den besten Überblick nutzen Sie die Checkliste im Kreditkartenvergleich.

Kreditkarten Vergleich

Virtuelle Kreditkarte vergleichen - Checkliste und Vorlage für unabhängigen kostenlosen Vergleich
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Einen unabhängigen und kostenlosen Kreditkarten Vergleich können Sie mit dieser Checkliste selbst durchführen. Folgende Themen sind dabei berücksichtigt:

  • Die Gebühren oder Kosten
  • Die Sicherheit
  • Der Umgang bei Verlust der Karte
  • Die Anzahl der Akzeptanzstellen
  • Die Zusatzleistungen durch Partnerschaften und mehr

Hier lernen Sie weitere Kreditkarten mit verschiedenen Ausstattungen sowie Merkmalen kennen, damit Sie besser einen Vergleich durchführen können.


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