Business Intelligence Management, Ziel, Zyklus, Phasen, Voraussetzungen

Management und Führungskräfte – Sie lernen hier mehr über das BI, die Business Intelligence im Management. Sie erfahren mehr zu den Zielen, dem BI-Zyklus, den einzelnen Phasen sowie zu den Voraussetzungen der Integration in das Unternehmen.

Rationales Management mit Business Intelligence Ziele, Zyklus, Phasen und Voraussetzung der Integration

Rationales Management mit Business Intelligence Ziele, Zyklus, Phasen und Voraussetzung der Integration
Management Business Intelligence, Ziel, Zyklus, Phasen, Voraussetzungen

Das BI, die Business Intelligence im Management findet man vorwiegend in der IT-Branche vor. Es bezeichnet den intelligenten Einsatz von den Technologien, der Software, den Individual-Anwendungen und den Betriebsabläufen beziehungsweise Geschäfts- oder IT-Prozessen.

Die Ziele von Business Intelligence

Das Ziel von Business Intelligence ist es das Management rationaler zu machen. Weiterhin schnellere Entscheidungen treffen zu können sowie die Daten eines Unternehmens zu wirklichen Informationen zu machen, welche die Entscheidungsprozesse unterstützen.

Der Business Intelligence Zyklus

Der Business Intelligence Zyklus beschreibt die immerwährende Verbesserung von Unternehmen, ähnlich wie im Qualitätsmanagement die Evaluation.

Die einzelnen Phasen der BI

Dieser Business Intelligence Zyklus besteht aus 4 Teilprozessen beziehungsweise Phasen:

  • der Analyse,
  • der Erkenntnis,
  • der Handlung
  • und dem Messen beziehungsweise dem Kontrollieren der Ergebnisse.

Die Analysephase – Was ist innerhalb und außerhalb des Unternehmens wichtig?

In der Analysephase geht es um die Analyse dessen, was für alle Beteiligten im und außerhalb des Unternehmens wichtig ist. Dazu gehören auch das sogenannte mentale Modell und die Visionen der Führungsebene beziehungsweise des Unternehmers. Somit gehört zur Analysephase das grundlegende Geschäftsmodell. Aber auch die Möglichkeit der Phantasie freien Lauf zu lassen und neue Ideen zu entwickeln. Gut geeignet ist dafür die Kreativitätstechnik des Brainstormings.

Die Erkenntnisphase – Die operativen, taktischen und strategischen Erkenntnisse

Die gewonnen Erkenntnisse im Business Intelligence Zyklus können operativ, taktisch oder strategisch angelegt sein.

Zu den operativen Erkenntnissen könnte die Klärung der Ursache für unterschiedliche Absatzzahlen innerhalb einer Periode, im Vergleich mit der Periode des Vorjahres sein. 

Die taktischen und strategischen Erkenntnisse besitzen einen längeren Zeitraum (ca. 1 – 5 Jahre oder länger) und bilden somit oftmals die Vision oder die Grundidee des Unternehmens. Somit ist es eine Aufgabe des BI diese Visionen oder die Grundideen mit Fakten, Daten oder Informationen zu versorgen. Diese liefern Beweise, so dass das strategische Konzept funktionieren kann.

Die Handlungsphase unterstützt den Entscheidungsprozess

Im Handlungsteil geht das darum den Entscheidungsprozess zu unterstützen. Die aus der Analyse gewonnen Erkenntnisse werden, mit Unterstützung der erhaltenen Informationen, ausprobiert beziehungsweise in die betrieblichen Prozesse integriert. Damit soll mit kurzen Feedbackschleifen der Erfolg besser zu sehen sein. Im Anschluss werden die Ergebnisse in der Messphase durch Kennzahlen mit Aussagekraft untermauert.

Die Messphase – Der Einsatz von KPI, den Key Performance Inidicator messen den Erfolg der Unternehmung

Wie schon erwähnt besteht die Messphase aus Kennzahlen, welche jedoch speziell auf das Unternehmen entwickelt sind. Diese Kennzahlen werden im Business Intelligence als KPI bezeichnet, das bedeutet Key Performance Indicator. Diese KPIs berücksichtigen das wirklich Wichtige, welches in der Analyse und Erkenntnisphase aufgestellt oder herausgefunden wurde. Somit ist der Erfolg messbar. Gleichzeitig dient die Auswertung der bisherigen Handlungen dem nächsten BI Zyklus.

Die Voraussetzungen für die Integration eines erfolgreiches Business Intelligence

Grundsätzlich müssen drei Hauptgruppen unterschieden werden. Zum einen

  • die Technologie,
  • das einzusetzende Personal und
  • die zu Grunde liegende Unternehmenskultur

diese dienen als Voraussetzung für das Business Intelligence.

Die technologischen Voraussetzungen

Zu den technologischen Voraussetzungen zählt insbesondere die Netzwerktechnik, die Rechenleistung sowie das Speichern der Informationen auf geeigneten Datenträgern. Weiterhin die Steigerung der Interoperabilität durch Standardsoftware und Hardware. Ebenfalls gehört eine effiziente Business Intelligence Software oder ein BI System dazu.

Die personellen Voraussetzungen

Am Anfang ist es wichtig, dass die Mitarbeiter, die sich am BI Zyklus beteiligen, diesen auch Leben. Auf keinen Fall dagegen arbeiten. Dies gilt vom Manager angefangen bis hin zum Sachbearbeiter.

Die Anforderungen an die Mitarbeiter

Die gewonnen Daten beziehungsweise ausgewerteten Informationen müssen richtig interpretiert werden. Deswegen ist der Faktor Mensch oder Mitarbeiter weiterhin der wichtigste Faktor bei der Integration von Business Intelligence. 

Ein Unternehmen braucht für diese Zweck Mitarbeiter die offen sind für neue Technologien. Ihr Know-How mit in das System einbringen und experimentierfreudig sind. Darüber hinaus muss die Unternehmensleitung fähig sein sich mit dem Markt zu verändern. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, so wird das Business Intelligence sicherlich zum Erfolg beitragen.

Die Voraussetzungen, welche an das Unternehmen gerichtet sind

Das Unternehmen ist weiterhin abhängig von seiner Unternehmenskultur und sollte insbesondere folgende Kriterien oder Voraussetzungen erfüllen:

  • Der Zugang zu den Informationen sollte einfach sein.
  • Der Zugang zu den Daten sollte zentral erfolgen und der Zugriff auf alle Standortdaten und Bereichsdaten sollten verfügbar sein.
  • Das Business Intelligence muss im Unternehmen Aufmerksamkeit finden. Nur so kann die Analysephase und Erkenntnisphase das ganze Unternehmen erfasst.
  • Die Mitarbeiter sollten in der Lage sein Ihre Erkenntnisse zu veröffentlichen und anderen mitzuteilen.
  • Sie sollten auf eine fakten basierte und rationale Grundlage Wert legen.
  • Die Fehlertoleranz ist erlaubt und gehört zu einem erfolgreichen Experimentieren dazu.

Veränderung lebt von Handlung

Wie bei jeder Veränderung, muss die Veränderung in die Tat umgesetzt werden. Es nützt nichts, wenn die Veränderung durch BI oder der Einführung von BI-Systemen nur diskutiert wird. Hier weisen wir nochmals darauf hin, das BI in ein Unternehmen nur durch Handlung integrierbar ist. Weiterhin können hohe Kosten durch die Integration in die Unternehmung entstehen.

Fallstudien

Lesen Sie hierzu auch diese Fallstudien des Internationalen Vereins für Business Intelligence und Data Warehousing.