Motivation Sport und Fitness Tipps, Motivation lernen

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Motivation Sport und Fitness

Motivation Sport und Fitness kostenlos online Tipps - Motivation lernen
Motivation Sport und Fitness kostenlos online Tipps – Motivation lernen

Motivation Sport und Fitness. Lernen Sie motiviert zu sein für die Bereiche Sport und Fitness. Fit und sportlich in den Sommer, das ist fast jedes Jahr unter den guten Vorsätzen zu finden. Doch wer kennt ihn nicht, den Schweinehund, der so gar keine Lust auf diese Pläne hat. Geht man seine sportlichen Ziele jedoch methodisch an, hat selbst der lustlose Schweinehund keine Chance. Hier erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Motivation stärken und steigern können.

Motivationshintergrund

Beginnen sollte man mit dem ganz persönlichen Motivationshintergrund. Warum möchte man gerade dieses Ziel erreichen? Was wird sich dadurch zum Positiven verändern? Es ist wichtig, dass man diesen Hintergrund individuell für sich selbst formuliert. Für den einen ist die Anerkennung von außen der Grund, andere möchten endlich wieder in ein bestimmtes Kleidungsstück passen und wieder andere wollen Gesundheit und Wohlbefinden auf Vordermann bringen. Natürlich kann der Motivationshintergrund auch eine Kombination aus vielen verschiedenen Teilaspekten sein.

SMART-Methode

Wenn man weiß, was man erreichen will, ist die richtige Formulierung des Ziels einer der Schlüssel zum Erfolg. Der einfachste Weg dort hin führt über die SMART-Methode. Demnach sollten Ziele folgendermaßen formuliert und lebbar sein:

  • S – Spezifisch (Klar und unmissverständlich ausformuliert)
  • M – Messbar (Es sollte dokumentierbare „Beweise“, wie zum Beispiel den Körperumfang oder das Gewicht geben, an deren Verlauf das Erreichen des Ziels sichtbar wird)
  • A – Attraktiv (Das Ziel sollte positiv formuliert sein und im besten Fall Vorfreude auf das Ergebnis erzeugen)
  • R – Realistisch (Das Ziel sollte so gesteckt sein, dass es ohne übermäßigen Frust erreichbar ist)
  • T – Terminiert (Ein konkreter Termin zum Erreichen des Ziels vermeidet, dass es immer wieder ver- und hinausgeschoben wird)

sein. Hat man sich so ein „smartes“ Ziel gesetzt, sollte man sich regelmäßig die Zeit nehmen und dieses Ziel vor dem geistigen Auge visualisieren. Dabei kann man sich in den Gedanken einfühlen, wie es sein wird, wenn man alles geschafft und erreicht hat. Damit wird die innere Einstellung schon auf den Erfolg geprägt und mit der Zuversicht und dem Glauben an sich selbst wird jedes Ziel leichter zu erreichen sein. Mehr Informationen zur SMART-Methode im Selbstmanagement und Zeitmanagement erhalten?

Tipps und Voraussetzungen

Hier erhalten Tipps und Beispiele, wie Sie die Motivation für Sport und Fitness aufrechterhalten können. Die Tipps beruhen zum Teil auf der Hinweg- oder Hinzu-Motivation bzw. der intrinsischen und extrinsischen Motivation.

Feste Termine

Damit die Trainingseinheiten nicht ein vager Plan im Hinterkopf bleiben, ist es sinnvoll, sich feste Termine zu machen. Die kann man ruhig mit allen anderen Pflichtterminen in den Kalender eintragen und sie ernst nehmen. Man sollte sehen, dass man beim Training genauso pünktlich nach Plan erscheint wie bei einem Arzttermin.

Zusammen trainieren

Training zusammen mit anderen macht nicht nur mehr Spaß, man möchte auch Verabredungen mit Trainingspartnern nicht ohne einen echten Grund absagen. Vorgeschobene Ausreden lässt man seltener gelten, wenn man dafür jemanden versetzen muss.

Freunde und Kollegen

Manchen hilft es, sozialen Druck aufzubauen, indem Kollegen und Freunde von den guten Vorsätzen erfahren. Das kann helfen, in der Kantine eher zu Salat als zu Pommes zu greifen, um Blicken und Nachfragen aus dem Weg zu gehen. Dadurch kann man gleichzeitig auch Lob und Anerkennung für erste Erfolge ernten, die zu weiteren Leistungen anspornen.

Vorbereitungen für Sport und Fitness

Wenn man allerdings einen inneren Schweinehund hat, dem das als Motivation nicht ausreicht, kann man diesen auch anders austricksen. Zum Beispiel, indem man die fertig gepackte Sporttasche bereit stellt, ein gesundes Lunchpaket auf die Arbeit mitnimmt und so direkt nach Feierabend zum Sport fährt. Bei einem Umweg in die Wohnung können Couch und Fernseher eine enorme Anziehungskraft entwickeln und so geht man dieser einfach direkt aus dem Weg.

Spaßfaktor und Belohnungen

Hier finden Sie weitere Tipps und Beispiele, welche den Spaßfaktor und Belohnungen berücksichtigen, um die Motivation zu fördern.

Richtige Sportart auswählen

Um für Sport und Fitness motiviert zu sein, sollte man die richtige Sportart für sich finden. Wenn man nicht gerne joggt, wird es immer eine Qual sein, sich zum Joggen zu zwingen. Es ist mit Sportarten, die Freude bereiten, deutlich einfacher durchzuhalten.

Fit werden kann man mit einer Vielzahl von Trainingsarten: Schwimmen, Kraftsport, Kampfsport, Radfahren, Ballsport und vielen mehr. Wenn der gewählte Sport nach einer Weile eintönig wird, tut oft Abwechslung gut.

Individueller Trainingsplan

Ein auf den individuellen Trainingsstand abgestimmter Trainingsplan sorgt für strukturierte und erfolgsorientierte Einheiten. Der Plan sollte intensiv, aber nicht überfordernd sein. Frustration und Überreizung sind die Folgen von Plänen, die nicht auf die eigene Fitness abgestimmt sind.

Teilziele, Meilensteine setzen

Bei ambitionierten Zielen sind Teilziele hilfreich, damit auch zwischendurch Erfolge gefeiert werden können. Für das Erreichen von Teilzielen kann man sich mit Belohnungen motivieren, diese sollten allerdings nicht dem finalen Ziel widersprechen. Wenn man abnehmen möchte, wäre eine Sahnetorte eine eher widersprüchliche Belohnung. Die Erfolge zwischendurch sind zum Dranbleiben wichtig.

Im Bereich Fitness und Sport sollte man die sogenannten „non-scale-victories“ nicht außer Acht lassen. Ein positives Körpergefühl, bessere Haltung und Fitness oder weniger Schmerzen gehören dazu.

Erfolge dokumentieren

Das Dokumentieren von Erfolgen ist für manche auch ein antreibender Faktor. Das kann man in einem Trainingsbuch machen oder mit einer der vielen Fitness-Apps. Diese können Schritte zählen und eine Übersicht über bisherige Leistungen mit einer ansprechenden Erfolgskurve aufzeigen. So wird auch der Fortschritt genau festgehalten und die Effektivität des Trainingsplans kann besser analysiert werden.

Willenskraft kanalisieren

Fällt es einmal besonders schwer, sich aufzuraffen, sollte man sich vor Augen führen, dass man nur für einen kurzen Moment alles an Willenskraft kanalisieren muss um sich auf den Weg zum Sport zu machen. Ist man erst einmal unterwegs, ist die größte Hürde schon überwunden. Wenn man schon mitten im Workout steckt und die Anstrengung Überhand nimmt, kann es helfen, den Fokus von den Beschwerden auf anderes zu lenken.

Schwere Beine, Schweiß und Anstrengung können in den Hintergrund rücken, wenn man versucht, die Gedanken schweifen zu lassen. Es kann befreiend und meditativ wirken, den Kopf frei zu machen und sich in den Bewegungsabläufen zu verlieren. Sollte man sich in der Natur bewegen, kann man sich auf die Geräusche und Gerüche konzentrieren, auf die frische Luft, den Wind und alles, was einen umgibt. Treibende Musik aus dem eigenen Lieblingsgenre ist auch ein großer Motivator.

Fazit

Am Ball zu bleiben ist Arbeit und das bleibt auch beim Sport und Fitness so. Am besten ist es, für Spaß und Abwechslung zu sorgen, die positiven Effekte zu dokumentieren und immer zu reflektieren, warum man das gesteckte Ziel erreichen möchte. Mit der Zeit kann man ein ausgewogenes Verhältnis von Anspruch und Gelassenheit finden, das keinen Stress und Druck auslöst, aber trotzdem genug Ansporn bietet. Teilziele und ein Belohnungssystem können dabei helfen.

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