Vorstellungsgespräch Offenbarungspflichten lernen – Was gehört dazu?

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Vorstellungsgespräch Offenbarungspflichten – Muss der Bewerber bestimmte Sachverhalte offenlegen?

Vorstellungsgespräch Offenbarungspflichten - Was gehört dazu?
Vorstellungsgespräch Offenbarungspflichten – Was gehört dazu?

Der Bewerber hat eine Offenbarungspflicht und muss spätestens beim Vorstellungsgespräch, auch ohne Verlangen des Arbeitgebers, Informationen preisgeben. Dazu gehören:

Offenbarungspflichten

  • Der Bewerber hat Kenntnis davon, dass er zu Beginn des Arbeitsverhältnisses verhindert sein wird. Es kann zum Beispiel sein, dass der Bewerber weiß, dass eine Krankheit oder eine Kur ihn daran hindern wird, die Arbeit anzutreten.
  • Die Bewerberin ist schwanger und kann dadurch die Arbeitsleistung nicht erbringen. Bei dieser Pflicht entstehen immer wieder rechtliche Problemsituation. Generell gilt hierbei die Rechtsprechung zu beachten. In der Regel ist die Frage nicht zulässig, wegen eines Urteils des Europäischen Gerichts.
  • Ein Bewerber der schwerbehindert ist, die Arbeitsleistung nicht erbringen kann und dies weiß.
  • Wenn der Bewerber einem zu Beginn der neuen Tätigkeit rechtswirksamen Verbot des Wettbewerbs unterliegt.

Diese Offenbarungspflichten werden oftmals auch mit einem Personalfragebogen überprüft. Sie werden dann dazu veranlasst die richtigen Angaben auf diesem Dokument auszuführen.

Lesen Sie dazu auch die zulässigen und unzulässigen Fragen im Vorstellungsgespräch. Hier erhalten Sie mehr Informationen zu anderen Themen im Bewerbungsprozess und speziell zu den offen zulegenden Pflichten.

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