Strategische Personalentwicklung Trends, Risiken und Mitarbeiterbindung

Bildung – Personalentwicklung – Strategische Personalentwicklung Trends, Risiken und Mitarbeiterbindung

Die strategische Personalentwicklung

Strategische Personalentwicklung Trends, Risiken und Mitarbeiterbindung
Strategische Personalentwicklung Trends, Risiken und Mitarbeiterbindung

Die strategische Personalentwicklung beschreibt die langfristigen Maßnahmen, um die eigenen Mitarbeiter so auszubilden, dass Sie für die Zukunft die nötigen Kompetenzen besitzen, um Ihre Arbeit zukunftsorientiert ausführen zu können. In diesem Artikel erfahren Sie was wichtig ist bezüglich der Risiken, Trends und der Mitarbeiterbindung.

Die Planung unter strategischen Gesichtspunkten birgt Risiken

Gerade die strategische Personalentwicklung, welche durch ein langes Zeitfenster gekennzeichnet ist, bietet viele Möglichkeiten, aber auch Risiken. Der Zeitraum im strategischen Bereich liegt normalerweise bis zu 5 Jahre oder noch länger in der Zukunft.

Risiken der Personalentwicklung

  • Technologischer Wandel und Trends werden falsch eingeschätzt
  • Investitionen in die Weiterbildung der Mitarbeiter gehen in die falsche Richtung
  • der Fachkräftemangel führt zu knappen Human Ressourcen und damit zu erhöhtem Wettbewerb der Unternehmen
  • Die Budgets für die Weiterbildung  werden falsch eingeschätzt und führen nicht zu wirklichem Kompetenzerwerb
  • Gut ausgebildetet Arbeitnehmer werden von der Konkurrenz abgeworben

Trends – das Talent Management

Unter Talent Management versteht man die gesamten Maßnahmen der Personalentwicklung, um nachhaltig sicherzustellen, dass einem Unternehmen genügend Fach- und Führungskräfte zur Verfügung stehen sowie alle wichtigen Stellen mit geeignetem Personal besetzt werden können. Man erkennt hier, dass das Talent Management in die strategische Personalentwicklung integriert sein muss.

Wichtige Aufgaben der strategischen Personalentwicklung

Gerade bei dem Risiko das die Konkurrenten Mitarbeiter abwerben, gilt es für die Unternehmensleitung und die Personalentwicklung Anreize zu setzen, welche die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden.

Mögliche Anreize um Mitarbeiter an das Unternehmen langfristig zu binden sind folgende:

  • Die monetären Anreize – Viele Mitarbeiter arbeiten wegen einer guten Bezahlung bei einem Unternehmen. Mit einem fairen und leistungsorientierten Entgeltsystem, kann ein Mittel gegen Abwanderung der Mitarbeiter sein.
  • Das Unternehmen als Marke herausstellen. Nach dem Motto: „Für diesen Arbeitgeber lohnt sich das arbeiten“
  • Ernst gemeinte Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten, damit die Mitarbeiter ihre Ziele verwirklichen können und genügend Spielraum für ihre Karriere besitzen.
  • Den Mitarbeitern eine wirkliche Transparenz der Zukunft in Bezug auf dauerhafte Beschäftigung bieten, damit Sicherheit bei den Mitarbeitern entstehen kann.
  • Individuelle Personalentwicklung anbieten und auf die Persönlichkeiten der Mitarbeiter abstimmen
  • Genügend Freizeitmöglichkeiten und freie Zeiten zur Verfügung stellen, damit die Familie mit in das Unternehmen einbezogen werden kann.
  • Ehrliches und soziales Auftreten des Unternehmens in der Öffentlichkeit, damit steigt die Attraktivität des Unternehmens.
  • Einsatz und Erweiterung der Sozialleistungen des Unternehmens
  • Klarstellung, dass der Mensch im Vordergrund des Unternehmens steht und nicht nur seine funktionalen Kompetenzen gebraucht werden.
  • Ältere Mitarbeiter, welche oftmals sehr viele Kompetenzen besitzen, sollten mit in die Unternehmensprozesse einbezogen werden. Eventuell die Prozesse an das ältere Personal anpassen.
  • Umdenken bei der Personalpolitik mit älteren Mitarbeitern, nur weil sie zu teuer werden. Die Erfahrung älterer Mitarbeiter kann viele Kosten einsparen, die von jüngeren Mitarbeitern verursacht werden.
  • Weitere Möglichkeiten zur Mitarbeitermotivation nutzen.

Weiterführende Informationen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.