Motivation für Ausbildung, Auszubildende motivieren – Motivation lernen

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Motivation lernen für die Ausbildung – Azubis motivieren lernen

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Motivation für Ausbildung, Auszubildende motivieren – Motivation lernen

Die meisten Ausbilder kennen die Problematik der Motivation für eine Ausbildung aus der eigenen beruflichen Praxis. Die Arbeitszeit verfliegt umso schneller, wenn die Tätigkeit dem Interesse entspricht. Denkt der Auszubildende hingegen von vornherein nur an seinen Feierabend, werden aus Minuten plötzlich ganze Stunden. Hier lernen Sie auf was Sie achten müssen, damit Sie Auszubildende motivieren können. Unter anderem sind wichtig die Didaktik, die individuellen Ziele des Azubi, Aufgabe zu delegieren, Aufgaben auszuwählen zu lassen und über Sinn und Zweck der Aufgaben aufzuklären. Weiterhin lernen Sie, wie sich die Teambildung auswirkt und wie sich das Selbstwertgefühl des Auszubildenden stärken lässt.

Auszubildende motivieren, aber wie?

Entsprechend ist es sehr wichtig, dass der Auszubildende stets motiviert wird. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der intrinsischen und der extrinsischen Motivation. Der intrinsische Antrieb liegt in der Person des Auszubildenden selbst. Er handelt, da er die ihm übertragene Aufgabe als interessant empfindet. Darüber hinaus hat er eingesehen, dass seine Arbeitsleistung für den gesamten Prozess notwendig ist. Zudem tragen die Gesprächskultur, das Teamgefühl sowie das Betriebsklima zu einem angenehmen Arbeiten bei. Dem Lehrling bereitet die Tätigkeit mit seinen Arbeitskollegen Freude.

Demgegenüber erfolgt die extrinsische Motivation von außen. Hierbei handelt der Azubi, weil ihm für die Tätigkeit eine Belohnung in Aussicht gestellt wird. Dies ist beispielsweise eine Prämie oder eine Gehaltserhöhung. Möglicherweise fürchtet er sich auch vor einer Bestrafung durch den Ausbildungsbetrieb. Dies kann die Kündigung oder eine Versetzung sein. Letztlich wird er auch dadurch motiviert, dass die berufliche Tätigkeit seinen Lebensmittelpunkt bildet. Er hat schlichtweg keine Alternativen, um die Zeit anderweitig zu verbringen.

Didaktik zur Steigerung der Motivation für die Ausbildung

Es haben sich eine Vielzahl von didaktischen Möglichkeiten bewährt, um die Motivation des Auszubildenden langfristig zu fördern. Im Fokus stehen dabei die Fragen, warum der Auszubildende bestimmte Tätigkeiten übernehmen und Lerninhalte verinnerlichen soll. Appelliert werden sollte in erster Linie an die Einsichtsfähigkeit des jungen Menschen. Es ist unerlässlich, ihn und seine persönlichen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Jeder Azubi sollte letztendlich das Recht genießen, individuelle Ziele innerhalb der Ausbildung setzen zu dürfen. Dies kann auch bedeuten, dass sich die Orientierung während der Ausbildungszeit verändern kann. Insbesondere bei Jugendlichen wandeln sich Ziele und Werte auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Das sollte im Umgang mit jungen Menschen auch gefördert werden.

Individuelle Ziele des Auszubildenden unterstützen

Die individuellen Ziele des Auszubildenden unterstützen: Während der Ausbildungszeit sollten im Klassenverbund mit jedem einzelnen Auszubildenden „Etappenziele“ festgelegt werden. Es kann sich auch anbieten, Vorschläge sachgerecht mit den jungen Menschen zu diskutieren. Unangebracht ist es hingegen, die Ziele von vornherein abzuwürgen oder zu kritisieren. In diesen Fällen fühlt sich der Lehrling nicht mehr wohl und wird seine Motivation von vornherein verlieren. Es ist selbstverständlich, dass die Zielsetzungen mit der Ausbildungsordnung übereinstimmen müssen.

Weichen die Ziele hingegen davon ab, sollte man dem Jugendlichen in einem Gespräch die Möglichkeit eröffnen, diese neu zu definieren. Es ist unerlässlich, ihm zu erklären, warum seine persönlichen Vorstellungen nicht zu realisieren sind. Ansonsten sind die „Etappenziele“ gleichermaßen auch eine Richtlinie für den Auszubildenden. Im weiteren Verlauf der Ausbildung sollten die tatsächlichen Ergebnisse mit den zuvor definierten Ansprüchen verglichen werden. Auf diese Art und Weise kann jeder Auszubildenden seinen persönlichen Fortschritt zur Kenntnis nehmen. Außerdem können unter Umständen begleitende Maßnahmen festgelegt werden.

Aufklärende Informationen vermitteln

Aufklärende Informationsinhalte vermitteln: Die meisten Menschen verlieren ihre Motivation, wenn sich ihnen der Sinn hinter der Aufgabe nicht erschließt. Es ist daher sehr wichtig, den Lehrling über Sinn und Zweck der übertragenen Aufgaben zu informieren. Erst dann wird sich ihm der Grund für seine Arbeit erschließen. Es ist derweil nicht notwendig, lange Fachvorträge zu halten. Stattdessen prägen sich kurz gefasste Informationen dauerhaft ein. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten sie vom Ausbilder wiederholt werden. Zu den grundlegenden Inhalten zählen das Ziel sowie der Gegenstand des jeweiligen Ausbildungsabschnitts, die Dauer der Ausbildungseinheit und die Auswertung der Ergebnisse, die am Ende vorgenommen werden soll.

Aufgaben delegieren, um die Motivation zu fördern

Verschiedene Aufgaben delegieren: Es liegt auf der Hand, dass die Motivation nicht lange anhalten wird, wenn von dem Auszubildenden tagtäglich dieselbe Aufgabenleistung erwartet wird. Im Hinblick auf das eintönige Handeln wird er nicht nur den Sinn seiner Arbeit verkennen, sondern auch das persönliche Interesse an der Ausführung verlieren. Es ist daher ratsam, unterschiedliche Aufgaben zu verteilen, die Abwechslung im Arbeitsalltag schaffen.

Bei den Methoden der Ausführung bietet es sich an, diese zu variieren. Auf diese Weise lernt der Auszubildende verschiedene Wege kennen, die zum Ziel führen können. Er entwickelt ein Gespür für die Wichtigkeit seiner Leistung, die letztendlich unerlässlich für das Ergebnis ist.

Alternative Aufgabenstellungen anbieten

Alternative Aufgabenstellungen anbieten: Dem Jugendlichen sollten innerhalb der Ausbildung auch regelmäßig mehrere Aufgaben offeriert werden, die er praktisch übernehmen kann, insofern dies vom Zweck der Ausbildung zugelassen ist. Der Auszubildende hat dementsprechend ein Wahlrecht und fühlt sich daher ernst genommen. Aus den praktischen Aufgabenstellungen kann er nunmehr diejenige wählen, die seinem individuellen Interesse entspricht. Jeder Auszubildende hat eine eigene Persönlichkeit, die dadurch respektiert und gewahrt wird. Zudem wird durch das Vorgehen die persönliche Stärke des Lehrlings gefördert, da es seine individuellen Fähigkeiten unterstützt.

Azubis zum Teammitglied machen

Den Auszubildenden zu einem Teil des Teams machen: Zur Förderung der Motivation ist es unerlässlich, den lernenden Mitarbeiter bereits in diesem Stadium zu einem festen Bestandteil der Belegschaft zu machen. Insofern sollten ihm nützliche sowie sinnvolle Arbeiten angeboten werden. Dadurch lernt er den Ausbildungsbetrieb und seine relevanten Prozesse von mehreren Seiten kennen. Daraus folgt, dass er seine Arbeitsleistung ernst nehmen wird, weil ihm die Bedeutung der einzelnen Arbeitsschritte deutlich wird. Er selbst merkt, dass er für das Ziel bedeutsam ist. Ist ihm demgegenüber gar nicht bewusst, wozu seine Arbeit überhaupt dient, wird ihn das letztendlich demotivieren und in seiner beruflichen und persönlichen Entwicklung lähmen.

Selbstwertgefühl von Auszubildenden stärken

Das Selbstwertgefühl des Auszubildenden stärken: Von grundlegender Bedeutung ist auch die Stärkung des Selbstwertgefühls bzw. Selbstvertrauens. Hat der Auszubildende seine Arbeit zur Zufriedenheit der Verantwortlichen erfüllt, sollte er dafür auch gelobt werden. Er sollte für seine Leistungen anerkannt werden, wobei die Anerkennung im Laufe der Zeit auch in Vertrauen münden sollte. Dadurch wächst das Selbstbewusstsein des Lehrlings.

Das bedeutet allerdings nicht, dass er bei einer fehlerhaften Leistung nicht darauf aufmerksam gemacht werden sollte. Allerdings sollte die Kritik sachlich und aufklärend erfolgen, damit der Auszubildende lernt, welche Konsequenzen fehlerhaftes Verhalten für den gesamten Prozess innerhalb des Betriebs haben kann. Es bringt derweil nichts, den jungen Menschen für einen Fehler wortlos zu bestrafen. Darunter leidet das Selbstvertrauen in hohem Maße, so dass er sich letztendlich nicht mehr mit seiner Arbeit identifizieren kann. Stattdessen wird er sich von dem Betrieb isolieren und seine Motivation für die Zukunft verlieren.

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