Marketingziele sind SMART, Zielarten und Konzepte

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Marketingziele und das SMART-Konzept sowie weitere Ziele des Marketing

Marketingziele und das SMART-Konzept sowie weitere Ziele des Marketing
Marketingziele und das SMART-Konzept sowie weitere Ziele des Marketing

Marketingziele sind SMART – Im Bereich des Marketings ist es so wichtig wie nirgends sonst, dass langfristige Ziele strategisch schlau gewählt und angegangen werden. Neben der Aufteilung von langfristigen Zielen in mehrere kurzfristige Zwischenziele hat es sich in den letzten Jahren immer wieder bewährt, die Marketingziele nach den Grundsätzen des SMART-Konzeptes zu erstellen. Hier lernen Sie mehr zum Thema Marketing und dem SMART-Konzept.

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Das SMART-Konzept im Marketing

Marketing SMART - Ziele sind spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert.
Marketing SMART – Ziele sind spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert.

Die Marketingziele des SMART-Konzepts sind es, die Ziele sowohl spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminierend  bzw. zeitgebunden zu planen. Im Nachfolgenden erhalten Sie die detaillierte Teilziele erklärt.

Das Marketingziel soll spezifisch sein

Das erste Kriterium für SMART-e Ziele ist, dass sie spezifisch sein müssen. Im Marketing nutzt man Ziele sowohl als Hilfsmittel als auch als Orientierung, um die Leistung zu steigern und künftig noch größere Erfolge einzufahren. Außerdem müssen die Ziele mit vielen Menschen außerhalb der Marketingabteilung kommuniziert werden. Deshalb ist es essenziell, dass das Ziel eindeutig und spezifisch formuliert wurde.

Grundsätzlich kann man bei der Erfüllung dieses Punktes nach einem einfachen Schema vorgehen. Es wird sich bei jedem Ziel die Frage gestellt, ob die Formulierung Freiraum für Interpretationen lässt. Beispielsweise ist die Formulierung des Zieles „Wir wollen den Umsatz im nächsten Quartal steigern“ nicht spezifisch genug. Sie lässt noch immer viel Freiraum für Interpretationen und gibt keinen Aufschluss darüber, wann ein Ziel als erreicht betrachtet werden kann und was für diese Erreichung notwendig ist.

Besser ist es, klare Grenzen zu setzen und sich bei der Formulierung auf Zahlen zu stützen. Dieser Schritt ist notwendig, damit jeder Gesprächspartner sofort im ersten Moment weiß, welches genaue Ziel gesetzt wurde. Ebenfalls stellt diese spezifische Formulierung des Ziels eine ideale Möglichkeit dar, um sicherzustellen, dass alle Personen, die an der Erfüllung des Ziels beteiligt sind, auch wirklich an dem gleichen Ziel arbeiten und keine unterschiedlichen Vorstellungen über den Umfang des Ziels haben.

Das Marketingziel soll messbar sein

Die Messbarkeit des Ziels ist eine der wichtigsten Grundlagen, um eine spätere Analyse und Aufbereitung des Ziels durchzuführen. Nur wenn umfassende Daten über die Zielgestaltung und dessen Erfüllung erhoben werden können, kann nachhaltig daran gearbeitet werden, die internen Prozesse zu verbessern.

Außerdem stellt die Messbarkeit des Ziels eine wichtige Eigenschaft dar, um den Fortschritt bezüglich der Erfüllung des Ziels zu berechnen. Im Marketing wird versucht, ein Ziel so zu erstellen, dass bereits die Formulierung des Ziels alle Beteiligten bei der Erfüllung des Ziels unterstützt. Vor der Einführung der Grundsätze SMART-er Ziele war es nur schwer möglich, eine genaue Fortschrittsanalyse durchzuführen. Ein Ziel, das nicht messbar ist, kann auch nicht zu X Prozent erfüllt sein.

Sowohl für die Leitung der IT-Abteilung als auch für die Geschäftsleitung und andere Abteilungen ist es hilfreich, zu wissen, ob die Erfüllung der gesetzten Ziele realistisch ist. Entsprechend muss zu jedem Zeitpunkt klar ersichtlich sein, wie weit die Arbeit fortgeschritten und wie viel zur Erfüllung des Ziels noch notwendig ist.

Marketingziele müssen akzeptiert und gelebt werden

Weiterhin müssen die Ziele von allen Beteiligten vollständig akzeptiert werden. Deshalb ist es notwendig, bereits bei der Formulierung des Ziels darauf zu achten, ob es für alle beteiligten Parteien annehmbar ist. Dieses Kriterium hat großen Einfluss darauf, ob alle Beteiligten an dem gleichen Ziel arbeiten oder ob jeder an einem anderen Ziel arbeitet.

Meist ist die Akzeptanz des Ziels direkt von dessen Höhe abhängig. Für die Leitung der Marketingabteilung können langfristig große Probleme entstehen, wenn jeder Mitarbeiter an einem anderen Ziel arbeitet und ein großer Teil der Arbeitskraft verloren geht, wenn ein gewisser Teil der Mitarbeiter das Ziel bereits als erfüllt betrachtet und seine Bemühungen einstellt.

Ein anderes Risiko von nicht vollständig akzeptierten Zielen besteht darin, dass alle Mitarbeiter der Abteilung an einem gesetzten Ziel arbeiten, dieses auch erreichen, aber die Abteilungs- oder Geschäftsleitung die Leistung als nicht ausreichend betrachtet. Nur wenn jeder dieselben Vorstellungen von einem Ziel und dessen Erfüllung hat, kann man gemeinsam an der Erfüllung des Ziels arbeiten.

Marketingziele müssen realistisch und umsetzbar sein

Weiterhin ist es notwendig, dass ein gesetztes Ziel realistisch erreicht werden kann. Besonders hoch gesetzte Ziele stellen sicherlich für viele Menschen einen Anreiz dar, die eigenen Leistungen zu erhöhen, um den Fortschritt voranzutreiben. Dieser erwünschte Effekt kehrt sich jedoch schlagartig um, sobald das Ziel von den Mitarbeitern nicht mehr als realistisch erreichbar betrachtet wird.

Lange Zeit unterlag man dem Irrglauben, dass Mitarbeiter die größte Leistung erzielen, wenn sie ein möglichst hohes Ziel vor Augen haben, welches es zu erreichen gilt. Dabei wurde das Ziel jedoch so hoch gewählt, dass es unmöglich zu erreichen war. Schnell baute sich Frust auf und die Bemühungen wurden auf ein Mindestmaß zurückgestellt. Jenem Missstand kann man jedoch leicht entgegenwirken, indem das Ziel von jedem als realistisch betrachtet wird.

Weiterhin ist man im Marketing ebenfalls der Geschäftsleitung und anderen Abteilungen Rechenschaft schuldig. Es nützt nichts, eine gewisse Zeit an einem Ziel zu arbeiten, welches nie dafür vorgesehen war, erreicht zu werden.

Das Marketingziel muss terminierend bzw. zeitgebunden sein

Letztlich ist es besonders wichtig, dass das gewählte Ziel zu einem vorher eindeutig festgelegten Zeitpunkt terminiert wird. Ausnahmslos jedes Vorhaben ist ohne Probleme zu erreichen, wenn man unbegrenzt viel Zeit für die Bearbeitung der Aufgabe erhält. Ein zeitlos definiertes Ziel hat entsprechend für ein Unternehmen keinen nennbaren Wert, da Maßnahmen zum Erreichen des Ziels jederzeit zurückgestellt werden können, ohne die Erreichung des Ziels zu gefährden. In dieser Situation besteht kein Anreiz, an der Erfüllung dieses Ziels zu arbeiten und dadurch wird das gesamte Ziel überflüssig.

Außerdem ist die feste Bindung an einen vorher definierten Zeitraum ebenfalls für die Fortschrittsanalyse maßgeblich. Da das Ziel messbar gestaltet wurde und man zu jedem Zeitpunkt ermitteln kann, zu wie viel Prozent es bereits erfüllt ist, wird es durch die Eigenschaft, dass das Ziel terminierend ist, ermöglicht, dass man Aussagen darüber trifft, ob das Ziel in der vorgegebenen Zeit erreicht werden kann. Dafür wird meist ein lineares Abarbeiten sämtlicher Aufgaben vorausgesetzt und gegenübergestellt, ob bereits X Prozent des Ziels in X Prozent der verfügbaren Zeit erreicht wurden.

Die Definition von SMART-en Marketingzielen ist also bereits ein wichtiger Schritt, um eine optimale Bearbeitung zu garantieren und eine anschließende Analyse zu ermöglichen. Diese Ziele geben bereits durch ihre Formulierung eine wichtige Hilfestellung können nachhaltig dazu führen, dass das Unternehmen seine gesetzten Ziele auch mit optimaler Nutzung aller Ressourcen tatsächlich erreicht.

Der Marketing Mix und die Mitarbeiter als Ziel

Mit dem Marketing Mix (Produkt, Preis, Kommunikation, Verkauf) bringen Sie Ihre Angebote auf den Markt mit dem Ziel, marktgerechte Angebote auf die Kundenbedürfnisse zu gestalten. Ihre Mitarbeiter sollen über Ihre Marketingziele informiert sein, idealerweise daran sogar mitgearbeitet haben.

Denn mit informierten Mitarbeiterin können Sie Ihre Zukunftsabsichten im Unternehmen viel nachhaltiger und erfolgreicher umsetzen. Die Ziele sind nur mit guter Leistung zu erreichen, die Teambildung wird mit diesem Erfolg sehr unterstützt und alle Beteiligten stärken Ihr Selbstbewusstsein und Ihre positive Ausstrahlung auf die Kunden, auf den Arbeitsplatz und in das eigene soziale Umfeld.

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Weitere Marketingziele: Monetäre Ziele und Nicht-monetäre Ziele

  • Monetäre Ziele – Arbeiten mit betrieblichen Kennzahlen, die von Menschen (Mitarbeitern wie Kunden) quantitativ gefüllt werden. Umsatz, Dienstleistung, Kontrolle, Kostenreduzierung, Vertrieb und Erlöse sind die Schlagworte.
  • Nicht monetäre Ziele – Unabhängigkeit, gutes Image im sozialen Umfeld bei Mitarbeitern, Lieferanten und Einwohnern, ebenso bei Gästen, sichere Arbeitsplätze, gepflegtes Unternehmen, auch als Stakeholder value bezeichnet.
  • Qualitative Ziele – Damit sind vor allem folgende Ziele gemeint: wirtschaftliche Ziele, soziale Ziele, emotionale Ziele und Umweltziele

Ziele von Kunden: Welche Produkte oder Dienstleistungen suchen Kunden?

Erreichbarkeit von Marketingziele am Beispiel der Gastronomie und von Dienstleistungsbetrieben – Kunden achten auf folgende Kriterien:

  • Leichtes Finden der Informationen über das Unternehmen im Internet
  • gut beschilderte Anfahrt trotz Navigation
  • ausreichend Licht im Außenbereich und in der Tiefgarage oder Flure,
  • Sicherheit und Geborgenheit
  • gefühltes oder aus Erfahrung gutes Preis- Leistungsverhältnis,
  • professionelle und gefühlvolle Präsentation der Produkte,
  • überzeugend freundliche, hilfsbereite und ehrliche Mitarbeiter,
  • die Kunden mögen, moderne Technik, Informationen, Entspannung, Kultur, Events, Sauberkeit, ihren Wiedererkennungswert erleben (Namen + eine Geschichte) bei Stammkunden, sich auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Kundenstrukturen einstellen.

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