Das Berufsbildungsgesetz BBiG regelt die Berufsausbildung

BildungAusbildung – Das Berufsbildungsgesetz BBiG regelt die Berufsausbildung

Berufsbildungsgesetz BBiG mit den wichtigsten Bestandteilen für die Berufsausbildung

Das Berufsbildungsgesetz BBiG regelt die Berufsausbildung
Das Berufsbildungsgesetz BBiG regelt die Berufsausbildung

Das Berufsbildungsgesetz hat das Ziel die  Berufsbildung insbesondere die Berufsausbildungsvorbereitung, die Berufsausbildung, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung zu regeln. Hier lernen Sie mehr zum Berufsbildungsgesetz und den wesentlichen Bestandteilen der Berufsausbildung.

Die Begriffe des Berufsbildungsgesetzes BBiG

Nachfolgend sollen die Begriffe des BBiG kurz vorgestellt werden. Sie lernen, was die einzelnen Begriffe im Sinne des Gesetzes bedeuten.

Die Berufsausbildungsvorbereitung für einen anerkannten Ausbildungsberuf

Das Ziel der Berufsausbildungsvorbereitung ist es Menschen sowie zu bringen, dass Sie eine anerkannte Berufsausbildung beginnen können. Dies soll geschehen durch die gezielt Vermittlung von Grundkenntnissen und sozialen Werten, welche für eine Berufsausbildung vorausgesetzt werden.

Die Berufsausbildung als Basis der beruflichen Tätigkeit

Hier sorgt das BBiG für die nötige Qualifizierung, durch eine Berufsausbildung, um später einen anerkannten Beruf auszuüben. Dabei soll berücksichtigt werden, das die Arbeitswelt sich wandelt und der Absolvent sich darauf einstellen kann. Geregelt ist darin auch, dass die nötigen beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen auch vermittelt werden.

Die berufliche Fortbildung für Anpassung und Weiterentwicklung

Wer nach seiner Berufsausbildung denkt er müsse nichts mehr lernen, der liegt falsch. Der stetige Wandel der Berufsbilder, gerade durch den technischen Fortschritt ist enorm und geht immer schneller von statten. Hier setzt das BBiG an und ermöglicht durch gesetzliche Regelungen die berufliche Fortbildung, Damit soll eine Anpassung bzw. Weiterentwicklung der Berufstätigen ermöglicht werden.

Die berufliche Umschulung im Notfall

Bei der beruflichen Umschulung soll gewährleistet werden, dass jemand aus bestimmten Gründen eine Umschulung machen kann und somit weiterhin am Erwerbsleben teilnimmt. Mehr zur Umschulung und den Gründen erfahren Sie im Beitrag Umschulungsmöglichkeiten.

Regelung des Lernortes

Weiterhin regelt das Berufsbildungsgesetz die Lernorte der Ausbildung und legt somit fest, das die Berufsbildung in Betrieben der Wirtschaft oder in vergleichbaren Einrichtungen außerhalb der Wirtschaft, im öffentlichen Dienst und den Angehörigen der freien Berufe und in Haushalten durchzuführen ist.

Darüber hinaus wird die Lernkooperation geregelt, also das Zusammenwirken zwischen Betrieben und der Schule. Auch ein vorübergehender Auslandsaufenthalt von einem Viertel der Gesamtdauer der Ausbildung kann zulässig sein. Weiterhin ist der Anwendungsbereich geregelt im § 2 BBiG.

Weitere wichtige Bestandteile der Regelungen für die Berufsausbildung

Unter anderem regelt das Berufsbildungsgesetz die Berufsausbildung, so wird die Anerkennung von Ausbildungsberufen, die Ausbildungsordnung und die Erprobung neuer Ausbildungsberufe. Hier erfahren Sie mehr zu den Inhalten des BBiG in Bezug zur Berufsausbildung.

Zusätzlich sind folgende Aspekte des Gesetzes wichtig

  • Anrechnung beruflicher Vorbildung
  • Abkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit
  • Regelungsbefugnis, hier dürfen in Fällen von Unklarheiten (fehlende Vorschriften) die zuständigen Stellen für die Berufsausbildung eigene Regelungen treffen
  • Regelungen zum Ausbildungsverhältnis (unter anderem zum Vertrag, der Vertragsniederschrift und zu nichtigen Vereinbarungen)
  • Rechte und Pflichten der Auszubildenden und Ausbildenden. Hier werden insbesondere das Verhalten, die Berufsausbildung selbst, Freistellungen und das Thema Zeugnisse geregelt.
  • Ausbildungsvergütung mit Anspruch, Bemessung und Fälligkeit sowie Fortzahlung der Vergütung.
  • Regelungen zum Beginn und Ende des Ausbildungsverhältnisses. Hier sind vor allem die Probezeit, Beendigung, Kündigung und Schadenersatzregelungen definiert.
  • Sonstige Vorschriften
  • Regelungen zur Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildern (persönliche und fachliche Eignung), Überwachung der Eignung und Untersagung der Eignung
  • Ebenfalls geregelt ist das Führen und Einrichten von einem Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnissen. Weiterhin wie mit Eintragungen, Änderungen und Löschungen umzugehen ist.
  • Im Abschnitt 5 ist das Prüfungswesen geregelt. Darin finden Sie unter anderem Informationen zur Abschlussprüfung, zu Prüfungsausschlüssen, zum Prüfungsausschuss, zur Zulassung zur Abschlussprüfung, zu Zwischenprüfungen und zur Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen.

Weiterführende Informationen

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