Bewerbungsfoto Größe, Maße, Format, Tipps und Kleidung

Bewerbung – Bewerbungsfoto Größe, Maße, Format, Tipps und Kleidung

Informationen zum Bewerbungsfoto oder Lichtbild

Bewerbungsfoto Größe, Maße, Format, Tipps und Kleidung
Bewerbungsfoto Größe, Maße, Format, Tipps und Kleidung

Ein Bewerbungsfoto gehört auf jeden Fall mit in die Bewerbungsmappe. Je nach Berufsbild spielt das Foto eine größere Rolle, mal eine geringere Rolle, wenn Sie zum Beispiel eine Bewerbung für die Produktion anfertigen, wird das Foto eher eine Nebensache sein.

In Berufen, in welchen sie repräsentativ wirken müssen, ist das Foto ganz klar ein ausschlaggebendes Kriterium für die Personalauswahl. Neben Ihren fachlichen Kenntnissen sollten Sie deswegen darauf achten, dass ihr Bewerbungsfoto fehlerfrei ist und in der richtigen Größe gewählt wurde, genauso wichtig kann Ihre Kleidung sein.

Fünf Tipps zum Bewerbungsfoto

  • Erstens: Achten Sie darauf, dass das Foto kein Passbildformat hat. Die optimale Größe für ein Bewerbungsfoto, wenn es ein Original vom Fotograf ist, ist das Bewerbungsfoto etwas größer und man sieht etwas mehr vom Körper des Bewerbers.
  • Zweitens: Ob sie ein Foto wählen, in Farbe oder Schwarzweiß, ist ihnen selbst überlassen. Der Vorteil von Schwarz-Weiß-Fotos besteht darin, dass Unebenheiten im Gesicht oder kleine Rötungen nicht mehr zu sehen sind. Ihr Gesicht wirkt somit ausgeglichener und ansprechender.
  • Drittens: Achten Sie auf Ihre Sitzposition. Sie sollten, da das Bild rechts oben auf dem Lebenslauf angebracht wird, ihr Foto so gestalten, dass sie in das Dokument hinein schauen und somit denjenigen der Ihre Bewerbung analysiert direkt anschauen.
  • Viertens: Die Kleidung auf ihrem Foto sollte der Stelle angepasst sein. Das bedeutet aber nicht, dass sie in ihrer Berufskleidung zum Fotografen gehen sollen. Auf ihrem Bewerbungsfoto sollten sie eine Oberbekleidung tragen ihr Dekolletee bedeckt. achten Sie bitte darauf, dass ihre Bekleidung harmonisch ist, bezüglich der Farbe aber auch der Bekleidungsstücke. Mehr zu Bewerbungsfoto und Kleidung erfahren Sie weiter unten in diesem Artikel
  • Fünftens: Vielleicht sollten sie bevor sie zum Fotografen gehen und ein Bewerbungsfoto erstellen lassen nochmals ihre Frisur prüfen und gegebenenfalls einen Termin bei ihrem Friseur vereinbaren.

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Digitales Foto oder lieber klassisch?

Denken Sie bitte daran, dass sie auch die Möglichkeit nutzen können, ihr Bewerbungsfoto einzuscannen. Ein digitales Foto spart natürlich Geld. Sollten Sie also mehrere Bewerbungen schreiben oder gar viele Bewerbungen, dann sollten Sie auf ein digitales Bewerbungsfoto zurückgreifen.

Ein guter Fotograf, wird jederzeit dazu bereit sein, ihnen ein digitales Bewerbungsfoto auf einer CD auszuhändigen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Stelle bei der Sie sich bewerben, die Stelle überhaupt ist und sie Sie auf jeden Fall haben wollen, dann bewerben Sie sich mit einem Lichtbild im Original, das ist auf keinen Fall ein Nachteil.

Bewerbungsfoto Größe, Maße und Format

Die Maße bzw. die Bewerbungsfoto Größe betragen 6 x 4 cm / 7 x 5 cm. Es gibt aber auch abweichende Formate, je nach Beruf, vom Ganzkörperfoto bis hin zur Fotoserie, ist alles drin.

Bewerbungsfoto Kleidung – Das sollten Sie beachten!

Bewerbungsfoto Kleidung: Achten Sie beim Bewerbungsfoto auf die richtige Kleidung! Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch für Bewerbungsmappen, seien Sie in klassischer Papierform oder digital als PDF-Datei. Der Empfänger checkt in aller Regel als erstes die Gesamtanmutung und Darstellung und parallel schon das Bewerbungsfoto. Es gibt inzwischen etliche Untersuchungen und Studien, wie Personaler auf das Foto reagieren und wie sie es in den Gesamtkontext der Bewerbung einordnen.

So steht fest: Wer auf dem Foto keine gute Figur macht, hat schon mal schlechte Karten. Das bezieht sich sowohl auf den Gesichtsausdruck (Mimik), die Frisur und ganz besonders auf die Kleidung. Wenn diese drei Faktoren kein stimmiges Gesamtbild ergeben, macht das den Betrachter kritisch.

Wie aber sollten Bewerberinnen und Bewerber ihr Bewerbungsfoto gestalten und welche Kleidung sollten sie tragen?

Einen Pauschaltipp gibt es leider nicht, denn jede Branche hat ihre eigenen Regeln. Und eine Schüler-Bewerbung als Ferienjobber im Freibadkiosk ist etwas anderes als wenn sich ein Hochschulabsolvent auf eine Traineestelle bei einer internationalen Großbank bewirbt. Genauso verhält es sich bei einer zukünftigen Modeberaterin in einer Luxusboutique und einem Metzgergesellen auf dem Lande. Und während zum Beispiel bei Bewerbungen im Versicherungsbusiness für einen Mann Krawatte und Anzug Pflicht sind, legen Filmproduktionen oder PC-Game-Entwickler wenig Wert auf Schlips und geschniegelte Frisur.

Vor der Bewerbung immer die Branche genau recherchieren

Es kommt also auf die avisierte Stelle an, auf die Firma und Branche. Deshalb ist es immer hilfreich vor Erstellen eines Bewerbungsfotos zu recherchieren, welcher Stil in dem gewünschten Bereich angesagt ist und wie üblicherweise Bewerbungsfotos aussehen sollten. Also am besten Leute aus der Branche oder der Firma befragen, Freunde um Rat bitten oder auch im Internet recherchieren, weil es dort häufig Musterbewerbungen gibt oder Berufstätige hier ihre Projekte, Seminararbeiten oder Berichte veröffentlichen und dabei ihre Vita und ein Foto anhängen. So bekommt man schnell ein Gefühl für den jeweiligen Berufsbereich.

Nicht zu schrill oder alltäglich auftreten

Wer unsicher ist, sollte auf jeden Fall darauf achten, nicht overdressed, aber auch nicht underdressed auf dem Bewerbungsfoto zu erscheinen.

  • Was immer geht ist bei Männern ein weißes Hemd und ein schwarzes oder blaues Jacket, wahlweise mit Krawatte oder ohne.
  • Bei Frauen ist die weiße Bluse der Klassiker, ergänzt durch ein Jäckchen oder Blazer sowie ein Halstuch.

Ein zweiter allgemeiner Tipp lautet: keine Extreme zeigen und nicht zu schrille und bunte Outfits tragen (Ausnahme: Sie sind Künstler oder wollen sich bei einer Talentshow im TV bewerben!).

Was sind Extreme?

Zum Beispiel T-Shirts mit doofen Sprüchen oder komischen Abbildungen drauf. Bei Frauen wären es Glitzer-Looks wie in der Disco oder sexy Oberteile mit tiefem Ausschnitt. Umgekehrt ist aber auch ein Kapuzenpulli oder eine Träger-Shirt eher schlecht für ein Bewerbungsfoto, da es Alltagskleidung ist. Schnell denkt der Gegenüber, dass sich der Mensch keine Mühe gegeben hat bei der Kleidung für die Bewerbung.

Fazit: Es ist also nicht so einfach, die wirklich passende Kleidung für das Bewerbungsfoto zu finden. Bewerberinnen und Bewerber sollten daher nichts überstürzen und vor dem Fototermin lieber noch Freunde, Bekannte oder Profis um Rat fragen. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht: Alleine wegen eines Fotos wird niemand abgelehnt. Entscheidend für einen Traumjob sind immer noch die fachlichen Qualitäten und die soziale Ausstrahlung, die man dann in einem Vorstellungstermin präsentieren kann.

Informationen per Video

Hier lernen Sie, wie Sie ein Bewerbungsfoto selbst erstellen können und was für ein perfektes Foto wichtig ist.

Bewerbungsfotos erstellen – Fotografie Grundlagen und Tutorial

Das perfekte Foto – Was ist wichtig?

Weiterführende Informationen

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