3 Alternativen für erneuerbare Energien in Heizungssysteme

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Erneuerbare Energien in Heizungssystemen – die Alternativen

3 Alternativen für erneuerbare Energien in Heizungssysteme
3 Alternativen für erneuerbare Energien in Heizungssysteme

Das Heizen mit erneuerbaren Energien trägt zur umweltfreundlichen Wärme bei. Sie stellen eine bessere Alternative zu Gas und Öl dar.  Hier lernen Sie mehr zu den unterschiedlichen Möglichkeiten von Pellets, Solaranlagen und der Nutzung von Wärmeenergie mit Heizungssystemen.

Der Betrieb von erneuerbaren Energien im Heizvorgang ist bei identischer Leistung kostengünstiger, als der herkömmlichen Heizung. Werden Heizungssysteme, wie eine Holzpelletheizung und eine Solarthermie-Anlage, kombiniert, erhöhen diese die Effizienz.

Eine wichtige Information für den Verbraucher: Das Heizen mit erneuerbaren Energien wird vom Staat gefördert – hierbei gibt es verschiedene Förderprogramme.

Die meisten Menschen in Deutschland wollen einen Kaminofen – umweltfreundlich sind diese Öfen aber nicht. Durch die Verbrennung von Holz entstehen Schadstoffe. Das Bedürfnis sollte daher bei Geräten liegen, die einen geringen Schadstoff-Ausstoß vorweisen.

Alternative 1 – Der Pelletofen – Heizen mit Holzpellets – Vorteile und Nachteile

Folgende Hinweise gilt es zu beachten, um den Pelletofen auf die richtige Temperatur zu bringen:

  • Die Verbrennung von Holz ist kohlendioxidneutral – das heißt: Das Holz kann nur so viel Kohlendioxid abgeben, wie der Baum in seinem Wachstum aufgenommen hat. Emissionen belasten jedoch die Umwelt, folglich gelten die Auflagen der Feinstaubemissionen von Öfen – die Geräte sollten dementsprechend mit dem Zertifikat ausgewiesen sein.
  • Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ auf Pelletöfen signalisiert, dass diese stark emissionsarm sind, daher sollten sie die erste Wahl sein.
  • Die Anschlüsse sind vom Schornsteinfeger vorher abzuklären, denn: Nicht jeder Raum ist für einen Ofen befähigt.
  • Der Lagerraum des Brennstoffs ist ein Faktor, der zum optimalen Heizen nicht außer Acht gelassen werden darf. Holz, das trocken ist, setzt mehr Wärme frei und weniger Schadstoffe. Ein trockener und luftiger Raum sollte in Anspruch genommen werden.
  • Holzpellets haben sich in kurzer Zeit im Markt etabliert – dieser Brennstoff trägt zum Komfort und den Ansprüchen der Verbraucher bei. Holzpellets werden mittlerweile für Heizungen als Standard angeboten. Sie bieten viele Vorteile; der Brennstoff hat eine hohe Energiedichte, eine sehr gute Transport- und Lagerfähigkeit sowie wenig Schadstoffe, denn er ist nahezu CO²-neutral.

Alternative 2 – Thermische Solaranlagen – Vorteile und Nachteile

Die thermischen Solaranlagen sind immer „Energiesparer“ – in drei Jahren wird die Energie, die zu ihrer Herstellung eingesetzt wurde, eingespart. Hinzu kommt, dass die CO²-Reduzierung zu einer ökologischen Optimierung beiträgt.

  • Solarthermie-Anlagen haben den Vorteil, dass sie zusätzlich den Stromverbrauch senken. Gewisse Haushaltsgeräte können an das Wasser, welches von der Sonne erwärmt wurde, angeschlossen werden. Waschmaschinen und Geschirrspüler verbrauchen so keinen bzw. weniger Strom.
  • Die Kollektoren der Anlage absorbieren auf dem Dach die Wärme der Sonne. Die Wärme wird über einen Tauscher in den Speicher des Systems weitergeleitet.
  • Der Speicher ist aufgebaut wie eine Batterie: Die schwankende Energie der Sonne wird ausgeglichen, somit kann die Wärme über mehrere Tage im Haus verwendet werden, ohne dass die Sonne scheint.

Alternative 3 – Wärmepumpen Vorteile und Nachteile

Geworben wird hierbei mit deutlich geringeren Heizkosten und einer erhöhten CO²-Einsparung.

Die Funktionsweise von Wärmepumpen erfolgt durch die Außenluft, das Erdreich oder das Grundwasser. Diese Quellen werden heruntergekühlt und die dabei aufgenommene Wärme an das Heizungssystem weitergeleitet. Die Wärme muss dazu auf eine höhere Temperatur gepumpt werden – die Wärmeleistung steht hierbei im Vordergrund. Zum Antrieb muss Strom oder Gas verwendet werden, damit die Wärme von der kalten zur erhitzten Seite wandert.

Als Wärmequellen kommen in Betracht: Grundwasser, Luft, Abwasser oder Erdreich.

Das Grundwasser ist die günstigste Quelle – sie hat ganzjährig eine Temperatur von 10°. Der Nachteil hierbei: Grundwasser ist nicht überall in angemessener Qualität und Menge erhältlich.

Kann die Möglichkeit des Grundwassers nicht herangezogen werden, bietet das Erdreich andere Quellen an. Die Wärme wird entweder mittels Flächenkollektor oder Erdsonde gepumpt.

Flächenkollektor: Kunststoffrohre werden in das Erdreich verlegt, um die Erdwärme zu nutzen. Hierbei fließt eine Mischung aus Frostschutzmittel und Wasser durch. Die Wärmepumpe kühlt die Temperatur der Sole ab, so dass Wärme aufgenommen werden kann.

Erdsonden: Senkrechte Erdsonden werden 30 bis 100 Meter tief in den Boden gebracht. Somit kann aus der Erde Wärme entzogen werden, ohne das große Flächen benötigt werden.

Die Luftwärme kann überall genutzt werden. Jedoch bringt sie einen großen Nachteil mit sich: Die Lufttemperatur ist ausgerechnet dann am niedrigsten, wenn viel Heizleistung für das Haus erfordert wird. Die Außentemperaturen in der kalten Jahreszeit liegen unter dem Gefrierpunkt. Folglich bildet sich am Wärmeaustauscher Eis – durch Wärmezufuhr muss dieses entfernt werden. Damit die Wärmeversorgung sichergestellt werden kann, wird ein zweites Heizsystem gebraucht – ein Heizkessel könnte in Betracht kommen.

Fazit

Bei der Wahl der optimalen Alternative, zum Heizen mit erneuerbaren Energien, sollte man die Empfehlung eines Fachmannes in Erwägung ziehen. Der Vergleich von mehreren Angeboten und unterschiedlichen Herstellern ist effektiv. Weiterhin sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Die Planung und Durchführung in die Hände der Fachmänner zu legen, welche auch die Garantie über Störungen, Reparaturen und Wartungsarbeiten übernehmen, ist komfortabler für den Verbraucher. Dadurch steht er auf der sicheren Seite und erlebt keine bösen Überraschungen.
  • Wer sich die Planung und Durchführung jedoch selbst zutraut, kann für den Fall sorgen, dass gewisse Zusatzansprüche und Gewährleistungen erlöschen. Aus diesem Grund ist Vorsicht geboten.
  • Die einzelnen Förderungsprogramme des Staates sollten im jeweiligen Bundesland vorab geklärt werden. Eine Beispielrechnung zu veranlassen, veranschaulicht die Finanzierung der Geräte am besten.

Es gibt viele Möglichkeiten, um die Welt ein Stückchen besser zu machen. Das Heizen mit erneuerbaren Energien gehört in jedem Punkt dazu.

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